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Lokale Wirtschaft

Neues Beratungsangebot für seelisch belastete Flüchtlinge

Mit einer Anschubfinanzierung von mehreren hunderttausend Euro sichert der Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group, Dr. Michael Otto, den Start der International Psychosocial Organisation (Ipso) in Hamburg für die kommenden 18 Monate.

Mit einer Anschubfinanzierung von mehreren hunderttausend Euro sichert der Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group, Dr. Michael Otto, den Start der International Psychosocial Organisation (Ipso) in Hamburg für die kommenden 18 Monate.

Mit einer Anschubfinanzierung von mehreren hunderttausend Euro sichert der Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group, Dr. Michael Otto, den Start der International Psychosocial Organisation (Ipso) in Hamburg für die kommenden 18 Monate.

Ziel von Ipso ist es, seelisch belasteten Flüchtlingen durch niedrigschwellige psychologische Unterstützung eine schnellere und problemärmere Integration zu ermöglichen. Nur ein kleiner Teil habe Zugang zu professioneller Hilfe mit häufig langen Wartezeiten. Oft verzögerte das ihre Integration. Genau hier setze Ipso an.

Ausgebildete Flüchtlinge helfen als Ipso-Counselor ihren Landsleuten

Die Organisation hat ein Konzept zur Ausbildung von geeigneten Flüchtlingen zu psychosozialen Beratern, den sogenannten Ipso-Counselor, entwickelt. Durch eine kultursensible, muttersprachliche und klar strukturierte Beratungsmethodik können diese Ipso-Counselor psychisch instabile Landsleute darin unterstützen, trotz ihrer belastenden Lebenserfahrungen handlungsfähig zu bleiben und aktiv an ihrer Integration mitzuwirken.

Die Beratung kann sowohl vor Ort, wie zum Beispiel in Flüchtlingsunterkünften und Wohngruppen, in den diversen Beratungsstellen oder in Unternehmen, als auch digital über die „Ipso e-care“-Plattform erfolgen. Damit soll eine Lücke zwischen den sozialen Systemen und der medizinischen Versorgung geschlossen werden.

Die 12-monatige Ausbildung ist zertifiziert und kann von Jobcentern und den Agenturen für Arbeit im Rahmen von Bildungsgutscheinen vermittelt werden, sodass die Ipso-Counselor gleichzeitig selbst im Wege einer anerkannten beruflichen Tätigkeit in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden.

„Es gehört meines Erachtens zur Verantwortung von Unternehmen und Unternehmern, sich für die Integration der Menschen einzusetzen, die aus Krisengebieten zu uns kommen und unsere Hilfe brauchen“, erläuterte Dr. Michael Otto sein Engagement für den Start von Ipso in Hamburg. „Unter Verantwortung verstehe ich persönlich, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dieser Gedanke prägt alle meine Engagements seit vielen Jahren.“

Die Organisation Ipso wurde 2008 von der Psychoanalytikerin Inge Missmahl gegründet. Ipso hat heute Standorte in Afghanistan, China, Sri Lanka, Haiti und in der Ostukraine. Aktuell laufen Verhandlungen mit Jordanien und dem Libanon. In Deutschland ist Ipso bereits in Berlin und in Thüringen aktiv.

Weitere Information: www.ipso-ecare.com/wer-wir-sind.html

 

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Kolumne Kann passieren

KOLUMNE KANN PASSIEREN

Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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