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Fördergelder fürs bergische Städtedreieck

Zukünftig soll mit den Themen „Autonomes Fahren“ und „Urbane Produktion“ innovative Potentiale in den Region gehoben werden.

Zukünftig soll mit den Themen "Autonomes Fahren" und "Urbane Produktion" innovative Potentiale in den Region gehoben werden.

Wie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen heute mitteilte, werden zwei Projekte aus dem Städtedreieck zur Förderung empfohlen: das Kompetenzzentrum Autonomes Fahren, das die Bergische Universität Wuppertal und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) eingereicht haben, und das Projekt „Urbane Produktion“, das die BSW entwickelt hat.

Die beiden Projektskizzen, die im vergangenen Jahr ausgearbeitet wurden, konnten beim Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ platziert werden. Hintergrund des Förderprogramms ist, mit neuen Kooperationen die innovativen Potentiale in den Regionen zu heben und die Standortqualität zu stärken.

Dabei soll an regionale Stärken und Kompetenzen angeknüpft werden: Zum einen fügt sich das Kompetenzzentrum Autonomes Fahren in die bereits von der BSW angestoßene Clusterinitiative „Automotive“, zum anderen geht es bei „Urbaner Produktion“ um einen zentralen Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung: Forschungseinrichtungen, Universität, Industrieunternehmen, Handwerks- und Manufakturbetriebe, Landwirtschaftsbetriebe und zivilgesellschaftliche Initiativen werden durch ein engmaschiges Netzwerk miteinander verknüpft. „Nur durch die direkte Kooperation lassen sich Herausforderungen wie beispielsweise Klimaschutz, Ressourceneffizienz, intelligente Mobilität oder Versorgung aus nachhaltiger Produktion bewältigen“, so Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft . Zum Tragen sollen dabei die technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz kommen.

„Wir freuen uns, auf diesem Weg weitere Fördermittel in unsere Region holen zu können, zumal diese Projekte schlüssige Bestandteile unserer Zukunftsstrategie für das Städtedreieck sind. Mit diesen positiven Zeichen können wir die weitere Projektarbeit massiv vorantreiben“, so Stephan A. Vogelskamp.

Der Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Er richtete sich an kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen, Kammern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die entsprechenden Anträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden.

 

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