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Zahl der Gasthörer sinkt drastisch

Im Wintersemester 2013/14 waren fast 4 Prozent weniger Gasthörer an nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeschrieben als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Wintersemester 2009/10 waren es sogar über 30 Prozent weniger Hospitanten.

Im Wintersemester 2013/14 waren fast 4 Prozent weniger Gasthörer an nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeschrieben als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Wintersemester 2009/10 waren es sogar über 30 Prozent weniger Hospitanten.

Im Wintersemester 2013/14 waren 15 329 Gasthörerinnen und Gasthörer an den nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeschrieben – laut statistischem Landesamt 3,7 Prozent oder 586 Gasthörer weniger als im Vorjahr und sogar 33,6 Prozent weniger als im bisherigen Rekordjahr (Wintersemester 2009/10: 23 080 Gasthörer). Der Rückgang der Gasthörerzahlen steht auch im Zusammenhang mit der Neuordnung des Hochschulzugangs für „in der beruflichen Bildung Qualifizierte“. Seit dem Jahr 2010 ist es über diesen Weg möglich, ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein vollwertiges Studium aufzunehmen.

Gasthörer sind meist Ältere

Die Möglichkeit der Weiterbildung als Gast an den Hochschulen wurde insbesondere von Älteren genutzt: Mehr als ein Drittel (39,5 Prozent) der Gasthörer war im Wintersemester 2013/14 mindestens 60 Jahre alt. Unter 21-Jährige kamen dagegen auf einen Anteil von 2,0 Prozent an allen Gasthörern. Das Durchschnittsalter der Hospitanten lag bei etwa 50 Jahren.

Die Gasthörer in Nordrhein-Westfalen belegten im vergangenen Wintersemester insgesamt 17 226 Lehrveranstaltungen. Besonders häufig wurden Veranstaltungen der Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften (1 848), Rechtswissenschaften (1 587) und Philosophie (1 189) belegt. Weitere 3 236 Belegungen waren nicht fachspezifisch, sondern ermöglichten den allgemeinen Zugang zu Lehrveranstaltungen bei der jeweiligen Hochschule.

Beliebte Fernuni

Das Fernstudium ist nach wie vor die beliebteste Studienart bei Hospitanten. Nahezu die Hälfte der Gasthörer war an der Fernuniversität Hagen eingeschrieben (6 298). Ebenfalls begehrt waren die Universitäten Münster (2 252) und Bielefeld (1 176). 92,8 Prozent der Gasthörer waren an einer der 16 nordrhein-westfälischen Universitäten eingeschrieben, 7,2 Prozent besuchten eine andere Hochschulart.

Für die Zulassung als Gasthörer zu den Lehrveranstaltungen ist kein Abitur notwendig. Damit steht dieser Weiterbildungsweg allen Interessierten offen. Allerdings können Gasthörer keine Abschlussprüfung ablegen.

(Quelle: IT.NRW)

 

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