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Arbeitswelten 4.0 – „Keine Angst vor der Zukunft der Arbeit“

Wie gestalten wir unsere künftige Arbeitswelt und welche Herausforderungen müssen bewältigt werden? Mit diesen Themen beschäftigte sich der 8. Norddeutsche Großhandelstag des AGA Unternehmensverbandes und der Handelskammer Hamburg am 30. März 2017.

Flexiblere Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten, interdisziplinäre Teams, flache Hierarchien, Beteiligung der Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen, Tools des Wissensmanagements und viele Netzwerkaktivitäten werden mit den Schlagworten „Arbeit 4.0“ oder „New Work“. verbunden. Darüber und über die Zukunft des Lernens und des Handels, über Jobsharing, rechtliche Herausforderungen und das Führen im digitalen Zeitalter informierten sich die 80 Gäste des Großhandelstages. Sprecher waren unter anderem Dr. Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung und ehemaliger Wissenschaftssenator der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie Robert Gahren, Leiter Personalstrategie der Deutschen Bahn AG.

Künstliche Intelligenz hat unsere Arbeit noch nicht übernommen. Wir haben auch keine Angst vor der Zukunft der Arbeit“, betonte Hans-Christian Friedmann, Geschäftsführer der Ladiges GmbH & Co. KG und Vize-Präsident des AGA Unternehmensverbandes, bei seiner Begrüßung. Zwar sei die Arbeitswelt abhängig von Computern; das Leben übernommen, das hätten sie nicht.

Die Arbeitswelt erlebe derzeit einen Paradigmenwechsel, wie es ihn seit der Industriellen Revolution nicht gegeben habe. Zentraler Treiber dieses Wandels sei die Digitalisierung. Digitalisierung allein auf eine neuartige Technik zu reduzieren, wäre aber ein grundlegender Fehler. Vielmehr sei es eine Umwälzung vom dem, was wir bisher in der Arbeitswelt erlebt haben. „Nicht nur die Mittel, mit denen wir Arbeit betreiben, sind neu, die Organisation von Arbeit verändert sich, der Arbeitsplatz wandelt sich, nicht nur örtlich, sondern auch inhaltlich“, so Friedmann weiter. „Unsere Aufgabe muss es sein, die Arbeitswelt der Zukunft zu gestalten, Veränderungen einzuleiten und uns auf die neuen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen“.

In seiner Keynote arbeitete Dr. Dräger heraus, wie die Digitalisierung die Aus- und Weiterbildung verändert. „Digitalisierung ist Teil der Lösung und nicht des Problems.“ So habe die Digitalisierung in der Bildung viele positive Aspekte: „Sie demokratisiert Bildung, weil sie vielen zugänglich gemacht wird, sie personalisiert, sie gibt Orientierung im Bildungsdschungel und sie kann durch Algorithmen zum Traumjob verhelfen.“

 

Bildquellen

  • friedmann: Ulrich Perrey / AGA Unternehmensverband
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