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Corona-Krise offenbart: Nachholbedarf bei Digitalisierung in Deutschland

Gerade im öffentlichen Sektor gibt es aus Sicht von Führungskräften erheblichen Nachholbedarf beim Thema Digitalisierung in Deutschland, nicht zuletzt bei der Nutzung von Big Data für die Corona-Bekämpfung. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von rund 500 Top-Führungskräften aus Wirtschaft und Politik, die das IfD Allensbach in Kooperation mit dem European Center for Digital Competitiveness durchgeführt hat.

92 Prozent der befragten Top-Führungskräfte erwarten als Folge der Corona-Krise einen Digitalisierungsschub für Deutschland. Den größten digitalen Nachholbedarf sehen die Befragten im öffentlichen Bereich. Dieser ist nach Ansicht der Spitzen aus Politik und Wirtschaft bei Schulen (81 %), der öffentlichen Verwaltung (79 %), Hochschulen (42 %) und dem Gesundheitswesen (40 %) am größten. Im Vergleich hierzu schneiden Unternehmen aus Dienstleistung und Industrie mit 27 Prozent und beziehungsweise 22 Prozent noch tendenziell gut ab. Trotz der Diskussion um 5G, die die öffentliche Debatte um Digitalisierung in Deutschland stark geprägt hat, sehen beim Thema Netzausbau nur 3 Prozent der Top-Führungskräfte einen Nachholbedarf in Deutschland (siehe Grafik 1). „Staatliche Investitionen in die digitale öffentliche Infrastruktur sind überfällig“, fasst Professor Philip Meissner die Ergebnisse zusammen. „Diese können helfen, die Wirtschaft in den aktuell sehr herausfordernden Zeiten zu unterstützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Landes für die Zukunft zu stärken.“

Nutzung von Big Data für Corona-Bekämpfung sinnvoll, auch gemeinsam mit den USA

Verfügt die Politik über hinreichend Daten für die Beurteilung der Corona-Lage? Und sollten neueste Big Data basierte Methoden verwendet werden? Hier sind sich die befragten Top-Führungskräfte uneins. Bei der Beurteilung der Datenbasis für die Entscheidungen der Politik im Hinblick auf Corona würden sich 49 Prozent der Befragten eine stärkere Nutzung von Big Data Lösung wünschen, 48 Prozent der Top-Führungskräfte sind der Meinung, dass die Daten des Robert Koch-Instituts und der John-Hopkins-Universität zur Beurteilung der Lage ausreichend waren.

Eine Zusammenarbeit mit den USA im Bereich Big Data scheint aus Sicht der Befragten sinnvoll. Eine breite Mehrheit spricht sich für einen Austausch mit US-amerikanischen Unternehmen aus. 42 Prozent der Befragten halten einen solchen Austausch im Bereich Big Data grundsätzlich für sinnvoll, 25 Prozent tun dies in Ausnahmefällen. Nur 22 Prozent der Top-Führungskräfte halten generell eine Zusammenarbeit nur mit europäischen Anbietern für sinnvoll.

Diese Ergebnisse stützen sich auf eine aktuelle repräsentative Umfrage des IfD Allensbach von rund 500 Spitzen aus Politik und Wirtschaft, darunter Geschäftsführer und Vorstände aus der Wirtschaft sowie führende Politiker wie Minister, Staatssekretäre und Fraktionsspitzen. Die Befragung wurde zwischen dem 17. Juni und 9. Juli 2020 durchgeführt. Die Leitung der Studie liegt bei Professor Dr. Klaus Schweinsberg, Professor Dr. Philip Meissner und Dr. Christian Poensgen vom European Center for Digital Competitiveness der ESCP Business School Berlin.

 

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