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Peter Jamin

Kampf gegen Terror muss in Moscheen beginnen

Angenommen, strenggläubige, von falschen Predigern verblendete Katholiken würden immer wieder mit dem Schlachtruf „Gelobt sei Jesus Christi“ Muslime an unterschiedlichen Orten in Europa töten. Also Terror durch Christen. Was würde passieren?

Wir können sicher sein, dass nicht nur Politiker und Nichtregierungsorganisationen unterschiedlichster Couleur dagegen protestieren würden. Auch die meisten Vertreter und Gläubige aus der katholischen, evangelischen oder jüdischen Kirche würden die Täter gesellschaftlich ächten und verbannen. Mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und Konzepten und gemeinsam mit dem Staat.

Muslime schweigen zum Terror

Und das nicht nur, weil Mord etwa nach dem sechsten Gebot der katholischen Kirche eine Sünde ist. Sondern weil Mord ein Verbrechen ist. Und Mörder verachtenswerter Abschaum einer Gesellschaft sind. Mord und Terror sind auch in der islamischen Lehre nicht akzeptiert. Weder als religiöse noch als politische Lösung. Trotzdem vernehmen wir nur hin und wieder ein leichtes Aufschreien der muslimischen Mitbürger*innen und ihrer Verbände, wenn wieder einmal islamistische Terroristen Bürger*innen in Europa überfallen und töten. Wie jetzt in Wien.

Dabei kann man verdammt viel mehr Engagement der Muslimen Europa gegen den Terror erwarten. Sie genießen schließlich unsere Gastfreundschaft oder sind voll umfänglich aufgenommen in unserer europäischen Gemeinschaft. Ich erwarte nicht nur von den Imamen, sondern auch von den Gläubigen und ihren religiösen und gesellschaftlichen Vereinigungen einen zielgerichteten, fundamentalen, an Konzepten ausgerichteten Kampf gegen den Terrorismus. Der Kampf gegen den islamistischen Terror muss in den Moscheen in Europa beginnen.

Akzeptanz einheimischer Rituale

Dazu gehört ein unbedingter Ausschluss von Terroristen aus der islamischen Gesellschaft. Und die Ächtung von jeglicher Gewalt gegen alle Mitbürger*innen. Dazu gehört aber auch der unbedingte Wille zur Integrationen in unsere christlich orientierte Gesellschaft. Eine Abkehr von jeglicher Isolation in eigenen Sprachkreisen etwa im Dunst von Shisha-Bars. Das Lernen und der tägliche Gebrauch der deutschen Sprache quer durch alle Generationen. Und auch die unbedingte Akzeptanz der einheimischen christlichen und gesellschaftlichen Rituale, denen die muslimischen unbedingt nachgestellt sein müssen. Das heißt unter anderem: Kein Kopftuch-Diktat. Absolute Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen. Kein Religionszwang.

Islamistischer Terrorismus muss nicht nur durch den Staat mit Bildung und Polizeiarbeit niedergeschlagen werden. Dieser Terror in Europa muss vor allem auch durch das Engagement der muslimischen Einwanderer und Asylanten bekämpft werden. Durch starkes Engagement und Konzept-orientiertes Vorgehen ihrer Wirtschafts-, Religions- und Kulturkreise. Durch eindeutige, offen gezeigte Kooperation etwa mit dem deutschen Staat bis hin zur Anzeige von Muslimen bei der Polizei, die Terrorismus predigen, unterstützen oder gar vorbereiten.

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino…
Ihr Peter Jamin

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Peter Jamin

Peter Jamin arbeitet als Schriftsteller und Journalist. Er veröffentlichte – neben Kolumnen und Artikeln – mehr als 30 Bücher zu gesellschaftlich relevanten wie unterhaltsamen Themen. Darüber hinaus arbeitete er als Autor und Regisseur von Fernsehdokumentationen und -serien. Etliche Bücher schrieb er als Ghostwriter prominenter Zeitgenossen. Mit seinem Schwerpunktthema „Vermisst“ befaßt er sich seit rund 30 Jahren; unterhält auch ein „Vermisstentelefon“ zur Beratung von Angehörigen Verschwundener. Ausgezeichnet wurde Jamins Arbeit u.a. mit dem „GdP-Stern“ der Gewerkschaft der Polizei „in besonderer Würdigung seiner herausragenden journalistischen Leistungen“. Infos zum Autor unter jamin.de.

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