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Hamburg soll als Krebsstandort gestärkt werden – Erklärung verabschiedet

Kliniken und Wirtschaft wollen das Renommee und die Expertise Hamburgs als „Cancer Fighting Center“ weiter stärken. Am 8. Januar 2015 fand die Kick-Off-Veranstaltung der Initiatoren mit 50 Akteuren statt.

Sven Hoppe / Fotolia.com

Kliniken und Wirtschaft wollen das Renommee und die Expertise Hamburgs als „Cancer Fighting Center“ weiter stärken. Am 8. Januar 2015 fand die Kick-Off-Veranstaltung der Initiatoren mit 50 Akteuren statt.

Dazu haben das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Handelskammer Hamburg vereinbart, Hamburg national und international als „Cancer Fighting Center“ bekannter zu machen. Außerdem soll der Standort durch stärkere Kooperationen zwischen Wirtschaft und Kliniken sowie durch mehr Investitionen weiter ausgebaut werden.

Bei der Kick-Off-Veranstaltung betonte Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer: „Die Hamburger Forschungs- und Therapieeinrichtungen sowie Unternehmen der Gesundheitswirtschaft leisten alle einen erheblichen Beitrag für die Verbesserung der Heilungschancen von Krebs. Mit unserer gemeinsamen Initiative wollen wir Kompetenzen bündeln.“ Melsheimer lud Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie Kliniken ein, sich an der Initiative zu beteiligen, um gemeinsam den Standort zu stärken.

Weitere Vernetzung wird angestrebt

„Die Vernetzung mit weiteren Partnern in Forschung und Behandlung ist für das Universitäre Cancer Center Hamburg ein wichtiges Ziel“, bestätigt Prof. Dr. med. Carsten Bokemeyer, Direktor des UCCH und stellvertretender Vorsitzender der Hamburger Krebsgesellschaft e.V. Das UCCH hat ein Kompetenznetzwerk von Forschungs-, Diagnostik- und Therapieeinrichtungen aus der Metropolregion Hamburg gebildet.

Auch weitere Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen sind an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt, wie etwa das Strahlenzentrum Hamburg, Philips und das Biotechnologieunternehmen Indivumed GmbH: „Ich freue mich sehr, in dieser Hamburger Initiative mitzuwirken, weil nur durch die gebündelte Kompetenz aller in der Krebsbehandlung Beteiligten die Aussicht besteht, in absehbarer Zeit eine Verbesserung im Kampf gegen den Krebs zu erreichen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Prof. Dr. Hartmut Juhl.

Indivumed arbeitet eng mit Kliniken und niedergelassenen Onkologen zusammen, um optimale Bedingungen für die Entwicklung neuer Diagnostik- und Therapieverfahren zur Bekämpfung von Krebserkrankungen zu schaffen.

Die Hamburger Kaufmannschaft unterstützt die Initiative mit ihrem Zukunftsprojekt „Hamburg 2030“, in dem sie das „Cancer Fighting Center“ zu einem der Leuchttürme bestimmt hat.

 

Brigitte Muschiol

Bildquellen

  • fotolia_9560911_xs: Sven Hoppe / Fotolia.com
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