Connect with us

Hi, what are you looking for?

Aktuell

Jeder dritte Deutsche ist an Weihnachten weniger digital

Ziemlich genau ein Drittel der Bundesbürger nutzen ihr Smartphone an Weihnachten weniger als an anderen Tagen. Erstaunlicherweise liegt der Anteil bei jungen Nutzern sogar bei 49 Prozent. Dennoch sind Weihnachtsgrüße per SMS oder Messenger deutlich beliebter als per Post oder Telefonat.

Ziemlich genau ein Drittel der Bundesbürger nutzen ihr Smartphone an Weihnachten weniger als an anderen Tagen. Erstaunlicherweise liegt der Anteil bei jungen Nutzern sogar bei 49 Prozent. Dennoch sind Weihnachtsgrüße per SMS oder Messenger deutlich beliebter als per Post oder Telefonat.

Zu diesen Ergebnissen ist eine repräsentative Studie gekommen, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW in Auftrag gegeben hat. Demnach nutzt jeder dritte Deutsche die Weihnachtszeit als Gelegenheit für eine Auszeit vom Smartphone und benutzt es etwas weniger (17 Prozent), deutlich weniger (11 Prozent) oder überhaupt nicht (3 Prozent). Was bei der Studie besonders auffällt: Unter den jüngeren Nutzern zwischen 16 und 24 Jahren schränken sogar 49 Prozent die Smartphone-Nutzung an Weihnachten ein. Von den 55- bis 64-jährigen tun das nur 23 Prozent. BVDW-Vizepräsident Achim Himmelreich: „Auch wenn die Wahrnehmung oft eine andere sein mag: Vor allem weil die jüngere Generation mit Smartphones aufgewachsen ist, hat sie ein Gespür für die Nutzung und auch für die Nichtnutzung entwickelt. Hier können wir von Digital Natives einiges lernen.“ Fast die Hälfte (47 Prozent) der in der BVDW-Studie Befragten nutzt das Smartphone während der Weihnachtstage genauso stark wie an allen anderen Tagen im Jahr.

Weihnachtsgrüße per SMS oder Messenger am beliebtesten

Über alle Altersgruppen hinweg wird das Smartphone an Weihnachten genutzt, um Musik zu hören (59 Prozent) oder Fotos und Videos aufzunehmen (84 Prozent). Für das Ansehen von Weihnachtsfilmen ist das klassische TV beliebter als die digitale Alternative: Fast zwei Drittel der Deutschen geben an, häufig (26 Prozent) oder gelegentlich (38 Prozent) Weihnachtsfilme im Fernsehen zu schauen. Video on Demand – zum Beispiel Streamingdienste oder Pay TV – wird hier seltener genutzt (häufig: 11 Prozent; gelegentlich: 21 Prozent). Ihre Weihnachtsgrüße übermitteln die Deutschen hingegen am liebsten digital: Fast jeder Zweite (47 Prozent) versendet diese bevorzugt per SMS oder Messenger – bei 16- bis 24-jährigen liegt der Anteil sogar bei 59 Prozent, bei 55- bis 64-jährigen hingegen bei lediglich 29 Prozent. In der älteren Nutzergruppe sind WhatsApp und Co. damit genauso beliebt wie Weihnachtsgrüße per Post (29 Prozent), was für jüngere Nutzer zwischen 16 und 24 Jahren kaum noch eine Rolle spielt (11 Prozent). Über alle Altersgruppen hinweg sind mit der Post versandte Weihnachtsgrüße mit einem Anteil von 19 Prozent relativ beliebt – gefolgt von Telefonanruf (11 Prozent), E-Mail (7 Prozent) und Social Media (5 Prozent).

 

Anzeige

News

Mit dem „Großen Preis der Landeshauptstadt“ endet am Sonntag die diesjährige Saison auf der Grafenberger Galopprennbahn. Dafür hat der Veranstalter einige Bonmots vorbereitet und...

Aktuell

Auf einen Cappuccino: Die Jamin-Kolumne

Aktuell

Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von September 2021 bis September 2022 um 10,1 Prozent gestiegen – das ist die höchste Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen seit Anfang...

Aktuell

Henkel und die Stadtwerke Düsseldorf haben eine langjährige Partnerschaft besiegelt: Als erstes Unternehmen der Landeshauptstadt wird Henkel industrielle Abwärme aus seinem eigenen Kraftwerk in...

Aktuell

Wind, Regen und kühle Luftmassen haben den Herbst in Deutschland eingeleitet. Folgerichtig zieht es die meisten Urlauber in den Herbstferien, die am 4. Oktober...

Aktuell

Um jungen Kunden auf Augenhöhe zu begegnen, hat die Stadtsparkasse Düsseldorf eine neue Marke gegründet. Unter „Smoney“ werden alle Aktivitäten für diese Zielgruppe gebündelt....

Weitere Beiträge

Aktuell

Mit Wärmepumpen effizient heizen, Glasfaserkabel für die voranschreitende Digitalisierung verlegen, mit sanierten Immobilien der Wohnungsnot entgegenwirken: Die drängenden Großprojekte der Gesellschaft sind ohne Handwerk...

Aktuell

Für 2022 rechnet der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW im Bereich Online-Audio, beispielsweise Podcasts, mit Werbeumsätzen in Höhe von 110 Millionen Euro. Laut BVDW sind...

Aktuell

In Köln wurde gestern die Studie „Die Bedeutung der Luftfracht für das Rheinland“ vorgestellt, die von der Frankfurt University of Applied Sciences im Auftrag...

Aktuell

Für viel Wirbel hat in den letzten Tagen der Vorstoß der CDU-Bundestagsabgeordneten Alexander Jung und Christian Haase gesorgt, vom Online-Handel eine „Paketabgabe“ als Zusatzsteuer...

Aktuell

Die Corona-Pandemie hat offenbar einige Trends im Einkaufsverhalten deutscher und europäischer Verbraucher beschleunigt. Besonders deutlich wird dies bei der Verschiebung von offline zu online:...

Aktuell

Die Creditreform Rating hat einen Index entwickelt, um die strukturelle Pandemie-Anfälligkeit der EU-Länder und des Vereinigten Königreichs zu messen. Der Pandemic Vulnerability Index (PVI)...

Glossen & Co.

Unser Kolumnist Peter Jamin schickt seit Jahren seinen Freunden, Bekannten und Arbeitsbekanntschaften zum Fest eine Weihnachtsgeschichte. In diesem Jahr handelt die Story von einer...

Messen

Was tut der Mensch nicht alles, um das zu Fuß gehen zu vermeiden? Die letzte Idee: E-Tretroller. Dabei ist Wandern doch so gesund. Ob...

Anzeige