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Bundesweite Zusammenarbeit soll mehr Chancen für Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt bringen

Eine neue Inklusionsinitiative – ein Bündnis zwischen Politik, Wirtschaft und Verbänden – soll für mehr betriebliche Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sorgen.

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Eine neue Inklusionsinitiative – ein Bündnis zwischen Politik, Wirtschaft und Verbänden – soll für mehr betriebliche Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sorgen.

Das haben die Kooperationspartner dieser neuen Inklusionsinitiative heute vereinbart. Dazu gehören das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Spitzenverbände der Wirtschaft, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag, die in der BIH zusammengeschlossenen Integrationsämter der Länder, die Verbände der Menschen mit Behinderungen und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

Gemeinsamer Schulterschluss für Menschen mit Behinderungen

Die Initiative plant bundesweite und regionale Aktionen und Kampagnen, die teils eigenverantwortlich, teils in Zusammenarbeit durchgeführt werden sollen. Im Mittelpunkt steht laut der gemeinsamen Presseerklärung, in den Betrieben auf das Arbeitskräftepotenzial und die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen und damit mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen sichten und besetzen zu können.

Ein wesentlicher Baustein der Inklusionsinitiative werden demnach zusätzliche Anstrengungen der Agenturen für Arbeit, der gemeinsamen Einrichtungen und der kommunalen Jobcenter sein, die Vermittlung schwerbehinderter Menschen zu intensivieren. Dafür stünden 50 Millionen Euro zusätzlich aus Mitteln des Ausgleichsfonds zur Verfügung. Darüber will die Initiative auch nachhaltige lokale Projekte, beispielsweise für langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen, entwickeln und etablieren, heißt es. Die weiteren Wirtschaftsakteure und Verbände der Menschen mit Behinderungen wollen die Initiative unterstützen, in dem sie Beratung und Information schwerbehinderter Menschen und Arbeitgeber verstärken, die Zusammenarbeit mit den betrieblichen Akteuren verbessern sowie bestehende Netzwerke erweitern und noch stärker auf Zusammenarbeit ausrichten. Das Programm startet 2014 und läuft über drei Jahre.

Die gemeinsame Initiative ist Teil des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, den die Bundesregierung im Juni 2011 verabschiedet hat. Sie ergänzt die darin enthaltene Initiative Inklusion, mit der die berufliche Orientierung von Jugendlichen mit Handicaps, die Ausbildung junger und die Beschäftigung älterer Menschen mit Schwerbehinderung sowie die Inklusionskompetenz der Kammern der Wirtschaft gefördert werden. Außerdem sollen mit der Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung zusätzliche Fachkräfte für Betriebe und Unternehmen gewonnen werden. Diese Initiative ist daher auch ein wichtiger Beitrag zur Fachkräfteoffensive der Bundesregierung.

 

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