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Wenn Augen Schwerstarbeit leisten müssen

Ein Arbeitsplatz ohne Computer, Laptop und Co. ist für einen Großteil der Arbeitnehmer hierzulande inzwischen undenkbar. Und so wird überall in Deutschland während eines Arbeitstages bis zu acht Stunden lang auf den Bildschirm geschaut. Nach Feierabend gibt es für die beanspruchten Augen häufig nicht die wohlverdiente Pause, sondern noch mehr (Augen)Kontakt mit Smartphone, Tablet oder TV. Diese Dauerbelastung kann auf lange Sicht zu starken Augenbeschwerden und gar bleibenden Schäden führen.

Ein Arbeitsplatz ohne Computer, Laptop und Co. ist für einen Großteil der Arbeitnehmer hierzulande inzwischen undenkbar. Und so wird überall in Deutschland während eines Arbeitstages bis zu acht Stunden lang auf den Bildschirm geschaut. Nach Feierabend gibt es für die beanspruchten Augen häufig nicht die wohlverdiente Pause, sondern noch mehr (Augen)Kontakt mit Smartphone, Tablet oder TV. Diese Dauerbelastung kann auf lange Sicht zu starken Augenbeschwerden und gar bleibenden Schäden führen.


Bildrechte: Flickr teams working – Sat morning 1 Carbon Tippy Toes CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Mögliche Augenbeschwerden durch Bildschirmarbeit

Der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zufolge ist rund die Hälfte aller Bildschirmarbeiter hierzulande mit diesem Problem vertraut. Sie kennen Beschwerden wie trockene und juckende Augen, Augenbrennen sowie das Sehen von Doppelbildern nur zu gut. Gesellen sich dann auch noch tränende Augen bei gleichzeitig steigender Lichtempfindlichkeit hinzu, spricht man häufig vom sogenannten „Büroaugen-Syndrom„. Dieses wird durch das intensive und lange „Starren“ – bei dem man automatisch weniger blinzelt – auf einen Bildschirm verursacht. Werden die Augen nicht ab und zu entlastet, kann das zu Kopfschmerzen oder gar Sehstörungen führen. Wer tagein, tagaus am Bildschirm arbeitet, sollte also besonders auf sein Sehorgan besonders achtgeben.

Hilfe für beanspruchte Augen – Sehstärke überprüfen

Wer bereits auf eine Sehhilfe angewiesen ist, sollte seine Augen regelmäßig überprüfen lassen. Denn durch die intensive Arbeit am Bildschirm kann sich die Sehstärke verändern und eine Anpassung der Brillengläser beziehungsweise der Kontaktlinsen erforderlich machen. Ein kostenloser Sehtest beim Optiker um die Ecke kann inzwischen auch bequem online über Anbieter wie brille24.de vereinbart werden.

Hilfe für beanspruchte Augen: Monitor richtig einstellen

Aber nicht nur die Brille als Hilfsmittel sollte perfekt „eingestellt“ sein, sondern auch das hauptsächliche Arbeitswerkzeug – der Bildschirm des Computers. Häufig lässt sich die Augenbelastung schon mit wenigen einfache Einstellungen am Monitor verringern. Generell sollten grelle Farbeinstellungen vermieden und die Schärfe so eingestellt werden, dass die Schrift nicht „ausfranst“. Der Kontrast des Bildschirms sollte zudem möglichst hoch eingestellt sein. Die Bildschirm-Auflösung ist so anzupassen, dass die Schrift individuell gut lesbar ist – in der Regel ist die Schriftgröße von 14 Punkt vollkommen ausreichend.

Hilfe für beanspruchte Augen: Richtig sitzen

Ein optimal eingestellter Monitor nützt allerdings wenig, wenn die Sitzhaltung während der Arbeit am Computer nicht stimmt. Der Monitor sollte im besten Fall so positioniert sein, dass sich der obere Rand knapp unterhalb der Augen befindet – bei gerader Haltung blickt man etwas über den Monitor hinaus. Bei einem 24-Zoll-Monitor sollte der Abstand zu den Augen knapp 90 Zentimeter betragen; bei einem Monitor mit 17 bis 19 Zoll reichen knapp 70 Zentimeter aus.

Hilfe für beanspruchte Augen: Gezielt entspannen

Um die Augen während eines langen Arbeitstages zu entlasten, sind kleine Pausen zwischendurch unabdingbar. Wer nicht regelmäßig kurz an die frische Luft gehen kann, sollte einige Entspannungsübungen am Platz ausprobieren. So kann es beispielsweise schon ausreichen, die Augen für zwei bis drei Minuten zu schließen, um sie gezielt zu entspannen. Legt man beide Hände mit den Handflächen auf die Augen, wird dieser Entspannungseffekt verstärkt. Wer auf der Arbeit übrigens häufig gähnt, tut seinen Augen damit was Gutes. Denn beim Gähnen entspannt sich die gesamte Gesichtsmuskulatur, wodurch die Augen automatisch befeuchtet werden – schnelle Hilfe bei trockenen Augen.

Hilfe für beanspruchte Augen: Gezielt trainieren

Eine weitere Übung, die eher als Augentraining anzusehen ist, ist die 20-20-20-Methode aus den USA. Diese sorgt dafür, dass man seine Augen für einen Augenblick vom Bildschirm löst. Dabei schaut man nach 20 Minuten Bildschirmarbeit rund 20 Sekunden lang auf ein Objekt, das sich mindestens 20 Fuß (ungefähr 6 Meter) weit weg befindet. Mehr zum Thema Augentraining inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung finden beanspruchte Augen online auf eye-refresh.de.

Sollten die Beschwerden trotz aller Bemühungen länger anhalten, sollten Betroffene sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

 

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