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Hochschulpakt spült Geld in die Kasse

Professor Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein, begrüßt die jetzt unterzeichneten Vereinbarungen zum Hochschulpakt II.

„Für uns ist das eine gute Nachricht“, sagte von Grünberg in einer ersten Stellungnahme. Demnach kann die Hochschule Niederrhein in den Jahren 2011 bis 2015 insgesamt 4350 Studierende zusätzlich aufnehmen. Das sind mehr zusätzliche Studenten als an allen anderen Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.

Mit der Vereinbarung werden die Voraussetzungen geschaffen, dass sich die Hochschulen auf wachsende Studienanfänger-Zahlen vorbereiten können. Im Jahr 2013 wird der doppelte Abiturjahrgang dafür sorgen, dass mehr junge Menschen studieren wollen. Den Hochschulen wird durch den Hochschulpakt II die Möglichkeit gegeben, ihre Kapazitäten den zusätzlichen Studenten anzupassen. Für jeden zusätzlichen Studienanfänger in dieser Zeit erhalten die Hochschulen 20.000 Euro. Das 1,8 Milliarden Euro teure Programm wird von Bund und Ländern finanziert. Die Vereinbarung wurde jetzt vom Land Nordrhein-Westfalen und den Hochschulen unterzeichnet.

Knapp 90 Millionen Euro mehr

Für die Hochschule Niederrhein bedeutet das: 87 Millionen Euro könnten zusätzlich bis ins Jahr 2018 in den Haushalt fließen. Allerdings beruhen diese Zahlen bislang auf hochgerechneten Prognosen. Entscheidend ist, wie viele Studienanfänger tatsächlich in den nächsten Jahren zusätzlich an die Hochschule kommen. Die Summe von 87 Millionen Euro verteilt sich auf acht Jahre, angefangen im nächsten Jahr bis zum Jahr 2018.

Professor Dr. Hans-Hennig von Grünberg warnte allerdings davor, die Gelder des Hochschulpakts mit den Einnahmen aus Studienbeiträgen zu verrechnen. Denn das seien zwei verschiedene Töpfe. „Mit dem Geld aus dem Hochschulpakt werden primär weitere Professorenstellen geschaffen, um die Überkapazitäten aufzufangen. Studienbeiträge dürfen dagegen explizit nicht für Professorenstellen verwendet werden. Sie werden an der Hochschule Niederrhein bislang konsequent genutzt, um die Bedingungen für die Studierenden zu verbessern. Wir haben Labore und Hörsäle auf den neuesten Stand der Technik gebracht, die Serviceangebote für Studierende ausgebaut und wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrbeauftragte und Gastdozenten eingestellt.“

 

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