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Krankentagegeld für Selbständige wieder eingeführt

Seit dem 1.1.2009 erhalten Selbständige, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, nur noch dann ein Krankengeld, wenn sie mit der Krankenkasse einen sogenannten Wahltarif vereinbart haben. In der Praxis führte das bei den Versicherten zu einigen Komplikationen. Manche haben die Wahltarife aus verschiedenen Gründen gar nicht abschließen können.

Seit dem 1.1.2009 erhalten Selbständige, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, nur noch dann ein Krankengeld, wenn sie mit der Krankenkasse einen sogenannten Wahltarif vereinbart haben. In der Praxis führte das bei den Versicherten zu einigen Komplikationen. Manche haben die Wahltarife aus verschiedenen Gründen gar nicht abschließen können.

Seit dem 1.1.2009 erhalten Selbständige, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, nur noch dann ein Krankengeld, wenn sie mit der Krankenkasse einen sogenannten Wahltarif vereinbart haben. In der Praxis führte das bei den Versicherten zu einigen Komplikationen. Manche haben die Wahltarife aus verschiedenen Gründen gar nicht abschließen können.

Der Gesetzgeber reagierte nun darauf indem er zum 1.8.2009 das Krankengeld für Selbständige, die freiwillig gesetzlich versichert sind, wieder eingeführt hat. Bis zum 30.9.2009 ist eine Handlungsfrist eingeräumt worden. Es gilt daher für JEDEN freiwillig gesetzlich Versicherten schnellstens zu handeln.

Diejenigen, die sich bereits zum Abschluss eines zusätzlichen Wahltarifs entschlossen haben müssen sich bis zum 30.9.2009, rückwirkend per 1.8.2009, wieder neu entscheiden, da die Wahltarife zum 31.7.2009 endeten.

Selbständige, die sich bisher nicht zum Abschluss eines Krankengeldes über einen Wahltarif entschließen konnten oder keinen Versicherungsschutz bekommen haben, müssen bei ihrer Krankenkasse eine schriftliche Erklärung abgeben, dass sie ein Krankengeld wünschen.

Der einheitliche Beitragssatz, für alle gesetzlichen Krankenkassen, beträgt aktuell mit Krankengeld 14,9%.

Wer auf das Krankengeld verzichtet oder es bei einer privaten Krankenversicherung abschließt, zahlt nur 14,3% vom Monatseinkommen.

Aber Achtung! 

Die Versicherungsgrenze liegt bei 4.050,– Euro Einkommen monatlich. Wer also ein regelmäßig höheres Einkommen erzielt, sollte sein Krankengeld ggf. bei einer privaten Krankenversicherung aufstocken. Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit gleich ob nicht die komplette Krankenabsicherung für Sie bei einer privaten Krankenversicherung die bessere Lösung ist.

 

Thorsten Krönke

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Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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