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Siegeszug des Smartphones – größtes Wachstumspotenzial in der Altergruppe 65+

Vor zehn Jahren begann die Ära der internetfähigen Mobiltelefone, als Apple das erste iPhone präsentierte. Heute nutzen altersübergreifend acht von zehn Deutschen (78 Prozent) ein Smartphone. Die stärksten Zuwächse sind in der Altersgruppe „65 Jahre und älter“ zu verzeichnen: vier von zehn deutschen Senioren greifen auf ein Smartphone zu.

Robert Kneschke / Fotolia.com

Vor zehn Jahren begann die Ära der internetfähigen Mobiltelefone, als Apple das erste iPhone präsentierte. Heute nutzen altersübergreifend acht von zehn Deutschen (78 Prozent) ein Smartphone. Die stärksten Zuwächse sind in der Altersgruppe „65 Jahre und älter“ zu verzeichnen: vier von zehn deutschen Senioren greifen auf ein Smartphone zu.

In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden im Januar dieses jahres 1.005 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, welche Geräte sie zumindest hin und wieder privat oder beruflich nutzen. Demnach stieg die Verbreitung internetfähiger Mobiltelefone im vergangenen Jahr um 4 Prozentpunkte. Im Januar 2016 nutzten noch 74 Prozent ein Smartphone. „Der Siegeszug des Smartphones setzt sich unaufhaltsam fort. Der Nutzeranteil wird in Zukunft weiter steigen, wenn auch langsamer“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Der Verband erinnert daran, dass Steve Jobs den Startschuss gegeben hat, der am 9. Januar 2007 das erste iPhone vorstellte. Schon wenig später stiegen weitere Anbieter in diesen Markt ein. „Internetfähige Mobiltelefone gab es zwar schon vorher, aber sie waren vergleichsweise umständlich zu bedienen“, sagt Rohleder. „Das iPhone der ersten Generation kombinierte hingegen einen intuitiv zu bedienenden Touchscreen mit einer einfachen Benutzeroberfläche. Mindestens ebenso wichtig war aber die Entwicklung von Apps, die Geräte wie Digitalkameras, Navigationssysteme und MP3-Player für viele Nutzer inzwischen überflüssig gemacht haben.“

Die stärkste Wachstumsrate zeigt sich laut Bitkom in der Gruppe der Senioren: Nutzten vor einem Jahr noch 28 Prozent der Ab-65-Jährigen ein Smartphone, sind es im Januar 2017 schon 39 Prozent. In dieser Gruppe liege auch künftig das größte Wachstumspotenzial. Kaum noch Steigerungsmöglichkeiten gebe es hingegen in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen (93 Prozent) sowie 30- bis 49-Jährigen (94 Prozent). 2016 boomte der Verkauf von Smartphones. Nach vorläufiger Prognose sei der Absatz auf 27,9 Millionen Geräte gestiegen. Das wären sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Zugleich sei der Umsatz um zwei Prozent auf 10,4 Milliarden Euro zurückgegangen.

In der zunehmend vernetzten Lebens- und Arbeitswelt spielten internetfähige Mobiltelefone eine immer wichtigere Rolle. „Smartphones sind die Steuerungszentrale unserer digital vernetzten Welt“, sagt Rohleder. Die Anwendungsmöglichkeiten würden zunehmend vielfältiger – etwa um Bankgeschäfte zu erledigen, die Lieblingsplaylist zusammenzustellen oder das Smart Home zu steuern. Rohleder: „In der Unterhaltungselektronik beobachten wir den Trend zum Smartphone plus x.“ Darunter verstehe der Verband die Möglichkeit, leistungsstarke Smartphones mit klassischer Unterhaltungselektronik zu vernetzen. Viele Virtual-Reality-Brillen seien sogar vollständig von der Rechenleistung und Displayauflösung des Smartphones abhängig. Das Gerät diene hierbei als vollwertiger Bildschirm für virtuelle Welten. Smartphone-Hersteller arbeiteten weiter an der Optimierung ihrer Produkte. Der Trend gehe zu brillanteren Displays, besseren Kameras, mehr Speicherplatz und längeren Akkulaufzeiten.

 

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