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Wie junge Familien den Traum vom Eigenheim verwirklichen können

Für Familien mit Kindern ist ein Haus mit dazugehörigem Garten eine traumhafte Lösung: Die ganze Familie kann sich frei bewegen, die Kinder haben genügend Platz, um sich auszutoben, müssen nicht mehr oder nicht mehr so oft in den Park oder auf den Spielplatz gehen.

Creative Commons by mueritz / Flickr.com

Ein Neubau ist natürlich teuer, vor allem, wenn die Eltern mit ihrem Einkommen noch die Kinder großziehen müssen. Ein Haus zu bauen ist eine Investition fürs Leben und sollte vorher genauestens überlegt und durchdacht werden. Die Planung beim Hausbau oder Hauserwerb ist das „A“ und „O“, insbesondere in Fragen der Finanzierung. Die meisten Jungfamilien können ihren Traum meistens nur mithilfe einer Baufinanzierung verwirklichen, die wenigsten können sich es leisten, ein Haus zu kaufen, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Vor einiger Zeit wurde die sogenannte Eigenheimzulage gestrichen, was den Familien noch schwerer machte, die eigenen vier Wände zu erwerben. Die Finanz- und Kreditinstitute haben daraufhin reagiert und gezielt spezielle Finanzierungsmodelle für junge Familien mit Kindern entwickelt. Die neuen Kreditoptionen berücksichtigen Kindergeld und die Babypause, was allerdings nur dann hilfreich ist, wenn der Basiszins stimmt.

Bessere Finanzierungskonditionen dank Eigenkapital

In den heutigen krisenreichen Zeiten ist es immer besser, wenn man bei der Hausfinanzierung über genügend Eigenkapital verfügt, und zwar je mehr desto besser. Ohne Eigenkapital haben die Familien in der Regel schwer, ein vernünftiges Finanzierungsangebot zu bekommen. Nur wenige Banken geben den Jungfamilien die Möglichkeit, das neue Haus ohne Eigenkapital finanzieren zu können. Man sollte sich zudem Gedanken darüber machen, dass Bauen ohne Eigenkapital mit sehr hohen monatlichen Finanzierungsraten verbunden ist, deren Höhe im Fall der Arbeitslosigkeit die Familie in eine finanziell prekäre Lage bringen würde. Deswegen gilt bei der Hausfinanzierung eine unausgesprochene Regel, dass man als künftiger Hauseigentümer mindestens über 30 Prozent Eigenkapital verfügen sollte, um ein sinnvolles Finanzierungsangebot zu bekommen. Zuerst sollte man aber herausfinden, wie sich das Eigenkapital zusammensetzt und woher es kommt. Es kommt oft vor, dass die Ersparnisse auch langfristig festgelegt sind und man eine Zwischenfinanzierung zusammenstellen muss. Dadurch entstehen Mehrkosten, die mit in die Finanzierungsplanung eingerechnet werden sollen. Zu den verfügbaren Guthaben gehören beispielsweise:

  • Tagesgeld oder Termingelder: Über diese Guthaben kann der Anleger sofort verfügen.
  • Anteile an Investmentfonds und Aktien: Diese Geldanlagen sind zwar kurzfristig verfügbar, man muss aber beim Rückkauf eventuell Verluste in Kauf nehmen. Herrscht zurzeit eine gute Kurskonjunktur, sollte man die Gelder möglichst schnell auf ein Tagesgeldkonto umdisponieren, um später Verluste durch Kursänderungen zu vermeiden.
  • Langfristige Geldanlagen: Solche Anlagen müssen in der Regel zwischenfinanziert werden. Die dadurch entstehenden Zinsen mindern das verfügbare Guthaben.
  • Bausparfinanzierungsguthaben: Bei diesem Modell wird auch eine Zwischenfinanzierung empfohlen, vor allem dann, wenn das Guthaben noch nicht zuteilungsreif ist.

Ein Riestersparvertrag stellt eine weitere Eigenkapitalquelle, was aber mit verschiedenen Bedingungen verbunden ist. Das angesparte Guthaben muss mindestens 10.000 Euro hoch sein und die Entnahmemenge bei 50.000 Euro liegen. Möchte man später vielleicht die Immobilie wieder verkaufen, unterliegt es weiteren Einschränkungen. Für das nötige Eigenkapital kommen noch beispielsweise Erbschaften, die bereits im Voraus ausbezahlt werden, vorzeitig gekündigte Lebensversicherungen oder auch zinslose Privatdarlehen infrage.

Die monatliche Belastung genau errechnen

Ist das Eigenkapital errechnet, sollte man als nächster Punkt die Höhe der Tilgungsrate zusammenrechnen. Dabei muss man wissen, was die Familie sich finanziell überhaupt leisten kann, und zwar unter Berücksichtigung aller anfallenden Monatskosten. Um das herauszufinden, sollte das gesamte monatliche Einkommen samt Kindergeld und alle fixen Ausgaben in Betracht gezogen werden. Es kommt ausschließlich der regelmäßige Einkommen infrage, Weihnachts- oder Urlaubsgeld darf nicht berücksichtigt werden. Die Ausgaben sollten noch zusätzlich den Rücklagebetrag beinhalten, der mit 50 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche angesetzt wird. Was nach dieser Berechnung im Monat zurück zu Verfügung bleibt, ergibt schließlich die finanzielle Belastbarkeit der Familie. Der konkrete maximale Kreditbetrag kann nach folgender Formel berechnet werden:

Finanzielle Belastbarkeit x 12 Monate x 100 / Zinssatz + Tilgungssatz (in Prozent)

Diese Formel berücksichtigt jedoch keine unvorgesehenen Ereignisse, die eine monatliche Belastbarkeit möglicherweise mindern könnten. Für solche Fälle sollte man sich vorsorglich mit einer Lebensversicherung absichern.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten kommen für die Familien infrage?

Eine genaue Finanzierungsplanung kann mithilfe einer Hausbank oder eines unabhängigen Finanzberaters gemacht werden. Viele interessante Informationen bezüglich Hausbaufinanzierung kann man unter www.immobilienscout24.de finden. Die Familien können unter folgenden Darlehensmöglichkeiten wählen:

  • Annuitätendarlehen: Das ist einfach ein Hypothekendarlehen, bei dem die Zins – und Tilgungsbelastung über die gesamte Darlehenslaufzeit nicht verändert wird. Für die Darlehensnehmer bleibt es möglich, Sondertilgungen zu leisten oder flexible Tilgungshöhen zu wählen.
  • Konstant- Darlehen : Der Vorteil dieser Darlehensform liegt in den niedrigen und gleichbleibenden Monatsraten. Das Darlehen wird erst als Festdarlehen getilgt und in weiterem Verlauf mit einem zuteilungsreifen Bausparvertrag kombiniert, der teilweise für Schuldentilgung benutzt wird.
  • Festdarlehen: Bei dieser Option zahlt der Kreditnehmer die ganze Darlehenssumme in einem Betrag zurück, die Zinsen werden direkt an das Kreditinstitut abgeführt, der Tilgungsanteil kann dagegen angelegt und verzinst werden.

 

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