Connect with us

Hi, what are you looking for?

Startups

Lübeck holt sich bei Öffentlichem Nahverkehr Unterstützung von Startup

Lübeck folgt dem Beispiel von Duisburg und stellt seine erste Ridesharing-Flotte zur Unterstützung seiner öffentlichen Verkehrsmittel in Dienst. Die IT dahinter stammt von dem Mobility-Startup Clevershuttle.

Clevershuttle

Stadtverkehr Lübeck rüstet auf

Der Verkehrsverwaltung von Lübeck hat einen eigenen Ridesharing-Service gestartet. Zu der Flotte gehören derzeit fünf elektrische Pkw. Hierzu zählen unter anderem Nissans Kastenwagen e-NV2000 sowie der VW E-Gold. Durch die Flotte soll der Öffentliche Nahverkehr der 200.000-Einwohner-Stadt ergänzt werden. Anders als Linienbusse sind die Shuttles nicht in festen Fahrplänen organisiert. Sie können ganz unkompliziert per App bestellt werden. Professionelle Fahrer bringen Nutzer dann zum gewünschten Zielort. Um das Ganze effizient zu gestalten, ist die Software mit einem Algorithmus ausgestattet. Er erkennt, wenn Anfragen ähnliche Routen haben und bündelt dann gleich mehrere Fahrgäste in einem Fahrzeug.

Die Technik hinter dem Dienst stammt von Clevershuttle. Dabei handelt es sich um ein Startup aus Berlin, das Ridesharing-Flotten in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg und Leipzig unterhält. Eigenen Angaben zufolge werden täglich mehr als 1.000 Fahrgäste befördert. In Lübeck will das Startup den Dienst aber nicht selbst anbieten, sondern der Verkehrsverwaltung lediglich die Software zur Verfügung stellen. Man sehe ein großes Potenzial in Partnerschaften mit Verkehrsunternehmen, die Ridesharing-Angebote in ihre ÖPNV-Tarife aufnehmen wollen, so Clevershuttle-CEO und Mitgründer Bruno Ginnuth.

Viel Konkurrenz im Ridesharing-Bereich

Derzeit ist das Angebot in der Hansestadt noch auf das Wochenende beschränkt. Die Fahrzeuge können zwischen 1 und 5 Uhr morgens genutzt werden. Das Ticket für das Shuttle bewegt sich preislich zwischen einem Taxi und einem normalen Fahrschein im entsprechenden Tarifgebiet. Auf den Preis für eine einfache Fahrt (2,60 Euro) wird hier ein Euro aufgeschlagen. Der Stadtverkehr Lübeck will den Betrieb der Software nach einjähriger Testphase fortsetzen, sofern sie erfolgreich abgelaufen ist.

Mit seinem Angebot stellt sich Clevershuttle als Konkurrent zu dem ebenfalls in Berlin ansässigen Startup Door2Door auf. Es bietet seinen Partnern einen ähnlichen Service. Aktuell kommt es bei den Verkehrsbetrieben der Städte Duisburg und Freyung (Bayern) zum Einsatz. Auch die Berliner Verkehrsbetriebe setzen auf eine Shuttle-Lösung. Dabei arbeiten Sie mit der Software ViaVan. Hier handelt es sich um ein Joint Venture zwischen Mercedes-Benz und Via.

Ein weiteres Startup, das auf dem Markt durchstarten will, ist Wunder aus Hamburg. 2014 hatte es sich mit seinem ursprünglichen Geschäftsmodell aus dem deutschen Markt zurückgezogen. Nun plant es mit seinem Shuttle-Service einen Neustart. Tests laufen seit Sommer 2017 in Hamburg.

 

Anzeige

News

„Die Zukunft hängt immer davon ab, was wir heute tun.“ - Mahatma Gandhi. Wenn es um die Pflege von Geschäftsbeziehungen geht wird schnell klar,...

Unternehmen

Sebastian Gundel (44 Jahre) ist neuer Chief Executive Officer (CEO) der OBI Group Holding SE & Co. KGaA. Der bisherige Chief Customer und Digital...

News

Ganz Deutschland redet vom Energiesparen. Ein Kostentreiber für Privathaushalte gerät jedoch häufig aus dem Blick: Kalksteinablagerungen auf Wärmetauscher-Flächen erhöhen den Energieverbrauch maßgeblich. Zwar lässt...

Startups

Wer täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, seine Einkäufe damit erledigt oder regelmäßig Fahrradtouren unternimmt, benötigt belastbare Fahrradtaschen mit viel Stauraum. Auf der...

Fachwissen

Online-Marketing-Experten und Kunden sind es gleichermaßen leid: Wir werden mit Werbung bombardiert, die kaum Relevanz für uns hat. Das Problem ist tief verwurzelt und...

News

Auch in der heutigen Zeit bleibt die Visitenkarte ein beliebtes Tauschobjekt auf Messen und Events. Im nordamerikanischen Raum wird allerdings auch gerne auf Badges...

Threema als sichere Alternative zu Whatsapp & Co.?

Threema Messenger

Viele Menschen nutzen die Kurznachrichtendienste Whatsapp oder Telegram zur Kommunikation. Allerdings gibt es inzwischen sichere und bessere Alternativen wie den Schweizer Messenger Threema auf dem Markt.

ZIM Förderung

ZIM Förderung

ZIM Förderung – Programm für mehr Innovation und Wachstum im Mittelstand

Weitere Beiträge

News

Die richtige Grabpflege unterliegt in Deutschland unterschiedlichen Bestimmungen, die sich je nach Dauer, Aufwendung und regionaler Lage unterscheiden.

Startups

Berlin/Den Haag/Aachen. Drei junge Unternehmen im Green Start-up Förderprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigen mit zukunftsweisenden Ideen, wie eine Reduzierung von Abfällen und...

Startups

Vor 20 Jahren wurde Spreadshirt gegründet: Nicht wie Microsoft in einer Garage, sondern im Keller einer Leipziger Universität. Heute steht der im vergangenen Jahr...

Startups

Die Hochschulen in Berlin und Brandenburg gelten als Ideenschmieden der Gründerszene. Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) zeichnet jedes Jahr in der Kategorie Study das Engagement...

News

Die ReqPOOL Deutschland GmbH hat eine neue Repräsentanz in Berlin-Wilmersdorf. Auf der Eröffnungsfeier war auch Dr. Michael Linhart anwesend, ehemaliger Außenminister und neuer Botschafter...

News

Auch wenn sich in den vergangenen Jahren Berlin als eine der europäischen Startup-Hochburgen etablieren konnte – Deutschland ist noch weit davon entfernt, ein Startup-Land...

Startups

Sie haben bereits ein Start-up gegründet oder überlegen dies noch zu tun und wundern sich jetzt, welche klassischen Fehler bei einer Start-up-Gründung gemacht werden?...

News

Um überall und jederzeit präsent sein zu können, sind Unternehmen inzwischen auch online verfügbar. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Wollens, sondern um...

Anzeige