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Düsseldorf bringt die Arena ins Spiel

Die Landeshauptstadt will dabei sein, wenn 2024 die Fußball-EM ausgetragen wird. Die Esprit-Arena soll Spielort werden, die Bewerbung ist eingereicht.

Fammler

OB Thomas Geisel auf dem Rasen der Arena: „Ich bin absolut davon überzeugt, dass Düsseldorf alle Voraussetzungen mitbringt.“

Was soll er auch sonst sagen?

Flughafennähe, Hotelkapazitäten, generell eine „hervorragende Infrastruktur“ und die Erfahrung des Grand Depart – hervorragende Stimmung selbst bei Regen (kennen wir von der Fussball WM 1974 gegen Schweden) führt Düsseldorfs erster Bürger ins Feld, mit der er die Juroren der Spielstättenvergabe betören möchte. Ebenso mit der Unterstützung prominenter Namen wie den Regisseur des Wunders von Berns, Sönke Wortmann (also des Films, der andere hieß Sepp Herberger), den Edel-Fortunafan Dieter Nuhr oder Rudi „Tante Käthe“ Völler.

Ob das reicht? 14 Städte in Deutschland wollen Europas Top-Kicker, nur zehn werden den Zuschlag erhalten. Während Berlin, München und Dortmund als die derzeit größten Fussballtempel der Republik als gesetzt gelten dürfen, können sich wohl Hamburg und Leipzig als regional bedeutend ebenso dazu zählen. An Frankfurt als DFB-Sitz wird kein Weg vorbeiführen.

Bleiben nur noch vier Austragungsorte insgesamt – wobei Hannover, Bremen, Nürnberg, Stuttgart ebenfalls ihre Fänge ausgestreckt haben. Und somit wird die Luft für die Landeshauptstadt als Spielstätte in Nordrhein-Westfalen knapp. Denn: Die Arena (oder in sieben Jahren vielleicht wieder das „Düsseldorfer Rheinstadion“) ist die/das kleinste in der NRW-Bewerberrunde. Köln und Gelsenkirchen sind größer, selbst Mönchengladbach kann knapp zweitausend Fans mehr Sitzschalen bieten als die Arena.

Allerdings müsse halt auch in das Stadion investiert werden. Presse- und VIP-Bereich müssten vergrößert werden, zuletzt genannte erhalten in dem der Haupttribüne gegenüberliegenden Bereich gepolsterte Sitze. Ein Aufstocken der Sitzplätze scheint nicht möglich.

Doch wie bei allen Investitionen in „Events“ sind gewisse Summen immer mit Vorsicht zu betrachten, schwammig dabei die Zahlen. Von über vier Millionen Euro, die der Rat sowieso genehmigt hat, war die Rede. Angesichts der ersten Schätzungen beim Grand Depart mit konservativen Gedanken zu betrachten.

Übrigens: Die Italiener, die das Sommermärchen 2006 erfolgreich beendeten, wohnten seinerzeit in Duisburg. Ach ja, Düsseldorf war damals kein Spielort – aber Köln, Dortmund und Gelsenkirchen.

 

Manfred Fammler

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