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Ikea nun auch im Bergischen

Das „unmögliche Möbelhaus“ eröffnet in Wuppertal seine 51. deutsche Dependance.

IKEA / IKEA

Am Freitag eröffnete Wuppertals OB Andreas Mucke zusammen mit Vertretern des schwedischen Möbelkonzerns IKEA nach knapp zwölfmonatiger Bauzeit deren 51. deutsches Einrichtungshaus in Oberbarmen. Mit dem Durchschneiden eines Bandes und einer Baumpflanzaktion übergaben sie das Haus offiziell an die Besucher. „Wir freuen uns darüber, unseren Kunden aus der Stadt und der Umgebung damit in Zukunft den Weg kürzer zu machen“, so Expansionschef IKEA Deutschland Johannes Ferber.

Unter dem Motto „Ihr macht ja Sachen! Wir auch!“ hatte IKEA die Wuppertaler schon im Vorfeld der Eröffnung dazu eingeladen, ihre Stadt aus ungewohnten Perspektiven zu entdecken: Schwebende Sessel und Betten, auf denen es sich gemütlich entspannen lässt, Skulpturen, die aus IKEA Möbeln entstanden, oder eine der höchsten Treppen Wuppertals, die zur Rutsche umfunktioniert wurde – entlang der Haltepunkte der weltbekannten Schwebebahn gab es an insgesamt sieben Stationen jede Menge zu sehen und erleben.

Eine Besonderheit des Einrichtungshauses in Wuppertal ist die offene Fassadengestaltung mit viel Tageslicht. Für die Wohnzimmerabteilung setzt IKEA ebenfalls auf ein spezielles Konzept: Auf große Ausstellungsflächen für einzelne Produkte wie Sofas, Sessel oder Couchtische wird komplett verzichtet. Stattdessen steht vor allem das Zusammenspiel von Einrichtungsideen im Vordergrund. „Wir präsentieren dem Kunden unsere Wohnzimmermöbel genau so, wie er sie auch zu Hause nutzt. Deshalb ergänzen wir unsere ausgestellten Sofas zum Beispiel um Tische, Teppiche, eine gemütliche Beleuchtung oder passende Accessoires – je nach Stilrichtung kann das eher modern oder traditionell, aber auch puristisch oder verspielt sein. So bieten wir unseren Kunden noch mehr Auswahl und Inspiration“, erläutert Einrichtungshauschefin Susanne Schweitzer.

Vier kostenlose E-Tankstellen für Kunden

Nachhaltigkeit wird bei dem neuen Einrichtungshaus großgeschrieben: Für die Erzeugung von Strom und Wärme sowie für die Kühlung des Gebäudes im Sommer werden Photovoltaik und Geothermie genutzt. Die Beleuchtung im Einrichtungshaus erfolgt ausschließlich mit LED-Lampen und für die Sanitäranlagen wird Regenwasser verwendet. Bei der Parkplatzgestaltung setzt IKEA auf viele Grünflächen. Das Konzept hierfür wurde im gemeinsamen Dialog mit Anwohnern, Vertretern der Umweltverbände NABU und BUND sowie der Stadt Wuppertal entwickelt.

An insgesamt vier Elektrotankstellen auf dem Parkplatz können Kunden ihr Elektrofahrzeug während des Besuchs kostenlos laden. Das Einrichtungshaus ist zudem mit einer eigenen Bushaltestelle an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Insgesamt investierte IKEA in die neue Filiale rund 85 Millionen Euro. Bis zur Eröffnung wurden ca. 200 neue Mitarbeiter eingestellt – hinzu kommen noch etwa 100 erfahrene IKEA Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungshäusern.

 

Liane Rapp

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