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Sandra Rudeloff gewinnt den Young Professionals‘ Award Logistics 2021

Die Absolventin der Kühne Logistics University, Hamburg, entscheidet den Pitch um den Nachwuchs-Wissenschaftspreis der Logistik-Initiative Hamburg für sich.

Die Finalisten des wissenschaftlichen Wettstreits um den Young Professionals‘ Award Logistics 2021: (v.l.) Christopher Gaede, YPAL-Gewinnerin Sandra Rudeloff, beide von der Kühne Logistics University in Hamburg, und Justus Bonz, Universität Hamburg.

Der akademische Wettstreit zwischen Sandra Rudeloff und Christopher Gaede von der Kühne Logistics University (KLU) sowie Justus Bonz von der Universität Hamburg bildete den Abschluss der zweitägigen Logistik-Convention der Logistik-Initiative Hamburg (LIHH) am 1. und 2. Juni 2021 in der Speicherstadt. Bei dem Online-Event mit rund 300 Teilnehmenden stellten die drei Nachwuchswissenschaftler der Fachjury und dem zugeschalteten Publikum ihre Abschlussarbeiten vor. Den mit 2.500 Euro dotierten Young Professionals‘ Award Logistics 2021 (YPAL) sicherte sich laut LIHH-Mitteilung die Finalistin Sandra Rudeloff. Die Plätze 2 und 3 gingen an Justus Bonz bzw. Christopher Gaede.

„Logistik ist und bleibt eine der großen Zukunftsbranchen in Deutschland. Das wurde gerade in der Pandemiezeit wieder sehr deutlich. Der Young Professionals‘ Award Logistics fordert und fördert hervorragende Nachwuchstalente, die die Logistikbranche so dringend braucht, um im Zeitalter von künstlicher Intelligenz und Bots auch zukünftige Herausforderungen sicher meistern zu können“, sagte Dr. Joachim Matthies, Jury-Vorsitzender und Vorstand FILog Gesellschaft für Innovation in Logistik und Verkehr e.V., im Rahmen der Laudatio.

Mehr als 50 logistikrelevante Lehrstühle in der Hansestadt

Auch die Schirmherrin des Awards, Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, betonte in ihrem Grußwort, es sei wichtig, aus der Wissenschaft heraus Impulse für die Praxis der Logistik- und Hafenwirtschaft zu setzen. Die Metropolregion Hamburg zähle über 50 Lehrstühle mit logistikrelevanter Ausrichtung und mit dem YPAL werde der Innovationstransfer zwischen Logistikwirtschaft und Wissenschaft gefördert.

Fragen der Teilnehmenden zur Zukunft des Logistik- und Hafenstandorts Hamburg beantwortete am zweiten Tag Wirtschaftssenator Michael Westhagemann im virtuellen „Townhall Meeting“. Ein digitaler Innovationshafen stelle einen wichtigen Teil der Zukunftsstrategie Hamburgs dar, so der Senator. Antworten auf wichtige Fragen in Bezug auf die autonome Schifffahrt könnte beispielsweise die Forschung des Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML in Hamburg liefern. Gemeinsam mit anderen Anwendungsfeldern autonomer Fahrzeuge wie Drohnen oder Busse seien dies zentrale Punkte der Hamburger ITS-Strategie bezüglich intelligenter Transportsysteme und wegweisend für die positive Entwicklung des Logistikstandorts Hamburg.

YPAL-Gewinnerin plädiert für Offenheit bei Datenweitergabe

Auch Sandra Rudeloff, Gewinnerin des YPAL 2021, sieht laut Unternehmensmitteilung in der Digitalisierung eine große Chance. Ihre Forschungen setzen auf eine breite Datenteilung aller Beteiligten in der Supply-Chain. Im Abschlussgespräch des Science Pitch ermutigte sie laut Angaben Unternehmen dazu, „Vorbehalte gegenüber der Weitergabe von relevanten Daten mit Forschung und Partnern abzulegen”.

Justus Bonz verfasste gemeinsam mit Prof. Dr. Knut Haase eine Forschungsarbeit zum Thema Reduzierung der Spitzenlast einer Flotte aus elektrischen Güterzügen. Christopher Gaede erarbeitete eine Masterthesis zum Thema Prognose des Temperaturverlaufs in Kühlcontainern bei Ausfall des Kühlaggregats, betreut von Prof. Dr. André Ludwig. Wie die Abschlussarbeit der Gewinnerin zeichneten sich auch diese beiden Forschungen laut Mitteilung für ihre praxisrelevanten Ansätze aus.

Bildquellen

  • YPAL 2021: Jan Brandes / Logistik-Initiative Hamburg
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