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Bio-Supermärkte im Vergleich – Sparen auch bei Bio-Produkten möglich

Wer Bio-Produkte preisbewusst kaufen möchte, für den lohnt sich ein vergleichender Blick, denn zwischen den einzelnen Bio-Supermärkten gibt es teils erhebliche Preisunterschiede. Geht es um den Service, dann liegen alle Unternehmen auf einem guten oder sogar sehr guten Niveau. Das zeigt die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität, welches im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv sechs Bio-Supermarktketten getestet hat.

Wer Bio-Produkte preisbewusst kaufen möchte, für den lohnt sich ein vergleichender Blick, denn zwischen den einzelnen Bio-Supermärkten gibt es teils erhebliche Preisunterschiede. Geht es um den Service, dann liegen alle Unternehmen auf einem guten oder sogar sehr guten Niveau. Das zeigt die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität, welches im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv sechs Bio-Supermarktketten getestet hat.

Für Kartoffeln zahlt man im Bio-Supermarkt 1,47 Euro pro Kilo – es kann aber auch mehr als das Doppelte sein. Wie die Marktforscher herausfanden, sparen Kunden bei der günstigsten Bio-Supermarktkette gegenüber der teuersten im Schnitt mehr als 18 Prozent (Basis: ein Musterwarenkorb mit 16 ausgewählten Produkten). Im Einzelfall liege die Ersparnis sogar bei mehr als 50 Prozent.

Vor allem bei Obst und Gemüse seien die Unterschiede groß, während bei anderen Produkten wie Butter oder Schokolade eher geringe Preisunterschiede feststellbar seien. Bemerkenswert: Die Filialen einer Kette hatten nicht immer identische Preise. So stammte im Test das günstigste wie auch das teuerste Angebot für 1 Kilo Bio-Äpfel (2,29 Euro gegenüber 4,79 Euro) aus verschiedenen Filialen einer Supermarktkette, heißt es.

SERVICETEST: BIO-SUPERMÄRKTE IM VERGLEICH
Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte nach eigenen Angaben sechs Bio-Supermarktketten (Vollsortimenter), die über jeweils mindestens 25 Filialen in Deutschland verfügten. Die Messung der Servicequalität erfolgte über zehn verdeckte Besuche (Mystery-Tests) in verschiedenen Filialen eines jeden Unternehmens. Untersucht wurden dabei unter anderem: Angebot, Beratungskompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter, Wartezeiten sowie Qualität des Filialumfelds. Insgesamt flossen 60 Servicekontakte mit den Bio-Supermärkten in die Auswertung ein. Zudem erfolgte eine Preiserhebung und -bewertung auf der Basis eines Warenkorbs mit 16 definierten Bio-Produkten. Die Analyse wurde in Kooperation mit dem Preiszeiger Wirtschaftsinformationsdienst im Zeitraum vom 6 bis 9. Juni 2017 durchgeführt.

Umfassendes Bio-Produktsortiment – Stärken auch in der Beratung

Die Marktforscher attestieren allen untersuchten Biomarktketten ein sehr umfassendes Produktsortiment – angefangen von Obst und Gemüse über Milchprodukte bis hin zu Drogerieartikeln. Auch vegane, laktose- oder glutenfreie Produkte werden in sämtlichen Filialen angeboten. Fast Standard sind demnach auch Bedienungstheken für Käse; Theken für Backwaren oder für Fleisch und Wurst finden sich in den Bio-Supermärkten allerdings weniger häufig.

Freundliche und kompetente Mitarbeiter sind laut Deutschem Institut für Service-Qualität in den Bio-Märkten an der Tagesordnung. Den Marktforschern wurden im Test beispielsweise Fragen nach Inhaltsstoffen detailliert beantwortet; auch zum Thema Bio-Siegel würden die Kunden meist vollständig informiert. Dagegen bereiteten Fragen zu veganen Lebensmitteln teils Schwierigkeiten: In jedem dritten Gespräch erhielten Kunden keine vollständigen Informationen zu veganen Bindemitteln; in zwei Fällen sei es zur Falschaussage, gekommen, dass grundsätzlich jeder Apfelsaft vegan sei. In der Tat werde bei „konventionellen“ Säften jedoch nicht selten Gelatine bei der Filterung zugesetzt.

Fazit der Marktforscher

Ein positives Fazit zieht Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: „Bio-Supermärkte verfügen über ein vielfältiges Angebot und einen kundenfreundlichen Service. Und auch wenn man für Bio-Qualität etwas tiefer in die Tasche greifen muss – liegen mehrere Geschäfte im Umkreis, lässt sich durch einen Preisvergleich oft viel sparen.“

Testsieger ist „Alnatura Super Natur Markt“ mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Die Bio-Supermarktkette ist im Schnitt am günstigsten – der untersuchte Warenkorb ist im Mittel gut 18 Prozent preiswerter war als beim teuersten Anbieter. Beim Service punktet das Unternehmen durch freundliche und kompetente Mitarbeiter, die Fragen sehr verständlich und vollständig beantworten. Das Angebot ist sehr vielfältig; sieben der zehn untersuchten Märkte verfügen zudem über eine Bedienungstheke für Backwaren. Auch die ansprechende Filialgestaltung trägt zum Gesamtsieg bei.

Auf dem zweiten Rang platziert sich „Ebl Naturkost“ (Qualitätsurteil: „gut“). Im Service ist das Unternehmen führend und erzielt ein sehr gutes Ergebnis. Die fachkundigen Mitarbeiter überzeugen mit individuellen Auskünften und treten hilfsbereit und freundlich auf – auch bei Beschwerden. Eine weitere Stärke liegt in der Angebotsvielfalt. So gibt es etwa in allen untersuchten Märkten Bedienungstheken für Käse wie auch für Fleisch und Wurst. Der durchschnittliche Warenkorbpreis zählt zu den drei günstigsten im Test.

Rang drei belegt „Denn‘s Biomarkt“ (Qualitätsurteil: „gut“). In der Preisanalyse schneidet die Supermarktkette als zweitbeste ab, insbesondere Produkte des täglichen Bedarfs, etwa Vollmilch, Butter und Eier, sind hier günstig. Positiv fällt die attraktive Filialgestaltung auf. Die motivierten Mitarbeiter punkten mit Hilfsbereitschaft und nehmen sich für Fragen der Kunden ausreichend Zeit. Auch die vergleichsweise kurze Wartezeit an der Kasse tragen zu einem guten Ergebnis im Bereich Service bei.

 

Bildquellen

  • gemuese_favorit_media_relations_gmbh: Favorit-Media-Relations GmbH
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