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Kultur & Freizeit

Pilotprojekt: erstmals Aufführungen in Hamburger Theatern auch für Sehbehinderte

Die Kulturbehörde Hamburg fördert in einem Pilotprojekt die akustische Bildbeschreibung und Kommentierung bei Theateraufführungen, damit auch sehbehinderte und blinde Menschen in den Kulturgenuss kommen. So findet am 10. November 2013 im Ohnsorg Theater das Stück „Lengen na Leev“ (Ein Mond für die Beladenen) mit Hör-Begleitung statt. Und am 10. Dezember 2013 präsentiert das Thalia Theater mit „Don Giovanni. Letzte Party“ ebenfalls eine audiodeskriptive Vorstellung, an der sehende, blinde und sehbehinderte Menschen gleichermaßen teilnehmen können.

Die Kulturbehörde Hamburg fördert in einem Pilotprojekt die akustische Bildbeschreibung und Kommentierung bei Theateraufführungen, damit auch sehbehinderte und blinde Menschen in den Kulturgenuss kommen. So findet am 10. November 2013 im Ohnsorg Theater das Stück „Lengen na Leev“ (Ein Mond für die Beladenen) mit Hör-Begleitung statt. Und am 10. Dezember 2013 präsentiert das Thalia Theater mit „Don Giovanni. Letzte Party“ ebenfalls eine audiodeskriptive Vorstellung, an der sehende, blinde und sehbehinderte Menschen gleichermaßen teilnehmen können.

Die Kulturbehörde Hamburg fördert in einem Pilotprojekt die akustische Bildbeschreibung und Kommentierung bei Theateraufführungen, damit auch sehbehinderte und blinde Menschen in den Kulturgenuss kommen. So findet am 10. November 2013 im Ohnsorg Theater das Stück „Lengen na Leev“ (Ein Mond für die Beladenen) mit Hör-Begleitung statt. Und am 10. Dezember 2013 präsentiert das Thalia Theater mit „Don Giovanni. Letzte Party“ ebenfalls eine audiodeskriptive Vorstellung, an der sehende, blinde und sehbehinderte Menschen gleichermaßen teilnehmen können.

Nach einem Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft, den Einsatz der Audiodeskription an Hamburger Theatern zu fördern, finden nun erstmals am Ohnsorg Theater und am Thalia Theater zwei Aufführungen unter Einsatz einer Live-Kommentierung für blinde und sehbehinderte Menschen statt. Bei Audiodeskription handelt es sich um eine akustische Bildbeschreibung, die blinden und sehbehinderten Menschen hilft, die Inszenierung auf der Bühne besser erleben zu können. Es werden die Schauplätze, Teile der Handlung sowie Gestik und Mimik der handelnden Personen beschrieben.

„Mit dem Einsatz von Audiodeskription gelingt es, blinden und sehbehinderten Menschen das Theater zugänglicher zu machen und ihnen den Genuss einer Liveaufführung zu ermöglichen. Es freut mich, dass sich mit dem Thalia Theater und dem Ohnsorg Theater zwei renommierte Hamburger Traditionshäuser dem Pilotprojekt angeschlossen haben und einen Beitrag leisten, blinde Menschen besser in die Gesellschaft zu integrieren“, sagte Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler.

Als einen „Meilenstein für die kulturelle Teilhabe der 3.000 blinden und rund 40.000 sehbehinderten Menschen in unserer Stadt“ bewertete Heiko Kunert, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg das neue Angebot. „Wir hoffen sehr, dass viele von ihnen das Angebot nutzen und dass Hörtheater in Zukunft einen festen Platz in Hamburgs Kulturlandschaft hat.“

Die Kosten eines einmaligen Einsatzes von Audiodeskription für ein Theaterstück belaufen sich auf 8.000 bis 10.000 Euro. Die Kosten des Pilotprojekts übernimmt die Kulturbehörde.

Die Theaterstücke mit audiodeskriptiver Begleitung

 

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Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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