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Finanzen

Immobilienpreise 2018 weiter angestiegen

Bei den Verkäufen von Grundstücken, Wohnungen und Häusern in Hamburg sind 2018 rund 12,1 Milliarden Euro umgesetzt worden – rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen „Immobilienmarktbericht Hamburg 2019” hervor.

Bei den Verkäufen von Grundstücken, Wohnungen und Häusern in Hamburg sind 2018 rund 12,1 Milliarden Euro umgesetzt worden – rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen „Immobilienmarktbericht Hamburg 2019” hervor.

Der Immobilienmarktbericht Hamburg 2019 wurde am 19. Juni 2019 vom Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung der Öffentlichkeit vorgestellt. Er bietet auf 148 Seiten eine umfassende Analyse und Auswertung der tatsächlichen Preisentwicklungen auf dem Hamburger Grundstücksmarkt. Laut Mitteilung wurden 2018 mit 12.400 Immobilientransaktionen rund 12,1 Milliarden Euro umgesetzt. Damit lag der Geldumsatz im letzten Jahr um rund zehn Prozent höher als 2017.

Anders als viele andere Übersichten, die auf Angebotspreisen von Verkäufern beruhen, basiert der jährlich erscheinende Immobilienmarktbericht Hamburg auf den tatsächlich getätigten Verkäufen. Dazu wertet der Gutachterausschuss für Grundstückwerte zum Beispiel die tatsächlich notariell beurkundeten Kaufverträge und Preise aus. Die daraus abgeleiteten Übersichten, Untersuchungen und Erkenntnisse sollen Transparenz auf dem Grundstücksmarkt schaffen und eine neutrale, aussagekräftige Informationsgrundlage zur Wertermittlung bieten.

Nachfolgend einige der wesentlichen Tendenzen im Jahr 2018 laut Mitteilung des Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung …

Umsatzentwicklung

  • Die Zahl der 2018 verkauften Grundstücke, Wohnungen und Häuser stieg gegenüber dem Vorjahr um etwa 300 auf rund 12.400.
  • Der Geldumsatz stieg um rund 10 Prozent auf rund 12,1 Milliarden Euro.
  • Bei den Verkäufen unbebauter Bauflächen wurden 2018 insgesamt rund 2,7 Millionen Quadratmeter Land und rund 1,7 Milliarden Euro umgesetzt.
  • Die Anzahl der Verkäufe auf dem Immobilienmarkt setzt sich zusammen aus:
    57 Prozent Eigentumswohnungen und Teileigentumseinheiten
    33 Prozent bebauten Grundstücke
    9 Prozent unbebauten Bauflächen und
    1 Prozent sonstigen Flächen.

Umsätze von Wohnimmobilien

  • 2018 wurden in Hamburg 6 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser, 2 Prozent mehr Eigentumswohnungen und 13 Prozent mehr Mehrfamilienhäuser verkauft als im Vorjahr.
  • Die Anzahl der verkauften Ein- und Zweifamilienhausbauplätze ging gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent zurück, die Zahl der Bauplätze für Geschosswohnungsbau um ein Prozent.

Umsätze von Wirtschaftsimmobilien

  • Im Segment der Büro- und Geschäftshäuser stieg 2018 die Anzahl der Verkäufe um 4 Prozent, der Geldumsatz um 3 Prozent.
  • Die Anzahl der Verkäufe von Lager- und Produktionsgebäuden stieg um 16 Prozent.
  • Bei den Büro- und Geschäftshausbauplätzen stieg die Zahl der verkauften Grundstücke 2018, nach dem deutlichen Rückgang im Vorjahr, um 76 Prozent und liegt damit wieder auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts.
  • Bei den unbebauten Produktions- und Logistikgrundstücken sank die Anzahl der verkauften Grundstücke im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent und liegt ebenfalls im Bereich des mehrjährigen Durchschnitts.

Preise von Wohnimmobilien

  • Die Preise für frei stehende Einfamilienhäuser einschließlich Grundstück stiegen um 5 Prozent an.
  • Bei Reihenhäusern betrug der Preisanstieg 8 Prozent 
  • Bei Eigentumswohnungen lagen die Preise 2018 rund 7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
  • Die Quadratmeterpreise für Mehrfamilienhäuser lagen 2018 rund 7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Im Durchschnitt wurde das 25,3-Fache der Jahresnettokaltmiete gezahlt.
  • Die Preise von Einfamilienhausbauplätzen stiegen 2018 um 6 Prozent. Ein Bauplatz für ein frei stehendes Einfamilienhaus kostete 2018 durchschnittlich rund 385.000 Euro und war im Mittel 718 Quadratmeter groß.
  • Bei Mehrfamilienhausbauplätzen gab es einen Preisanstieg um 20 Prozent.

Preise von Wirtschaftsimmobilien

Bei Büro- und Geschäftshäusern wurde 2018 im Schnitt das 22,4-Fache der Jahresnettokaltmiete gezahlt, für Produktions- und Logistikimmobilien das 16-Fache.

Der Immobilienbericht 2019 mit 148 Seiten kostet als Druckexemplar oder als pdf-Datei 49 Euro inklusive Versand. Er ist erhältlich in Kundenzentrum des Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, www.gv.hamburg.de.

 

Bildquellen

  • hamburg_von_oben_c_favorit_media_relations_gmbh: Favorit-Media-Relations GmbH
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