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Tipps für die anstehende Ball-Saison

In der Zeit von November bis März gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, sich auf dem gesellschaftlichen Parkett zu vergnügen. Es ist die Zeit der Bälle! Damit die rauschende Ballnacht auch wirklich gut in Erinnerung bleibt, kommen hier ein paar Ball-Regeln.

In der Zeit von November bis März gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, sich auf dem gesellschaftlichen Parkett zu vergnügen. Es ist die Zeit der Bälle! Damit die rauschende Ballnacht auch wirklich gut in Erinnerung bleibt, kommen hier ein paar Ball-Regeln.

Die erste Regel beschäftigt sich mit der Optik. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich wieder einmal schick anzuziehen. Für die Herren bedeutet dies, mindestens einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd zu wählen. Die Damen haben die Qual der Wahl in Sachen Abendgarderobe. Sie sollten als Paar zueinander passen. Trägt der Herr Smoking, sollte die Dame auch ein langes Kleid oder einen festlichen Abendanzug wählen. Das kleine, kurze Cocktailkleid würde hier zu bescheiden wirken. Es passt aber zu einem dunklen Anzug wunderbar.
Farblich kann Frau aus dem Vollen schöpfen. Es gibt so viele herrliche Abendkleider in allen Farben des Regenbogens, da muss es nicht unbedingt das praktische Schwarz sein.

Regel Nummer zwei: Machen Sie sich mit den anderen Gästen an Ihrem Tisch bekannt. Sie werden den Abend gemeinsam verbringen; eine gute Gelegenheit auch etwas miteinander zu plaudern und nette Menschen kennenzulernen.

Wenn Sie sich für Flanierkarten entschieden haben, fällt das Vorstellen natürlich aus. Denken Sie aber daran: Sie haben sich bewusst gegen einen Sitzplatz entschieden, einfach den Platz von anderen Gästen einzunehmen, geht also nicht.

Bei einem Ball geht es natürlich auch ums Tanzen. Hier warten also die nächsten Regeln. Wissen Sie was Pflichttänze sind? Früher hatte jeder Mann die Pflicht, einmal mit jeder Dame, die an seinem Tisch saß, einen Tanz zu absolvieren. Das war – für beide Seiten – nicht immer die reine Freude. Diese Regel gibt es heute nicht mehr. Unter Freunden ist es aber durchaus üblich, auch mal mit einer anderen Frau als der eigenen Partnerin zu tanzen. Um Erlaubnis bitten. muss aber heute niemand mehr. Die Dame entscheidet selbstverständlich selbst und wird einfach gefragt, ob sie tanzen möchte.

Natürlich darf sie dem Herrn auch einen Korb geben. Es wäre aber äußert unhöflich, dann zwei Minuten später am Arm des nächsten (vielleicht besser aussehenden) Mannes die Tanzfläche zu betreten.

Hier noch ein kleiner Rückblick auf frühere Zeiten: Die Aufforderung zum Tanz mit einer anderen Dame war für den Herrn mit sieben Verbeugungen verbunden: 1. Verbeugung vor der männlichen Begleitung der Dame, 2. Verbeugung vor der Dame, 3. Verbeugung auf der Tanzfläche vor Beginn des Tanzes, 4. Verbeugung nach Beendigung des Tanzes, 5. Verbeugung nach dem Zurückbegleiten zum Tisch, 6. vor der Dame und 7. vor dem Herrn. Harte Arbeit, also.
Heute reichen zwei (ganz leicht angedeutete) Verbeugungen völlig aus.

Auch eine schöne Geste: Nach dem gemeinsamen Tanz einen Zwischenstopp an der Bar einlegen. Auf der Tanzfläche nehmen Sie Rücksicht auf die anderen Paare. Rempeln und drängeln ist tabu.

Die nächsten Regeln gelten besonders für die Herren. Aktivieren Sie Ihre „Gentleman-Fähigkeiten“. Achten Sie darauf, dass es Ihrer Partnerin gut geht, sie sich wohl fühlt. Sorgen Sie für die Getränke, unterhalten Sie sie und sagen Sie ihr etwas Nettes. Dass Sie ihr die Türen öffnen und Sie an ihre rechte Seite nehmen ist für Sie sowieso selbstverständlich.
Aber natürlich wird sich auch Ihre Begleitung Mühe geben und darauf achten, dass der Abend für Sie beide ein voller Erfolg wird.

Normalerweise werden Sie bei dieser Gelegenheit das eine oder andere Glas Champagner, Wein oder Bier trinken. Gönnen Sie sich dann für die Heimfahrt lieber ein Taxi, bevor der schöne Abend in einer Polizeikontrolle endet. Dann bleibt die rauschende Ballnacht noch lange in Ihrer Erinnerung lebendig.

 

Marlis Smits

Bildquellen

  • tanzen: 2kphoto / Fotolia.com
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