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Gezieltes Content-Marketing – mit 5 Tipps zum Erfolg

Online-Marketing ist längst eine lukrative Möglichkeit geworden, mit den vielfältigen Angeboten des Internets profitable Geschäfte zu machen, die gleichzeitig einen Mehrwert für die Kunden bilden. Content-Marketing versteht sich als gezielte Marketing-Technik, bei der Kreation und Verbreitung relevanter Inhalte im Vordergrund stehen.

Ivelin Radkov / Fotolia.com

Klar definierte Zielgruppen und spezielle Medienangebote zielen darauf hinaus, dass die Kundengruppe zu einer bestimmten Reaktion bewegt werden soll. Je nach Ausgangslage des Unternehmens kann diese Reaktion entweder Verlinkungen bringen, aber auch einen konkreten Shopbesuch nach sich ziehen. Virale Kampagnen und Zielgruppenorientierung stellen dabei wichtige Werkzeuge da. Die folgenden 5 Tipps helfen dabei, das eigene Content-Marketing zum Erfolg zu führen.

Tipp 1 – Im Vorfeld genaue Ziele festlegen

Wie bei vielen Geschäftsideen ist auch beim Online-Marketing gutes Konzipieren im Vorfeld wichtig. Gutes Content-Marketing gibt es nicht umsonst. Vielmehr handelt es sich um ein längerfristiges Unterfangen, das auch mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden ist. Damit Geld und Zeit nicht sinnlos investiert werden, ist gute Planung im Vorfeld unabdingbar.

Von Beginn an sollte eine Zielsetzung folgen. Der Markt sollte genauso analysiert werden, wie die angesprochene Zielgruppe. Es sollte festgelegt werden, welcher Personenkreis über welchen Zeitraum mit welchen Medien angesprochen werden soll. Kernziele von Content-Marketing können sein:

  • Kundenbindung mittels hochwertiger Inhalte
  • Stärkere Reichweite
  • Förderung des Kundendialogs
  • Verkaufs- bzw. Profitsteigerung
  • Angebot von Mehrwerten
  • Verbesserte Position im Suchmaschinen-Ranking

Tipp 2 – Hochwertiger und gezielter Content

Einzigartiger und konkreter Mehrwert wird durch entsprechende Inhalte erzeugt. Diese einfache Formel stellt im aktuellen System des Content-Marketings. Mit kreativem und individuellem Look und Inhalt schafft man Aufmerksamkeit und Alleinstellungsmerkmale. Das wiederum führt zur Verbreitung und schafft dabei sowohl Verlinkungen als auch ganz gezieltes Interesse am Produkt. Qualität schlägt Quantität.

In diesem Bereich ist ein Umdenken bei den meisten Online-Marketing-Firmen eingetreten. Suchmaschinenoptimierung und inhaltliche Bearbeitung müssen heutzutage wesentlich stärker kooperieren. Zielloses Verlinken und endlose suchmaschinenoptimierte Texte sind nicht mehr zeitgemäß. Als Anbieter des Contents sollte man auf die richtige Sprache achten. Dröge Business-Texte, die für Außenstehende schwer zu lesen sind, haben dabei nichts verloren. Gute Struktur ist wichtig, Auflockerung sollte in jedem Fall vorhanden sein.

Tipp 3 – Mehr als nur Text

Webseiten, welche ausschließlich Texte bieten, sind nicht nur hässlich anzuschauen, sie entsprechen auch nicht den Wünschen der Kunden. Unterüberschriften sind dabei genauso wichtig wie Bullet-Points und das Markieren einzelner Teile des Textes. Wer sich auf nur eine Textsorte verlässt, dürfte bald das Problem haben, dass sich die Leser langweilen. Empfehlenswert ist eine Mixtur aus unterschiedlichen Texten. Dazu zählen:

  • News-Beiträge
  • Blog-Beiträge
  • Anleitungen
  • Fallstudien
  • White-Papers
  • Pressemitteilungen

Aber auch Interviews sind eine Option, insofern sie sich thematisch anbieten. Außerdem sollten moderne Web-Angebote nicht mehr ohne zusätzlich audiovisuelles Material auskommen. Videos, Bildergalerien und auch Musik lockern Inhalte auf. Auch Grafiken und Tabellen zur zusätzlichen Erklärung sind wichtig. Gleiches gilt für Illustrationen. Man sollte dabei stets die richtige Gewichtung finden und das eigene Web-Angebot gleichzeitig nicht überfrachten.

Tipp 4 – Die sozialen Netzwerke sinnvoll nutzen

Immer mehr Menschen, die täglich im Internet agieren, tun dies auch über soziale Netzwerke. Das ist sicher keine Neuigkeit und inzwischen gehört es zum guten Ton jedes Unternehmens sich bei Facebook, Twitter und Google+ zu präsentieren. Bereits zwei Drittel aller deutschen Unternehmen machen dies, die Tendenz ist steigend. Beim B2B -Bereich ist Xing mit über 90% unverzichtbar geworden. Soziale Netzwerke dienen für Unternehmen nicht nur dazu, um aktuelle Entwicklungen und Angebote mit den eigenen Kunden zu teilen, sie vernetzten auch. Interessante Artikel und Inhalte werden geteilt und erweitern den Kundenkreis des eigenen Unternehmens.

Viel wichtiger als bloße Präsenz in den sozialen Netzwerken ist eine effektive Ausnutzung ihrer Angebote. Eine gezielte Strategie muss her. Wer seine Leser kontinuierlich mit Artikeln und Postings zuschüttet, riskiert dauerhaft von ihnen ignoriert zu werden. Der Inhalt sollte also wohl dosiert sein, zielgerichtet und die Kunden direkt ansprechen. Abgehobene und sehr lange Postings sind überflüssig. In der Kürze liegt dabei die Würze. Lebensnahe Postings schaffen dabei eine stärkere Bindung zum Kunden und haben am Ende mehr Effekt.

Tipp 5 – Die moderne Mobilität nutzen

Wer seine Angebote ausschließlich für den klassischen PC-Nutzer konzipiert, der dürfte bald ins Hintertreffen geraten. Die Nutzung durch mobile Medien, wie Smartphones und Tablet-PCs ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Der Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Das bedeutet auf der einen Seite, dass das Web-Angebot auf die neuen medialen Gegebenheiten angepasst werden muss. Das Zauberwort heißt hier „Responsive Design.“ Es konzipiert Webseiten so, dass sie problemlos auf unterschiedlichen Medien funktionieren können. Das gilt sowohl für den eigentlichen Content als auch für Werbebanner.

Auf der anderen Seite ist es auch ratsam spezielle Angebote für die mobilen Nutzer zu schaffen, bspw. durch Apps. Auch maßgeschneiderte Werbung fällt in diesen Bereich. Die Angebote sollten nicht aufdringlich wirken, sondern den eigenen Content kreativ mit dem mobilen Nutzungsverhalten der Kunden verknüpfen.

 

Christian Weis

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