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Wie der erste Tag für Betriebe und Azubis ein voller Erfolg wird

Anfang August beginnt in Norddeutschland für Tausende junger Menschen ein wichtiger neuer Lebensabschnitt – die Ausbildung. Die Unternehmen freuen sich auf den Nachwuchs und die künftigen Facharbeiter, die jungen Menschen sind ein wenig aufgeregt und manchmal unsicher, was sie erwartet.

Anfang August beginnt in Norddeutschland für Tausende junger Menschen ein wichtiger neuer Lebensabschnitt – die Ausbildung. Die Unternehmen freuen sich auf den Nachwuchs und die künftigen Facharbeiter, die jungen Menschen sind ein wenig aufgeregt und manchmal unsicher, was sie erwartet.

Anfang August beginnt in Norddeutschland für Tausende junger Menschen ein wichtiger neuer Lebensabschnitt – die Ausbildung. Die Unternehmen freuen sich auf den Nachwuchs und die künftigen Facharbeiter, die jungen Menschen sind ein wenig aufgeregt und manchmal unsicher, was sie erwartet.

„Gerade in dieser Situation ist es für alle Beteiligten wichtig, auch die ungeschriebenen Gesetze zu kennen. Wenn Ausbilder und Auszubildende auf diese achten, steht einem erfolgreichen und motivierenden Start nichts im Wege“, sagt AGA-Hauptgeschäftsführer Volker Tschirch.  Hier 10 Tipps zum Ausbildungsstart für Azubis und Ausbilder …

5 Tipps für Azubis

  • Pünktlich sein
    Gerade zu Beginn ist Pünktlichkeit sehr wichtig. Nehmen Sie lieber einen Bus früher als zu spät. Sollten Sie sich doch einmal verspäten, sprechen Sie dies offen an und informieren Sie Ihren Ausbilder über die Verspätung.
  • Dresscode
    Natürlich hängt es stark vom jeweiligen Ausbildungsberuf und -betrieb ab, welche Kleidung getragen werden sollte. Aber grundsätzlich gilt: Der erste Eindruck zählt! Im Zweifelsfall ist zu schick besser als zu locker. „Hoodie“, zerrissene Jeans, körperfreie Kleidung und Sportbekleidung passen in der Regel nicht für den Arbeitsalltag. Erfragen Sie ruhig bei Ihrem Ausbilder, welcher Dresscode erwartet wird. Ausnahmen bestätigen diese Regel: beim IT-Startup kann der Hoodie durchaus Pflicht sein.
  • Anrede
    Zu Beginn einer Ausbildung trifft man auf viele unbekannte Gesichter. Oft kennt man weder die Person noch die Funktion, die sie im Betrieb ausführen. Daher sollten Sie alle Mitarbeiter und Externe zunächst einmal mit „Frau“ und „Herr“ und „Sie“ ansprechen. Warten Sie, bis Ihre Kollegen Ihnen das „Du“ anbieten, erst dann dürfen auch Sie sie duzen.
  • Fragen erwünscht
    Am Anfang muss man alle Arbeitsabläufe und Strukturen erst kennenlernen. Durch aufmerksames Beobachten werden Sie schnell die Abläufe und ungeschriebenen Gesetze des Unternehmens verstehen. Aber natürlich können und sollen Sie jederzeit nachfragen, wenn Sie etwas nicht verstehen. Sie bringen damit Ihr Interesse zum Ausdruck und zeigen Einsatz.
  • Feierabend
    Auch, wenn Sie den Feierabend vielleicht herbeigesehnt haben: den Stift zum offiziellen Feierabend einfach fallen zu lassen, kommt nicht gut an. Fragen Sie lieber noch einmal nach, ob es noch etwas zu tun gibt. Dies zeigt, dass Sie verantwortungsvoll mit ihrer Position und ihren Aufgaben umgehen. Wenn Sie Feierabend machen, sollten Sie sich von Ihren Ansprechpartnern verabschieden.

5 Tipps für Ausbilder

  • Kontakt vor Beginn der Ausbildung
    Informieren Sie Ihre Azubis rechtzeitig vor dem ersten Tag, wann sie wo sein müssen. Schildern Sie den groben Ablauf des ersten Tages. Sie sorgen so dafür, dass Ihre Azubis wissen, was sie erwartet und die Anfangsnervosität klein bleibt.
  • Ablaufplan erstellen
    Geben Sie ihren Azubis von Anfang an eine klare Struktur, damit Sie sich gut betreut fühlen. Die ersten Tage im Betrieb, sollten in einem Ablaufplan dargestellt werden. Darin sind die Ansprechpartner für die verschiedenen Stationen enthalten, damit Ihre Azubis immer wissen, an wen sie sich wenden können. Binden Sie die Ansprechpartner in die Erstellung des Ablaufplans mit ein, damit diese gut informiert und vorbereitet auftreten.
  • Arbeitsplatz einrichten
    Sorgen Sie dafür, dass der Arbeitsplatz Ihrer Azubis komplett ausgestattet und funktionsfähig ist. Dazu gehört die Einrichtung des PC, des Telefons, der E-Mail-Adresse usw. Auch der Mitarbeiterausweis/Schlüsselkarte sollte bereits am ersten Tag vorliegen. Sorgen Sie für eine Grundausstattung an Büromaterial bzw. weisen Sie Ihre Azubis am ersten Tag darauf hin, wo sie dieses finden.
  • Der erste Tag
    Trotz bester Vorbereitung ist der erste Tag für jeden Azubi mit Aufregung verbunden. Nehmen Sie Ihre Azubis daher „an die Hand“: Heißen Sie sie herzlich willkommen und überreichen vielleicht ein kleines Begrüßungsgeschenk, etwa einen Blumenstrauß. Damit machen Sie Ihren Azubis eine Freude und zeigen ihnen, dass sie im Unternehmen willkommen sind! Stellen Sie die Azubis im Team vor, zeigen ihnen die Räumlichkeiten und gehen Sie gemeinsam Essen. Das alles lockert die Stimmung auf. An den ersten Ausbildungstag erinnert sich jeder ein Leben lang.
  • Feedback
    Halten Sie besonders am Anfang engmaschigen Kontakt zu Ihren neuen Azubis. Führen Sie regelmäßige kurze Feedbackgespräche. So lassen sich gegenseitige Erwartungen gut kommunizieren und Frust vermeiden. Achten Sie darauf, dass auch die Azubis ihre Eindrücke schildern können, damit von Anfang an eine offene Feedbackkultur etabliert wird.

 

Redaktion / AGA Unternehmensverband

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Kolumne Kann passieren

KOLUMNE KANN PASSIEREN

Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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