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Normalarbeitsverhältnisse: 2018 wieder über der 70 Prozent-Marke

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im letzten Jahr 70,3 Prozent der Kernerwerbstätigen in „Normalarbeitsverhältnissen” beschäftigt. Die 70-Prozent-Marke wurde zuletzt 2002 geknackt.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im letzten Jahr 70,3 Prozent der Kernerwerbstätigen in „Normalarbeitsverhältnissen” beschäftigt. Die 70-Prozent-Marke wurde zuletzt 2002 geknackt.

70,3 Prozent der Kernerwerbstätigen in Deutschland waren 2018 in einem Normalarbeitsverhältnis angestellt – also sozialversicherungspflichtig, unbefristet mit mindestens 21 Wochenstunden und nicht in Zeitarbeit. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit lag der Anteil der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis an allen Kernerwerbstätigen erstmals seit 2002 wieder über der Marke von 70 Prozent.

Zu den Kernerwerbstätigen zählen Menschen in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis im Alter von 15 bis 64 Jahren, ohne Personen in Ausbildung oder Freiwilligendienst.

Weniger atypische Beschäftigungsformen

Zuvor war der Anteil rückläufig mit einem Tiefstand von 65,4 Prozent im Jahr 2007. Dieser aktuellen Zunahme steht nach Destatis-Informationen ein Rückgang der atypischen Beschäftigung gegenüber. Dazu zählen Teilzeitbeschäftigungen mit 20 oder weniger Arbeitsstunden pro Woche, geringfügige Beschäftigungen, befristete Beschäftigungen sowie Zeitarbeitsverhältnisse. Der Anteil dieser Beschäftigungen fiel von 22,6 Prozent im Jahr 2007 auf 20,1 Prozent im Jahr 2018. Zugleich sank der Anteil der Selbstständigen von 11,1 Prozent auf 9,3 Prozent.

„Das Normalarbeitsverhältnis gewinnt also wieder an Bedeutung. Das zeigt nicht nur, dass der Aufschwung am Arbeitsmarkt die Lebenslage vieler Menschen verbessert hat, sondern auch, dass es keinen Grund gibt, die atypische Beschäftigung in den Betrieben laufend stärker zu regulieren. So plant es die Bundesregierung, um Befristungen zu erschweren”, kommentiert Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. in einer IW-Mitteilung die Destatis-Zahlen.

 

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