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Löhne im Garten- und Landschaftsbau steigen um fast 6 Prozent

Lohn-Plus fürs Pflastern: Wer im Garten- und Landschaftsbau arbeitet, bekommt jetzt deutlich mehr Geld.

Sie pflastern Wege, bauen Sportplätze, gestalten Parks und bekommen jetzt deutlich mehr Geld: Für die Garten- und Landschaftsbauer sind die Löhne in der Branche um 2,9 Prozent gestiegen, Mitte kommenden Jahres folgt ein weiteres Plus von 2,8 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt IG BAU mit.

400 Garten- und Landschaftsbauer in Düsseldorf

Die Gartenbau-Gewerkschaft ruft die Beschäftigten jetzt zum Lohn-Check auf: „Mit der September-Abrechnung muss das zusätzliche Geld auf dem Konto sein. Wer leer ausgeht, sollte sich an die Gewerkschaft wenden“, so Uwe Orlob, Bezirksvorsitzender der IG BAU Düsseldorf. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Düsseldorf aktuell rund 400 Menschen.

„Garten- und Landschaftsbauer sind bei jedem Wetter draußen und haben auch in der Pandemie durchgearbeitet. Für den körperlich anstrengenden Job gibt es nun eine faire Anerkennung, die bei jedem im Portemonnaie ankommen sollte“, sagt Orlob. Die höheren Einkommen machten die Branche attraktiver und seien damit ein wichtiger Beitrag gegen den Fachkräftemangel. An die Beschäftigten appelliert der Gewerkschafter, auf einer tariflichen Bezahlung zu bestehen. Ein gelernter Landschaftsgärtner müsse aktuell auf einen Stundenlohn von 17,33 Euro kommen. Anspruch auf den Tariflohn haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb im Arbeitgeberverband ist.

Bildquellen

  • Pflastern Landschaftsbau Gartenbau: IG BAU / Ferdinand Paul
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