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Verschobener Start: Crowdfunding-Kampagne Star Citizen hebt später ab

Crowdfunding-Kampagnen werden von Liebhabern für Liebhaber gemacht. Egal, ob es dabei um Musik, Filme oder Computerspiele geht, halten die Unterstützer den Machern die Treue. Denn in den Entwicklerstuben herrscht Aufbruchsstimmung, die sich auf die Wünsche der Fanbase konzentriert und keine Fließbandarbeit produziert.

Wo Leidenschaft vorhanden ist, werden Verzögerungen verziehen. Das Weltraum-Online-Spiel Star Citizen, welches gänzlich aus den Finanzen der Crowdfunding-Kampagnen geboren wurde, lässt seine Anhänger weiterhin zappeln. Die Single-Player-Erweiterung Star Citizen: Squadron 42 sollte im Sommer 2020 starten. Einer aktuellen Meldung nach wird der Release jedoch auf den kommenden September verschoben. Grund sind die enormen Arbeiten an der Entwicklung, die mehr Zeit in Anspruch nehmen als erwartet.

Seit 2012 ist das Game online und verzeichnet einen stetigen Zuwachs an Usern. Neben den gesammelten Geldern zieht das Unternehmen auch aus In-Game-Verkäufen wie dem Veräußern von virtuellen Raumschiffen seine finanzielle Grundlage. Thema und Stil des Games haben somit den Kern einer großen Zielgruppe angesprochen, die dem Spiel seither treu ist. Doch darf man deswegen Ankündigen und Releases nach Lust und Laune verschieben?

Ärger vorprogrammiert

Star Citizen zählt zu den bemerkenswertesten Kampagnen seiner Zeit. Über 2,1 Million USD konnte das Game für seine Finanzierung durch Kickstarter einnehmen. Doch gleichzeitig es ist auch ein Projekt, das mit einem Negativ-Award ausgezeichnet wurde. Aufgrund seiner langen Entwicklungsphase von mehr als 7 Jahren und dem relativ geringen Output erhielten die Entwickler einen Preis für den größten Hype, auf den nichts folgte.

Die Fans halten jedoch an dem Glauben fest, dass sich die Erweiterung des Single-Player-Modus lohnen wird. Teilweise wird die neue Spielweise, die das Gefühl vermittelt selbst in einem der Raumschiffe zu sitzen, als Meilenstein innerhalb des Projektes gesehen.

Vorsichtsmaßnahmen folgten

Um sicherzugehen, dass verärgerte Unterstützer ihr Geld nicht zurückfordern, hat das Unternehmen Cloud Imperium seine Rückzahlungsmöglichkeiten verändert. Eine reine Vorsichtsmaßnahme. Vertrauensvoll wirkt dieser Schachzug gegenüber den privaten Investoren jedoch nicht. Es bleibt abzuwarten, wann die Sternenflotte in dem neuen Modus auf Fahrt geht. Fortschritte sollten folgen, damit das Prestigeprojekt keinen Schiffbruch erleidet.

Für das Ansehen anderer Kampagnen, die durch Kickstarter finanziert werden, hat dieser besondere Einzelfall jedoch keine Auswirkungen auf deren Image. Allein 2017 wurden in Europa über 10,4 Billionen Euro für verschiedene Projekte gesammelt. Deutsche Unterstützer steuerten davon 595 Millionen Euro bei, wie StartNext zu berichten weiß. Der Glaube an Innovation fernab der Mainstream-Konzernen ist weiterhin vorhanden und wird wahrscheinlich auch 2019 neue Rekorde aufstellen können.

 

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