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Ein Herz für Fortuna: Jochen Riegel on tour

Jochen Riegel

Den Ball flach halten, das ist nichts für Jochen Riegel. Der Düsseldorfer ist Fortuna-Fan von Kindesbeinen an. Fußball spielt er noch immer, verpasst kein Spiel. In den 80-er Jahren war Riegel zwei Jahre lang als Ordner mit seinem Hund bei den Spielen im Stadion dabei. „Bei einem Heimspiel gegen Alemannia Aachen wurde ich mit brennenden Feuerzeugen beworfen“, erinnert sich der Fortuna-Fan. Vor zehn Jahren wurde er Mitglied des Düsseldorfer Traditionsvereins, der von den Mitgliedern geführt wird. „Unsere Stärke liegt nicht in den Geldern von Kapitalgebern, sondern in uns selbst“, erklärt Riegel.

Zum 125-jährigen Jubiläum seines Vereins kandidiert der gelernte Druckermeister und Geschäftsführer des Unternehmens Service-Druck Media um einen Posten im Aufsichtsrat seines Vereins. Dafür ist er seit April „im Wahlkampf“. Am 15. August gründete er eine Facebookgruppe und ist seitdem der „Kummerkasten“ für viele Mitglieder geworden. Riegel nimmt sich die Zeit, auf alle Kommentare zu antworten und telefoniert oft stundenlang mit Fans und Mitgliedern.

Vor dem Light-Lockdown war Riegel jedes Wochenende unterwegs, besuchte Vereine, Fans und auch die Ultras. „Am meisten hat mich die Wohnung eines Fans beeindruckt, die durch und durch im Fortuna-Look gestaltet war. Das war wirklich irre“, erinnert sich Riegel. Und weil er sowieso unterwegs war, nahm er auch gleich ein Riesenbild von Toni Düsseldorf mit, der mit dem Bild Geld für die Arche in Düsseldorf sammelt. „Das gehört ja auch zu Fortuna, dass wir uns gegenseitig helfen und in sozialen Projekten engagieren.“

Fortuna ist sein Schicksal

Nicht nur als Fan im Stadion, sondern auch als Sponsor unterstützt er seinen Verein. Vor ein paar Jahren hatte er die Idee, einen Sponsoren-Stammtisch zu gründen. Mittlerweile gibt es den Stammtisch seit fünf Jahren. Für ihn ein echter Glücksfall, denn hier lernte er seine große Liebe kennen. „Sie kam als Sponsorin dazu, hatte mit Fußball nichts am Hut. Heute ist sie Fortuna-Fan und wir sind im Sommer zusammengezogen“, erzählt Riegel.

Wie wohl alle Fortuna-Fans möchte er seinen Verein lieber heute als morgen wieder in der Ersten Liga sehen. Um das zu erreichen, will er vor allem das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) stärken. „Unser Ziel sollte es sein, der Fußballausbildungsverein Nummer eins in Deutschland zu werden. Als Leiter des Zentrums brauchen wir einen mit einem Fortunaherz, das wäre für mich der richtige Mann.“ Ginge es nach Riegel, sollten Gelder in die Entwicklung der Trainer und Scouts gesteckt und Botschafter aus den eigenen Reihen rekrutiert werden, die bei der Sponsorengewinnung unterstützen könnten.

Klar fiebert er der Wahl bei der Mitgliederversammlung am 12. Dezember entgegen. „Es ist auf jeden Fall trotz Corona eine intensive Zeit und die vielen persönlichen Kontakte werde ich auf jeden Fall aufrechterhalten“, so Riegel. Warum ihm Fortuna so wichtig ist? „Für mich ist der Verein meine Heimat. Fortuna ist Kult und wie eine große Familie. Außerdem hat kein anderer Verein die Toten Hosen als Fans und Unterstützer und das sollte erhalten bleiben.“

Bildquellen

  • : Copyright Michael Gueth
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