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Förderkosten für Ökostrom steigen auch 2017

Auch im kommenden Jahr soll die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom nach Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) wieder steigen. Pro Haushalt und Jahr würden rund 19 Euro fällig werden. Bis zum Jahr 2025 könnten noch einmal 74 Euro hinzukommen.

Auch im kommenden Jahr soll die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom nach Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) wieder steigen. Pro Haushalt und Jahr würden rund 19 Euro fällig werden. Bis zum Jahr 2025 könnten noch einmal 74 Euro hinzukommen.

Laut Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW Köln) steigt die EEG-Umlage 2017 von derzeit 6,35 Cent auf 6,88 Cent je Kilowattstunde. Das hätten die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) bekanntgegeben. Die Förderkosten insgesamt lägen 2017 mit 24,5 Milliarden Euro noch einmal um 1,4 Milliarde höher als 2016.

Dass die EEG-Umlage nicht noch stärker gestiegen ist, liege laut IW Köln daran, dass die Netzbetreiber den Puffer zum Ausgleich von Fehlerprognosen von zehn auf sechs Prozent der erwarteten Förderkosten herabsetzen. Dieser Puffer soll die Zusatzkosten auffangen, wenn ein Jahr besonders wind- oder sonnenreich ist und somit besonders viel Ökostrom erzeugt – und damit auch finanziell gefördert – wird. Wäre die EEG-Umlage wie bisher berechnet worden, wäre sie auf 7,16 Cent angestiegen. Statt der dann – statistisch gesehen – fälligen 28 Euro zahlt ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt 2017 zusätzlich also 19 Euro pro Jahr.

Das IW Köln schätzt, dass die EEG-Umlage bis 2025 auf über 9 Cent steigen wird. Damit bleibe auch für die hiesige Industrie, deren Unternehmen zu über 90 Prozent voll von der EEG-Umlage betroffen sind, ein Wettbewerbsnachteil. Der Handlungsdruck, die Kosten der Förderung weiter zu senken und langfristig die Förderung ganz zurückzufahren, sei offenkundig, so die Schlussfolgerung des IW Köln.

 

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