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Kooperation statt Konfrontation!

Die Antwort auf diese Feststellung umfasst sicherlich mehr als die simple Tatsache, dass konstruktive Kooperation einen immer größeren Stellenwert in unserem Leben respektive Businessleben bekommt. Die Gewissheit, von anderen Menschen gebraucht zu werden, verleiht unserem Leben erst spürbare Bedeutung. Hierin liegt sicher auch das Ideal des Kooperationsgedanken – anderen Menschen durch das eigene Wirken wertvoll zu sein.

Rolf Burmester

Die Antwort auf diese Feststellung umfasst sicherlich mehr als die simple Tatsache, dass konstruktive Kooperation einen immer größeren Stellenwert in unserem Leben respektive Businessleben bekommt. Die Gewissheit, von anderen Menschen gebraucht zu werden, verleiht unserem Leben erst spürbare Bedeutung. Hierin liegt sicher auch das Ideal des Kooperationsgedanken – anderen Menschen durch das eigene Wirken wertvoll zu sein.

Sollten doch einige „Experten“ aber der Meinung sein, sie könnten auf Grund ihrer herausragenden Fähigkeiten auf die Hilfe anderer verzichten, möchte ich auf den Standpunkt von Charles Steinmetz, dem großen Mathematiker und Elektroingenieur, hinweisen. Ihm verdanken wir zum Beispiel die Entdeckung des Wechselstromes, der den Transport des elektrischen Stromes in Hochspannungsleitungen möglich machte. Er war ein mathematisches Genie, und nicht viele Menschen konnten seine komplizierten Rechenoperationen verstehen. Ein typischer Einzelgänger, sollte man meinen! Aber eben dieser Charles Steinmetz sagte wörtlich: „Zusammenarbeit (Kooperation) ist keine Frage der Sentimentalität, sondern eine unbedingte wirtschaftliche Notwendigkeit!“ Diese ebenso pragmatische wie auch gewinnbringende Erkenntnis hat heute, in einer Zeit extrem verschärfter Konkurrenz und massiven Personalkostendruck auf fast allen Märkten, immer mehr an Geltung gewonnen und dass Kooperation der Konfrontation vorzuziehen ist. Besonders im Multimedia- und IT-Metier werden Unternehmenskooperationen immer wichtiger. Wobei öfter kleinere und mittlere Unternehmen wegen größerer Investition zusammenarbeiten, wodurch lohnende Synergien im „Win-Win-Modus“ entstehen. So sichern sich die jeweils kooperierenden Unternehmen die Möglichkeit, im harten Wettbewerb einen Schritt, kreativer, innovativer, lebendiger und wachstumsstärker zu sein.

Ein erfolgreiches Beispiel ist die „Smart Care Unit“, eine Zusammenschluss vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen, die den Versuch starten, eine Version der Zukunft zu entwickeln. Dieser Zusammenschluss bzw. Kooperationswille ermöglicht den beteiligten Firmen überhaupt erst am Wettbewerb in ihrem Markt teilzunehmen. Das Netz „Smart Care Unit“ ist ein Zusammenschluss von dreizehn Unternehmen, die das Ziel haben, Innovation anzustoßen und neue Produkte zu entwickeln, die im intensivmedizinischen Bereich zu nachhaltigen Verbesserungen führen. Das Netzwerk folgt mit seiner kooperativen Strategie einen ganzheitlichen Ansatz, der auch IT-Vernetzungsstrukturen umfasst und dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Fazit: Als ein erfahrender Kooperationspartner kann ich aus fester Überzeugung folgende Empfehlung geben: „Kommt zusammen, bleibt zusammen und handelt zusammen!“

 

Rolf Burmester

Bildquellen

  • dsci0246: Rolf Burmester
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Kolumne Kann passieren

KOLUMNE KANN PASSIEREN

Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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