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Wirtschaftliche Folgen der Katastrophe von Japan sind beherrschbar

Keine Entwarnung, aber höchste Zuversicht: Nach der japanischen Natur- und Technik-Katastrophe vom 11. März zeigten sich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Düsseldorf deutsche und japanische Gesprächspartner davon überzeugt, dass die wirtschaftlichen Folgen beherrschbar und weniger drastisch als vielfach befürchtet sind.

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In Nordrhein-Westfalen – mit Schwerpunkt im Raum Düsseldorf – sind die meisten japanischen Unternehmen auf deutschem Boden angesiedelt. Für sie waren das Japanische Generalkonsulat in der Landeshauptstadt sowie die Japanische Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf ein wichtiger Anlaufpunkt, nachdem die Atommeiler von Fukushima havarierten. Intensive Kommunikation, auch mit den deutschen Wirtschaftspartnern, war und ist das Gebot der Stunde.

Kazuaki Yuoka, Hauptgeschäftsführer der Japanischen IHK in Düsseldorf: „Wir stehen in ständigem Kontakt zu allen Seiten und informieren sowohl die deutschen, als auch die japanischen Unternehmen.“ Und auch die Düsseldorfer IHK speist den Info-Pool. Dr. Gerhard Eschenbaum, Außenwirtschaftler der Kammer: „Wir haben frühzeitig eine Faktensammlung zum Thema zusammengestellt, die täglich aktualisiert wird.“

Generalkonsul Kiyoshi Koinuma hält es für erforderlich, dass „jetzt ein ganz normaler Austausch stattfindet“. Dies wäre, zweieinhalb Monate nach der Katstrophe, „eine große Hilfe“.

Die Daten weisen in Richtung Normalität

Die Daten, die von den deutschen und japanischen Experten ins Feld geführt werden, sprechen in der Tat für mehr Normalität. Die zuerst auftretenden Lieferprobleme (elektronische Bauteile, Lackadditive) von Japan Richtung Europa verlieren zunehmend an Bedeutung. Die Produktionsstätten in der betroffenen japanischen Region (die ohnehin nur einen eher geringen Anteil an der japanischen Gesamtproduktion hält) sind zu zwei Dritteln auf dem alten Stand; bis zum Sommer würde dies für 90 Prozent der Fabriken gelten. Die Geschäftstätigkeit deutscher Unternehmen in Japan sei, so meldet die Deutsche IHK in Japan, zu über 80 Prozent auf normalem Niveau.

Einigkeit besteht darüber, dass in der japanischen Wirtschaft und Gesellschaft deutliche Verhaltensänderungen zu erwarten seien. In der Energiepolitik wird das noch am ehesten erwartet.

 

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