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Wissen

Eine gute Verbindung – Ingenieure als Führungskräfte

Seit nunmehr elf Jahren bildet Birgit Szillat gemeinsam mit den Unternehmen technische Fachkräfte, wie Ingenieure, zu Führungskräften aus. Ihre These: „Ingenieure können hervorragende Führungskräfte sein – sofern man sie richtig fördert und ausbildet!“

Seit nunmehr elf Jahren bildet Birgit Szillat gemeinsam mit den Unternehmen technische Fachkräfte, wie Ingenieure, zu Führungskräften aus. Ihre These: „Ingenieure können hervorragende Führungskräfte sein – sofern man sie richtig fördert und ausbildet!“

Seit nunmehr elf Jahren bildet Birgit Szillat gemeinsam mit den Unternehmen technische Fachkräfte, wie Ingenieure, zu Führungskräften aus. Ihre These: „Ingenieure können hervorragende Führungskräfte sein – sofern man sie richtig fördert und ausbildet!“

In technischen Unternehmen ist fachliches Know-How von Natur aus der Schlüssel zum Erfolg. Zusätzlich sollte eine starke und kompetente Führungsmannschaft selbstverständlich sein. Bis vor einigen Jahren tendierten vor allem Hochtechnologie-Unternehmen dazu, wie in der Branche üblich, ihre Führungskräfte von extern einzustellen. Dies ist zum einen sehr zeitaufwändig und kostenintensiv, zum anderen ergibt sich oftmals eine große Diskrepanz zwischen den beiden gewünschten Anforderungen: Technisches Wissen und Führungskompetenzen.
Meist sind die technischen Fachkräfte die größte Mitarbeitergruppe im Unternehmen, Personalanteile um die 75 Prozent sind keine Seltenheit. Um dieses immense Potenzial zu nutzen, führt Birgit Szillat seit über zehn Jahren solche Programme mit dem Ziel durch, mehr Ingenieure aus dem Unternehmen zu Führungskräften auszubilden. 

Eine enge Zusammenarbeit mit der Personalentwicklung ist dabei immer die absolute Voraussetzung – von der Planungsphase bis zur Auswertung. Das Ausbildungsprogramm wird immer sehr speziell nach den Zielen und Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens konzipiert.

Folgende Eckpunkte sind maßgeblich für den Erfolg:

Das mehrtägige Seminar richtet sich an alle technischen Fachkräfte und Ingenieure im Unternehmen, die bereits eine erste Führungsposition inne haben, ganz gleich ob es sich dabei um eine disziplinarische oder eine Fachvorgesetztenrolle handelt. Inhaltlich gibt es zwei Schwerpunkte: Etwa 60 Prozent des Seminars widmet sich sehr praxisorientiert klassischen Themen wie Kommunikation, Delegation und Führungsstil, in den restlichen 40 Prozent wird Bezug auf aktuelle Ereignisse, Anforderungen und Führungssituationen genommen. So kann beispielsweise auch auf Unternehmensentwicklungen wie Umstrukturierungen, oder Personalabbau eingegangen werden. Auch Zukunftsthemen wie eine zunehmende Internationalisierung und Expansion können so in die Entwicklung des Seminars eingebunden werden, zum Beispiel wie neue Mitarbeiter erfolgreich integriert werden. Oder wie interkulturelle Zusammenarbeit und internationale Teamführung gemeistert werden kann.

Das Besondere an diesem Führungstraining ist eine spezielle Abstimmung auf die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse bzw. Herausforderungen. Ingenieure und Techniker sind es üblicherweise gewohnt Probleme zu lösen, zu tüfteln und zu entwickeln. „Typische“ Führungskompetenzen wie Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement oder Aufgabendelegation liegen ihnen oft nicht. Genau dort setzt das Programm an: „Es ist wichtig, sie bei ihrer naturwissenschaftlichen Denkweise abzuholen und sie so dem Thema Führung näher zu bringen“, so Birgit Szillat.

Deshalb greift sie in der Gestaltung vor allem auf praxisorientierte Übungen, logische Erklärungsmuster und ganz praktische Werkzeuge, wie zum Beispiel Entscheidungsraster fürs Delegieren oder eine Systematik für situatives Führen, zurück.

Natürlich muss sich nicht jeder Ingenieur zur Führungskraft entwickeln. Doch der Weg dorthin kann sich lohnen, für Mitarbeiter und Unternehmen: Es wird häufig der Aufwand einer externen Suche unterschätzt und interne Potenziale nicht genutzt. Ermöglicht man Ingenieuren aus den eigenen Reihen den Zugang zum Thema entwickeln sie sich nicht selten zu echten Topmanagern in allen Ebenen ihres Unternehmens. Eine Entwicklung, die sich nicht nur aus Zeit- und Kostengründen schnell bezahlt macht und zusätzlich die Bindung ans Unternehmen deutlich stärkt.

 

Birgit Szillat

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Kolumne Kann passieren

KOLUMNE KANN PASSIEREN

Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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