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Programm zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit in Hamburg

Ab dem 15. September 2015 soll in der Hansestadt Hamburg das Programm „W.I.R – work and integration for refugees“ an den Start gehen. Ziel ist die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit nach der Idee der Jugendberufsagentur.

Ab dem 15. September 2015 soll in der Hansestadt Hamburg das Programm „W.I.R – work and integration for refugees“ an den Start gehen. Ziel ist die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit nach der Idee der Jugendberufsagentur.

Ab dem 15. September 2015 soll in der Hansestadt Hamburg das Programm „W.I.R – work and integration for refugees“ an den Start gehen. Ziel ist die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit nach der Idee der Jugendberufsagentur.

Unter Beteiligung des „Aktionsbündnisses Bildung und Beschäftigung Hamburg – Hamburger Fachkräftenetzwerk“ haben sich die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, die Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg und weitere Kooperationspartner darauf verständigt, die Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration für Flüchtlinge nach der Idee der Jugendberufsagentur weiterzuentwickeln und auch die Erfahrungen von Trägern der Flüchtlingshilfe direkt einzubeziehen.

Ziel sei die schnelle Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, heißt es in der gemeinsamen Presseinformation. Erster Schritt ist demnach die systematische Erfassung der jeweiligen Lebenslage sowie die Feststellung der beruflichen Kompetenzen. Anschließend können im Rahmen einer gemeinsamen Fallbesprechung institutionenübergreifend Lösungen für die jeweils individuelle Situation angeboten werden. So sollen die Voraussetzungen für eine Arbeitsvermittlung durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter geschaffen werden. Lösungen können zum Beispiel die Sprachförderung, die Anerkennung von im Ausland erworbener Berufsabschlüsse oder Angebote zur Nachqualifizierung. Auch die gesundheitliche Situation ist hierbei von Bedeutung.

Die Partner haben sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, bis Ende 2016 sicherzustellen, dass alle Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive im erwerbsfähigen Alter (mit Ausnahme der aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen vorübergehend oder dauerhaft nicht Erwerbsfähigen) im IT-System der Bundesagentur für Arbeit (VerBIS) registriert und deren berufliche Kompetenzen systematisch entwickelt werden. Hierfür werden die Aktivitäten aller Beteiligten an dem Regelsystem der Vermittlung und Leistungsgewährung im SGB III und II ausgerichtet und durch kommunale Leistungen ergänzt. Hierfür stehen insgesamt rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Ergänzt werde dieses Verfahren durch einen Unternehmensservice, der als Schnittstelle zum gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Ansprechpartner für Betriebe sei, Angebote entgegennehme und Fragen zur Beschäftigung von Flüchtlingen beantworte.

Das Projekt „W.I.R – work and integration for refugees“ startet ab 15. September 2015 am Standort Millerntorplatz 1, der Kundenbetrieb wird ab Oktober ermöglicht. Das aufsuchende Vorscreening sollen mobile Teams bereits ab September leisten. Der gemeinsame Standort am Millerntorplatz soll die Prozessgestaltung und -optimierung übernehmen und die erforderliche Netzwerkarbeit mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern verantworten.

Neben den Arbeitsmarktpartnern sind in das W.I.R-Projekt eingebunden: Flüchtlingszentrum, FluchtORT Hamburg mit seinem Partner PlusPunkt, Mission Zukunft, Zentrale Anlaufstelle Anerkennung, Make it in Hamburg!

 

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Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

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