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Prognose-Tool soll Unternehmen in der Personalplanung unterstützen

In der Hansestadt fehlen derzeit 37.000 Fachkräfte – ein neues Onlinetool, der Fachkräftemonitor Hamburg, liefert Prognosen zur Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem Hamburger Arbeitsmarkt bis zum Jahr 2030. Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz und Arbeitssenator Detlef Scheele haben im Rahmen einer Pressekonferenz den Fachkräftemonitor Hamburg vorgestellt.

In der Hansestadt fehlen derzeit 37.000 Fachkräfte – ein neues Onlinetool, der Fachkräftemonitor Hamburg, liefert Prognosen zur Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem Hamburger Arbeitsmarkt bis zum Jahr 2030. Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz und Arbeitssenator Detlef Scheele haben im Rahmen einer Pressekonferenz den Fachkräftemonitor Hamburg vorgestellt.

In der Hansestadt fehlen derzeit 37.000 Fachkräfte – ein neues Onlinetool, der Fachkräftemonitor Hamburg, liefert Prognosen zur Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem Hamburger Arbeitsmarkt bis zum Jahr 2030. Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz und Arbeitssenator Detlef Scheele haben im Rahmen einer Pressekonferenz den Fachkräftemonitor Hamburg vorgestellt.

Laut dem neuen Fachkräftemonitor steht in diesem Jahr bezogen auf Fachkräfte aller Berufsgruppen einer Nachfrage von 836.000 Personen ein Angebot von 799.000 Personen gegenüber, sodass sich daraus ein Mangel an etwa 37.000 Fachkräften in Hamburg ergibt. Die Top-Engpassberufsgruppen sind, prozentual betrachtet, die drei Bereiche Hotellerie (hier fehlen 23,9 Prozent hochqualifizierte Kräfte), Fahrzeug-, Luft-, Raumfahrt- und Schiffbautechnik (21,9 Prozent Fachkräfte mit mittlerer Qualifikation) sowie Mechatronik und Automatisierungstechnik (18,9 Prozent Hochqualifizierte). Mit Blick auf die Anzahl der Köpfe liegt die Fahrzeug-, Luft-, Raumfahrt- und Schiffbautechnik mit einem Bedarf von 1.790 mittelqualifizierten Fachkräften vorn, gefolgt von technischen Forschungs-, Entwicklungs-, Konstruktions- und Produktionssteuerungsberufen, für die 1.020 hochqualifizierte Kräfte gesucht werden, sowie einem Bedarf von 670 Hochqualifizierten in Bereich der Elektrotechnik. Im Bereich Rechnungswesen , Controlling und Revision, Steuerberatung werden 650 Fachkräfte mit mittlerer Qualifikation gesucht und in der Hotellerie 580 Hochqualifizierte.

Anders als in vielen Branchen gibt es 2014 in den Helferberufen noch einen Überschuss an 11.000 Fachkräften und 9.000 (Helferberufe kaufmännisch). Dieser Überschuss wird in den kommenden Jahren deutlich abnehmen. Im Jahr 2024 kommt nach aktueller Schätzung zu einem Engpass bei der Deckung des Bedarfs, der sich bis zu den Jahren 2028 bis 2030 ausweitet auf 12.000 (Helferberufe) und 13.000 Personen (Helferberufe kaufmännisch). Nach derzeitiger Prognose werden in den Jahren 2028 bis 2030 bezüglich Berufen in Unternehmensführung und -organisation um die 88.000 Fachkräfte einer Nachfrage von etwa 110.000 Personen gegenüberstehen.

„Der jährlich aktualisierte Fachkräftemonitor basiert auf allgemein zugänglichen Statistiken und den Ergebnissen unserer vierteljährlichen Konjunkturumfragen“, sagte Schmidt-Trenz. Senator Scheele nannte den vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifor entwickelten Fachkräftemonitor, der im Rahmen des „Aktionsbündnisses Bildung und Beschäftigung Hamburg – Hamburger Fachkräftenetzwerk“ zu Einsatz kommen wird, einen „hilfreichen Baustein, um den Fachkräftebedarf in Hamburg zu erkennen und notwendige Schlüsse daraus zu ziehen“.

Mit dem Fachkräftemonitor könne jedes Handelskammer-Mitgliedsunternehmen analysieren, wie sich der Fachkräftemarkt bezogen auf die eigene Branche und relevante Berufsbilder zukünftig voraussichtlich entwickeln werden, so Schmidt-Trenz. Die unternehmerischen Personalplanungen könnten durch dieses Serviceangebot auf eine solidere Basis gestellt werden.

Der Fachkräftemonitor Hamburg ist unter den Internetadressen www.fachkraeftemonitor-hamburg.de und www.hk24.de/fachkraeftemonitor frei zugänglich.

 

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