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Aufschwung für Spielekonsolen

Xbox One, PlayStation 4 oder Wii U – 2014 sollen sie für ein deutliches Plus auf dem Markt für Spielekonsolen sorgen. Das teilt der Hightech-Verband BITKOM auf Basis neuer Prognosen des Marktforschungsinstituts GfK mit.

obs/THQ

Für 2014 wird prognostiziert, dass voraus- sichtlich 3,4 Millionen Geräte in Deutschland verkauft werden. Das ist ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zu diesem Jahr. Parallel wird der Umsatz voraussichtlich um 26 Prozent auf dann 765 Millionen Euro steigen.

Neue Geräte ab Ende November

Grund für das Wachstum ist eine neue Generation von Spielkonsolen, die Ende November auf dem deutschen Markt erscheint. Die Xbox One von Microsoft ist ab dem 22. November erhältlich, die PlayStation 4 von Sony ab dem 29. November. Nintendo als dritter großer Konsolenanbieter ist bereits seit November 2012 mit seinem neuesten stationären Modell Wii U auf dem deutschen Markt.

Stagnation schon Ende des Jahres beendet

Nach der Stagnation der vergangenen Jahre werden 2013 voraussichtlich 2,8 Millionen Geräte verkauft. 2012 waren es noch 2,6 Millionen. Der Umsatz klettert laut BITKOM von 533 Millionen auf 605 Millionen Euro. „Der Start der neuen Spielkonsolen-Generation ist ein starker Wachstumsimpuls für die gesamte Branche. Viele Spieler warten auf die Geräte und die passenden Spiele“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Trend: Konsolen mit sozialen Netzwerken verbinden

Mit der neuen Generation wollen die Spielkonsolen-Hersteller aktuelle Gaming-Trends aufgreifen. So können einige der Modelle auch mit sozialen Netzwerken wie Facebook verbunden werden, etwa um Spielszenen als Foto oder Video dort mit anderen zu teilen. Zudem lassen sich Smartphones und Tablet Computer einbinden. Per App kann auf die Spielkonsole von unterwegs zugegriffen werden, etwa um Downloads von Spielen zu starten oder mit Freunden zu kommunizieren.

Immer mehr Bundesbürger spielen

Die Zahl der Spieler steigt seit Jahren konstant. Insgesamt spielt heute mehr als jeder dritte Bundesbürger (36 Prozent). Das entspricht mehr als 25 Millionen Menschen. 2009 waren es erst 29 Prozent. Auch immer mehr Frauen spielen in ihrer Freizeit. Während es 2008 erst 22 Prozent waren, sind es heute 30 Prozent der Frauen. Gleichzeitig ist das Spiele-Angebot in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Insbesondere Mobilgeräte haben sich als Gaming-Plattform etabliert. Mittlerweile nutzen 44 Prozent der Spieler Smartphones. Damit liegen sie gleichauf mit Spielkonsolen, die von 43 Prozent genutzt werden. Noch beliebter ist bei Gamern nur der stationäre Computer (76 Prozent).

Zur Methodik: Die Daten zu Um- und Absätzen von Spielkonsolen in Deutschland wurden vom Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag des BITKOM erhoben. Für die Angaben zur Multimedia- und Online-Nutzung der Spielkonsolen wurden vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM 517 Gamer befragt. Die Daten sind repräsentativ.

 

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