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Gurkensaft für schöne Haut

Die #Bundestagswahl ist vorbei. Jetzt haben Mädchen und Frauen die Wahl: Sie können sich endlich für eine bessere Gesichtshaut entscheiden. Unser Kolumnist empfiehlt zur Pflege Wasser und Gurkensaft.

selfie jamin

Schon in meiner Jugend hasste ich es, dass meine Hemdkragen nach einem Rendezvous immer durch das Make-up der Mädchen verschmiert waren. Seitdem hat sich leider nicht viel geändert, auch wenn die #Kosmetikindustrie gerne verkündet, dass das Make-up nicht mehr so schmiert.

Opfer der Gesichtspasten-Hersteller

Wichtiger als Reinheitsprobleme ist jedoch die Frage, warum Mädchen und Frauen überhaupt Kosmetik benutzen. Warum pappen sie ihre schönen Gesichter derart mit Chemiekleister zu, dass man kaum noch eine Pore erkennt?

Das weibliche Geschlecht quer durch alle lebenden Generationen ist leider den Versprechungen der Kosmetikindustrie verfallen. Die suggerieren schon den Jüngsten, dass sie aufpassen müssen mit ihrer Haut nicht schon bald zu den Ältesten zu gehören. Wer sich altersmäßig dazwischen bewegt, ist ohnehin schon ein Opfer der Gesichtspasten-Hersteller.

Werbesprüche für willige Opfer

Man muss sich nur einmal die Werbung für die Gesichtspflege ansehen: „Die richtige Gesichtspflege spielt in jedem Alter eine große Rolle – denn egal ob mit 20, 35 oder 60 Jahren, Frauen wünschen sich in jeder Lebensphase rundum gepflegte Gesichtshaut und einen strahlenden Teint.“

Die Kosmetikindustrie übernimmt allerdings bei allen Versprechungen keine Garantie, dass die Haut der Mädchen und Frauen besser wird. Im Gegenteil. Sie produziert für jedes Alter eine Creme – und die Haut wird trotzdem immer schlechter.

Man kann sagen, dass die Produkte in der Regel eher genau das garantieren. Während so manches Kleidungsstück dank Geotex + Co immer atmungsaktiver wird, wird die Gesichtshaut der Mädchen und Frauen immer atmungspassiver.

Warnungen vor zu viel Creme + Co

Man findet kaum einen Hautarzt oder einer Hautärztin, die ihren Patienten kosmetische Produkte oder ein Make-up empfiehlt. Warum wohl nicht?

Ernstzunehmende #Hautärzte sind sehr zurückhaltend mit ihren Empfehlungen zu Produkten der Gesichtspflege. Im Gegenteil, es gibt Warnungen: „Dermatologen warnen inzwischen vor solch einem Überpflegen der Haut und das nicht nur, weil man hier mit Creme und Co. der Haut regelrecht die Luft zum Atmen nimmt, sondern vielmehr aus dem Grund, dass besonders die häufig eingesetzten Emulgatoren in den verschiedenen Produkten versteckte, jedoch nicht unerhebliche Schäden anrichten können.“

Gesunde Haut hat die Fähigkeit korrekt zu funktionieren und braucht keinerlei Unterstützung von außen, meinen viele Mediziner. 2015 testete die Stiftung Warentest Anti-Falten-Cremes, die innerhalb von spätestens vier Wochen sichtbare Ergebnisse versprachen. Ergebnis: Für alle Note 5 – mehr dazu HIER.

Gurkensaft für meine Gesichtshaut

Ich übrigens nehme auch keine Kosmetik. Keine Cremes aus Herrenserien, die edel verpackt und teuer verkauft werden. Ich wasche mein Gesicht ganz simpel mit kaltem Wasser.

Gerne gebe ich hier auch ein Geheimnis preis. Gelegentlich befeuchte ich meine Gesicht-, Hals- und Kopfhaut mit dem Saft einer Gurke. Wann immer ich Gurkensalat mache, schneide ich etwa 2 Zentimeter große Stücke der Enden ab Dann reibe ich die Haut von Hals, Gesucht und Kopf ein, schneide immer ein Stückchen mehr ab, so dass viel Saft meine Haut benetzt.

Ich lasse den Gurkensaft eintrocknen, damit er seine volle Wirkung entfalten kann. Nebeneffekt: Im Sommer sorgt diese Methode für eine angenehme Kühlung.

Maskenbilder loben die gute Haut

Auf die Idee zu meiner Gurken-Kosmetik bin ich vor rund 20 Jahren gekommen. Damals war es „in“, dass sich Frauen von ihrer Kosmetikerin so genannte Gurkenscheiben-Packungen auf Gesicht legen ließen. Ich sagte mir, dass ich für diese Gurken-Kosmetik auch selbst praktizieren kann und erfand meine Gurken-Endstück-Pflege.

Wenn ich heute gelegentlich von einer Maskenbildnerin für einen Fernsehauftritt im Studio geschminkt werde, höre ich öfter das Lob wie toll meine Haut ist. Ich erzähle dann gerne die Geschichte von meiner Gurkenkur.

Alle möchten ein schönes Gesicht

Meistens ernte ich meine Geschichte ein Lächeln, häufig auch Anerkennung. Ich empfehle darum Wasser und Gurkensaft für die Haut. Für Männer und Frauen.

Ich freue mich schon auf eine neue Generation von Mädchen und Frauen, die uns Männern die Make-up-Maskerade erspart. Und sich selbst den Kosmetikkleister im Gesicht.

Denn was gibt es Schöneres als ein Mädchen oder eine Frau mit schöner, gesunder Haut, also mit schönem Gesicht.

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino…
                                     Ihr Peter Jamin

Unser Autor arbeitet als Schriftsteller und Publizist sowie als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation er in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren aufmerksam macht. Mehr unter www.jamin.de

 

Peter Jamin

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Peter Jamin
Peter Jamin

Peter Jamin arbeitet als Schriftsteller und Journalist. Er veröffentlichte – neben Kolumnen und Artikeln – mehr als 30 Bücher zu gesellschaftlich relevanten wie unterhaltsamen Themen. Darüber hinaus arbeitete er als Autor und Regisseur von Fernsehdokumentationen und -serien. Etliche Bücher schrieb er als Ghostwriter prominenter Zeitgenossen. Mit seinem Schwerpunktthema „Vermisst“ befaßt er sich seit rund 30 Jahren; unterhält auch ein „Vermisstentelefon“ zur Beratung von Angehörigen Verschwundener. Ausgezeichnet wurde Jamins Arbeit u.a. mit dem „GdP-Stern“ der Gewerkschaft der Polizei „in besonderer Würdigung seiner herausragenden journalistischen Leistungen“. Infos zum Autor unter jamin.de.

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