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Corona #!3: Warum ich die Corona-Warn-App habe

Kürzlich habe ich düstere Wolken über Düsseldorf, meiner Lieblingswohnstadt, gesehen. Da demonstrierten Tausende Menschen Schulter an Schulter gegen Rassismus in der Welt. Oft ohne Maske. Meist ohne 1,5 m Abstand.

Screenshot by Peter Jamin / Screenshot by Peter Jamin

Sie sangen lauthals Protestsongs und riefen lauthals Protestnoten. Und pusteten und pusteten und pusteten mit ihrem Atem sicher auch Viren über Viren über das Menschen-Meer.

Nur Aktivitäten helfen wirklich

Ich bin froh, dass es jetzt die Corona-Warn-App gibt. Ich habe sie sofort aktiviert. Wir müssen alle Maßnahmen nutzen, um das Covid-19-Virus einzudämmen. Damit unsere Welt wieder ein wenig sicherer wird. So wenig wie Protestrufe allein gegen Rassismus helfen, sowenig schützen allein Mahnungen vor dem Virus. Hier sind Aktivitäten – zum Beispiel Gesetze – notwendig. Dort helfen nur aktive Maßnahmen wie Abstand halten, Maske auf – und Corona-Warn-App an.

„Lob“ vom Chaos Computer Club

Selten ist ja eine App im Vorfeld der Veröffentlichung so diskutiert worden wie diese. Vor allem der Datenschutz war ein großes Thema. Doch am Tag der Freischaltung der Corona-Warn-App gab es sogar „Lob“ vom Chaos Computer Club. Der „wirbt aus grundsätzlichen Erwägungen nie für ein Produkt oder eine Dienstleistung“. Wohl aber würden die Mitglieder vor der App warnen, sollten sie Bedenken haben. Eine solche Warnung aber gibt es nicht. ZDF-heute dazu: „Was für ein Lob.“

Die App warnt vor Infekt-Kontakt

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die Corona-Warn-App ist ein Angebot der Bundesregierung. Ihre Benutzung ist so einfach wie sicher. Denn die Corona-Warn-App speichert keine persönlichen Daten. Wenn die App aktiv geschaltet ist, werden die Benutzer gewarnt, wenn sie einen engeren Kontakt mit einer infizierten Person gehabt haben.

Freunde haben ein komisches Gefühl

In der Nacht zum Dienstag wurde die Corona-Warn-App heiß geschaltet. Morgens habe ich die App heruntergeladen. Anschließend den Link zur App an Freunde weiter geleitet. Mehrere von ihnen werden die App nicht nutzen. Komisches Gefühl. Irgendwie Angst. Ich weiß nicht.

Wer Abstand hält, Maske trägt und die andere Hygiene-Vorsorge betreibt, sollte eigentlich auch die Corona-Warn-App aktivieren. Kostet nichts. Hilft jedem selbst. Hilft dem anderen. Und hilft vor allem auch der Gesellschaft, besser mit der Pandemie klar zu kommen. Denn die kann noch Jahre dauern…

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino…
                         Ihr Peter Jamin

 

Peter Jamin

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Peter Jamin
Peter Jamin

Peter Jamin arbeitet als Schriftsteller und Journalist. Er veröffentlichte – neben Kolumnen und Artikeln – mehr als 30 Bücher zu gesellschaftlich relevanten wie unterhaltsamen Themen. Darüber hinaus arbeitete er als Autor und Regisseur von Fernsehdokumentationen und -serien. Etliche Bücher schrieb er als Ghostwriter prominenter Zeitgenossen. Mit seinem Schwerpunktthema „Vermisst“ befaßt er sich seit rund 30 Jahren; unterhält auch ein „Vermisstentelefon“ zur Beratung von Angehörigen Verschwundener. Ausgezeichnet wurde Jamins Arbeit u.a. mit dem „GdP-Stern“ der Gewerkschaft der Polizei „in besonderer Würdigung seiner herausragenden journalistischen Leistungen“. Infos zum Autor unter jamin.de.

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