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Rente EU-weit bald erst mit 70?

Dass die Menschen seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer älter werden, ist längst bekannt – fast genauso alt sind die Diskussionen darüber, wie man mit der alternden Gesellschaft umgehen soll. Dass die Gesellschaft immer älter wird ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, die medizinische Versorgung hat in den letzten 100 Jahren bahnbrechende Fortschritte gemacht, die Rentner sind heute körperlich und geistig fit wie ne zuvor.

Dass die Menschen seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer älter werden, ist längst bekannt - fast genauso alt sind die Diskussionen darüber, wie man mit der alternden Gesellschaft umgehen soll. Dass die Gesellschaft immer älter wird ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, die medizinische Versorgung hat in den letzten 100 Jahren bahnbrechende Fortschritte gemacht, die Rentner sind heute körperlich und geistig fit wie ne zuvor.

Dass die Menschen seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer älter werden, ist längst bekannt – fast genauso alt sind die Diskussionen darüber, wie man mit der alternden Gesellschaft umgehen soll. Dass die Gesellschaft immer älter wird ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, die medizinische Versorgung hat in den letzten 100 Jahren bahnbrechende Fortschritte gemacht, die Rentner sind heute körperlich und geistig fit wie ne zuvor.

Da ist es heute keine Seltenheit mehr das ein 80 jähriger zwei Handy Verträge bei BASE abschließt oder jeden Tag fleissig im Internet surft. Die Europäische Kommission hat nun in einer neuesten Empfehlung sämtlichen Mitgliedsländern geraten, ihre Bürger erst mit 70 Lebensjahren in Rente gehen zu lassen. Dies wird mit neuesten Untersuchungen begründet, wonach der durchschnittliche EU-Bürger im Jahr 2060 durchschnittlich sieben Jahre länger leben werde, als dies heutzutage der Fall ist.

Die Berechnungen der von der Europäischen Kommission beauftragten Experten ergaben, dass damit das Renteneintrittsalter um vier Jahre und acht Monate angehoben werden muss.

Dies wird neben der demographischen Entwicklung auch mit einer sozialen Verantwortung für nachfolgende Generationen begründet. Außerdem drohen den Arbeitnehmern in der Europäischen Union künftig weitaus höhere Beiträge zum Gesundheitssystem um die geringere Anzahl von am Arbeitsmarkt teilnehmenden Personen auszugleichen. Der momentane EU-Durchschnitt sieht allerdings anders aus: im Durchschnitt geht der EU-Bürger mit etwas über 60 Jahren in Pension, also um zehn Jahre früher als von den Experten empfohlen. Die EU-Bürger gehen außerdem weit früher in Rente als Bürger anderer OECD Staaten; Männer im Schnitt mit 63,5 und Frauen mit 62,3 Jahren. Die deutschen Männer sind sogar unter dem EU-Schnitt, denn hierzulande geht der Durchschnittsdeutsche mit 62,1 Jahren in Rente, und das obwohl das gesetzliche Rentenalter bei 65 Jahren liegt.

Deshalb wurde auch die Rente ab 67 Lebensjahren beschlossen, von 2012 an bis 2030 wird das neue Renteneintrittsalter schrittweise in Deutschland eingeführt. Laut der Bundesministerin für Arbeit, Ursula von der Leyen werde es künftig keine Ausnahmen mehr geben, es wird erst mit 67 möglich sein, wirklich in Rente zu gehen. Natürlich können Arbeitnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeitsfähig sind, auch vor 67 in Pension gehen, für alle anderen werden allerdings keine Ausnahmen mehr gemacht. Doch die Deutschen müssen kein schlechtes Gewissen haben, die Franzosen gehen noch weit früher in Rente, denn französische Männer gehen im Schnitt mit 58,7 Jahren in den Ruhestand.

Das dringend Handlungsbedarf gegeben ist, zeigen die neuesten Untersuchungen der Europäischen Union, demnach kommen heutzutage auf jeden Rentner drei Beschäftigte, im Jahr 2030 würden dies nach heutigem Rentensystem nur mehr zwei Beschäftigte pro Rentner sein. Im Jahr 2060 hätte sich die Situation gar umgekehrt, dann würden nach heutigem System drei Beschäftigte für vier Rentner aufkommen müssen. Da hilft wohl alles Jammern nichts: wenn wir nicht wollen, dass unser Rentensystem zusammenbricht, heißt es wohl in den sauren Apfel zu beißen und bis 70 zu arbeiten.

 

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