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Wirtschaftslexikon

Mit der Volatilität treffen Anleger und Spekulanten die richtigen Entscheidungen

Unter Volatilität versteht man den Schwankungsbereich, der in einem bestimmten Zeitraum besteht und dem sich Wertpapiere, Währungen oder der Index ausgesetzt sehen. Für alle zukünftigen Entscheidungen ist die Volatilität unabdingbar, denn dadurch kann man einen möglichen Gewinn oder Verlust eingrenzen und vorher bereits abschätzen.

Eisenhans / Fotolia.com

Ein hoher Kurs bedeutet hohe Gewinne 

Allgemein ist zu sagen:

  • Es gibt einen Bezugswert, um den die Volatilität schwankt. Hoch meint in diesem Fall das Ausmaß und die Häufigkeit der Kursschwankungen. Je mehr der Schwankungsbereich nach oben geht, desto mehr steigt auch der zu erwartende Gewinn

Man unterscheidet zwei Volatilitäten:

  • Die historische Volatilität bezeichnet den Schwankungsbereich, der im Durchschnitt zu erwarten ist. Dieser wird anhand von vergangenen, aus der Historie bekannten Volatilitäten berechnet werden. 
  • Die implizite Volatilität ist der Schwankungsbereich, der gerade aktuell so feststeht und der auch vom Markt für die Zukunft weiterhin genauso erwartet wird. 

Wenn nun die implizite Volatilität über der historischen steht, ist der Preis für einen Bezugswert teurer als der des abgeleiteten theoretischen Werts.

Zusatzinformationen zur Volatilität:

  • Der Schwankungsbereich wird aus dem Durchschnittswert für die Entwicklung der Bezugsgröße (Fonds, Aktien, andere Anlagen) in einem Monat gebildet.
  • Der Standard: die Schwankungen dieses Werts im Vergleich zum Wert des Vormonats. Die Abweichung bezeichnet die aktuelle Volatilität
  • Um kein Risiko einzugehen, sollte der Anleger auf einen möglichst kleinen Schwankungsbereich achten. So kann er zwar einerseits keine größeren Gewinne einfahren, jedoch auch andererseits einen herben Verlust vermeiden.

 

Christian Weis

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