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Henkel: Trotz steigender Rohstoff- und Transportkosten auf Wachstumskurs

Henkel hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021 einen Konzernumsatz von rund 5,1 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem organischen Wachstum von +3,5 Prozent, das insbesondere durch steigende Preise in allen Unternehmensbereichen verursacht wurde. Nominal stieg der Umsatz um +1,9 Prozent.

„Die Auswirkungen der globalen Corona-Krise sowie der außerordentlich angespannten Situation an den Rohstoffmärkten und in den globalen Lieferketten haben auch im dritten Quartal unser Marktumfeld stark beeinflusst. Dennoch hat Henkel eine gute Geschäftsentwicklung erreicht. Wenn man diese Entwicklung mit dem Vorkrisenniveau im dritten Quartal 2019 vergleicht, haben wir eine durchschnittliche jährliche organische Wachstumsrate von +3,7 Prozent erzielt. Dabei übertrafen alle Unternehmensbereiche das entsprechende Vorkrisenniveau“, so Henkel-Chef Carsten Knobel.

Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender der Henkel AG

Das starke Umsatzwachstum im dritten Quartal wurde vor allem durch den Unternehmensbereich Adhesive Technologies getragen: In der Klebstoffsparte erzielten drei von vier Geschäftsfeldern organische Umsatzzuwächse, während sich das Geschäftsfeld Automobil & Metall leicht rückläufig entwickelte.

Auch im Konsumentengeschäft Beauty Care und Laundry & Home Care zeigte sich ein differenziertes Bild. Der Unternehmensbereich Beauty Care lag im dritten Quartal aufgrund einer weiterhin merklich rückläufigen organischen Umsatzentwicklung in der Kategorie Körperpflege unter dem Niveau des Vorjahres. Das Friseurgeschäft zeigte hingegen einen starken Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care erzielte ein gutes organisches Umsatzwachstum, das insbesondere durch das Geschäftsfeld Waschmittel getragen war.

Aktualisierter Ausblick für 2021

Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Geschäfts­jahres 2021 sagt Knobel: „Die Unsicherheit, wie sich die Pandemie und ihr Einfluss auf Konsum und Industrie weiterentwickeln werden, bleibt hoch. Insbesondere der weitere starke Anstieg der Rohstoffpreise und der Logistikkosten belasten die Wirtschaft stärker als bisher angenommen. Wir arbeiten mit umfangreichen Maßnahmen intensiv daran, die Auswirkungen auf unsere Geschäfte und Profitabilität zu begrenzen.“

Unter Berücksich­tigung der Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2021 und der Annahmen zum weiteren Verlauf hat Henkel entschieden, die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 zu aktualisieren. Gegenüber der durch die Corona­Pandemie im Jahr 2020 stark rückläufigen Weltwirtschaft erwartet der Konzern für das Jahr 2021 nach aktueller Einschätzung insgesamt eine deutliche Belebung der industriellen Nachfrage sowie eine sich im Jahresverlauf in vielen Kategorien normalisierende Nachfrage nach Konsumgütern. Gleichzeitig verzeichnen für Henkel wesentliche Rohstoffe und Logistikdienstleistungen sehr starke Preisanstiege.

Daher erwartet Henkel im Geschäftsjahr 2021 unverändert ein organisches Umsatzwachstum von +6,0 bis +8,0 Prozent und eine bereinigte Umsatzrendite von rund 13,5 Prozent. Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie erwartet Henkel einen Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich.

Bildquellen

  • Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender der Henkel AG: Henkel AG
  • Henkel: Henkel AG
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