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Berufstätige in Deutschland sind im Job weltweit am zufriedensten

Deutsche zeigen sich am zufriedensten mit ihrer Arbeit im Vergleich zu anderen Ländern weltweit. Männer sind dabei glücklicher als Frauen. Und ein angenehmer Kollegenkreis hat bei vielen Menschen einen höheren Stellenwert als das Gehalt.

Deutsche zeigen sich am zufriedensten mit ihrer Arbeit im Vergleich zu anderen Ländern weltweit. Männer sind dabei glücklicher als Frauen. Und ein angenehmer Kollegenkreis hat bei vielen Menschen einen höheren Stellenwert als das Gehalt.

Wie eine internationale Umfrage des Karriere-Netzwerkes LinkedIn ergeben hat, sind Berufstätige in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern weltweit am zufriedensten. 56,3 Prozent der in Deutschland Befragten geben demnach an, „erfüllt“ oder „sehr erfüllt“ in ihrem Job zu sein. Am glücklichsten seien in Deutschland Personen, die ein eigenes Unternehmen leiten oder im höheren Management arbeiten. Männer seien prinzipiell zufriedener als Frauen, heißt es. Im Rahmen der „Work Satisfaction Studie” wurden nach Angaben des Karriere-Netzwerkes mehr als 10.000 Fach- und Führungskräfte und 3.700 Personalmanager in Deutschland, Frankreich, Kanada, Australien, Singapur, Niederlande, Großbritannien und USA befragt. In Deutschland wurden im Juli 2016 dafür 1.000 Personen sowie 503 Human-Resources-Verantwortliche interviewt.

„Unsere Studie zeigt, dass eine gute Arbeitsatmosphäre heutzutage wichtiger ist als das Gehalt. Deshalb ist es für Unternehmen von zentraler Bedeutung, die Unternehmenskultur klar zu kommunizieren und das Thema Employer Brand als Priorität zu adressieren“, so Barbara Wittmann, Direktorin Talent Solutions und Mitglied des Führungsteams bei LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz

Kollegen sind wichtiger als Gehalt

Bei der Frage, welche Faktoren sich positiv auf die Zufriedenheit im Job auswirken, antworteten laut dem Karriere-Netzwerk 37,6 Prozent der Befragten, dass die Beziehung zu den Kollegen am wichtigsten sei. Dieses Kriterium wird somit höher bewertet als das Gehalt (35 Prozent), gefolgt von Eigenverantwortung (31,4 Prozent) und der Tatsache einer Arbeit nachzugehen, die einen positiven Einfluss auf andere hat (28,1 Prozent). Anders sieht es bei Personalverantwortlichen aus: Die meisten (45 Prozent) sind der Meinung, dass das Gehalt den größten Teil zur Zufriedenheit der Arbeitnehmenden beitragen würde.

Um insgesamt zufrieden durch das Leben zu gehen, ist für fast die Hälfte der Befragten (42,4 Prozent) ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben elementar. Um eine bessere Work-Life-Balance zu haben, würden vier von fünf (78,8 Prozent) sogar ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.

Kleinstunternehmer haben gegenüber dem Mittelstand die Nase vorn

Die Studie zeige auch, dass die Zufriedenheit mit der Zunahme der Verantwortung und Selbstbestimmtheit zunimmt: Personen, die ein eigenes Unternehmen haben, als Geschäftsführer arbeiten oder eine Position im höheren Management inne haben, gaben am häufigsten an, „sehr erfüllt“ von ihrem Beruf zu sein (34,1 sowie 29,2 und 24,6 Prozent). Dagegen sagten nur 10,3 Prozent auf Junior-Level und 14,3 Prozent im mittleren Management, dass sie zufrieden sind. Außerdem stechen die ganz großen und die ganz kleinen Unternehmen den Mittelstand aus, wenn es um die Mitarbeiterzufriedenheit geht: In Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern geben lediglich 48,1 Prozent an „erfüllt“ oder „sehr erfüllt“ zu sein, bei den ganz kleinen (zwei bis neun Mitarbeiter) und den ganz großen Unternehmen (mehr als 5.000 Mitarbeiter) jeweils knapp über 67 Prozent. Im Geschlechtervergleich zeigt sich, dass Männer in ihrem Job generell etwas zufriedener sind, 60,3 Prozent geben hier an „erfüllt“ oder „sehr erfüllt“ zu sein, bei den Frauen liegt der Prozentsatz nur bei 48,2 Prozent.

Städtevergleich: Hamburger liegen bei der Zufriedenheit im Mittelfeld

Im Vergleich deutscher Städte zeigt sich, dass in Dortmund die zufriedensten Berufstätigen leben, hier geben 62,7 Prozent an, „erfüllt“ oder „sehr erfüllt“ von ihrem Job zu sein. Es folgen Berlin, Stuttgart und Köln. Die Hamburger Berufstätigen liegen auf dem fünften Platz. Noch unzufriedener zeigen sich laut der Studie die arbeitenden Menschen in Essen, München, Düsseldorf und als Schlusslicht Frankfurt am Main.

 

Bildquellen

  • barbara_wittmann_linkedin: Christoph Vohler / LinkedIn
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