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Zigarrenversand Noblego.de wird orange

Der Berliner Online-Zigarrenhändler Noblego plant einen Ableger im Ausland. Die Niederlande sollen der erste ausländische Absatzmarkt des Start-ups sein – die Domain noblego.nl ist bereits erreichbar.

Der Berliner Online-Zigarrenhändler Noblego plant einen Ableger im Ausland. Die Niederlande sollen der erste ausländische Absatzmarkt des Start-ups sein - die Domain noblego.nl ist bereits erreichbar.

Zigarren und andere Genussmittel online auch in den Niederlanden zu vertreiben, ist für Noblego.de ein logischer Schritt. Der neue Zielmarkt weist nämlich eine vergleichbare Zigarrenkultur auf wie die Vereinigten Staaten, Großbritannien und eben auch Deutschland. Hinzu kommt, dass die Niederlanden durch ihre ehemaligen Kolonien in der Karibik, die heute zum Überseegebiet des Königreiches gehören, direkten Zugang zur edlen Tabakware haben. So verwundert es nicht, dass renommierte Zigarrenmarken wie de Olifant, La Paz, Mehari oder Willem II. aus den Niederlanden kommen und sich internationaler Bekanntheit erfreuen.

Dieses Potenzial hat auch der Versandhändler aus der Hauptstadt erkannt. Der Schritt, geografisches wie wirtschaftliches Neuland zu betreten, ist nicht nur aus allgemeiner Unternehmersicht ein Meilenstein: Beim Versandhandel von Genussmitteln ergeben sich zudem logistische sowie rechtliche Veränderungen, die man bei einer Expansion ins Ausland beachten muss.

Andere Länder, andere Rechtslage

In den Niederlanden ist für Noblego zukünftig vor allem die Versteuerung ein großes Thema. Bei Genussmitteln gilt: Ein hoher Preis soll vor allem Jugendliche davor abschrecken, allzu früh zu Zigaretten oder Zigarren zu greifen. Das müssen Unternehmen auch beim E-Commerce bedenken. Die hohe Tabaksteuer erfordert erstens finanzielle Ressourcen und zweitens ein ausgeklügeltes Marketing, um die Genussmittel am Ende trotz höheren Preises an den Mann bringen zu können.

Des Weiteren gilt die sogenannte Rom-I-Verordnung, die es in der gesamten EU ermöglicht, das Recht des Staates walten zu lassen, in dem der Verkäufer seinen „gewöhnlichen“ Standort hat. Hat der Verkäufer jedoch seinen Betrieb ins Ausland expandiert, wie es bei Noblego der Fall ist, gilt das Recht des Verbraucherstaates (in diesem Fall die Niederlande), falls es strengere Reglementierungen auf Zoll , Steuer oder Abgaben aufweisen kann. Dies gilt besonders für den Verbraucherschutz. Ist eine gesetzliche Widerrufsfrist also in den Niederlanden länger als die in Deutschland gängige Frist von 14 Tagen, muss man sich als erweiterter deutscher Online Shop nach dem niederländischen Schutzrecht richten. Diese und weitere Bestimmungen sind unter trustedshops.de zu finden.

Den neuen Markt analysieren

Wer sich im Ausland einen Namen machen möchte, muss zudem den Markt vor Ort kennen. In Deutschland gibt es etablierte Zigarrenversand-Häuser, gegen die sich Noblego bereits durchsetzen konnte, um ganz oben im Markt der Genussmittel mitzuspielen – in den Niederlanden allerdings könnte ganz andere Konkurrenz auf sie warten. Wichtig wird hierbei eine Analyse sein von Preisen und Services der Konkurrenten sowie des Kundenverhaltens im Nachbarland.

Mit der Zeit wird sich zeigen, wie erfolgreich der erste große Schritt für die Verantwortlichen von Noblego.de sein wird. Die ersten Maßnahmen sind jedoch schon getan, man macht im übertragenen Sinne bereits seine Hausaufgaben, die dringend nötig sind, um eine solche Bewegung erfolgreich über die Bühne bringen zu können.

 

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