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Wettbewerb um Ökostromkunden nimmt zu

Angesichts der weiterhin kritischen Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und der aktuellen Atomdebatte in Deutschland bleibt das große Interesse der Verbraucher an Ökostrom ungebrochen.

Angesichts der weiterhin kritischen Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und der aktuellen Atomdebatte in Deutschland bleibt das große Interesse der Verbraucher an Ökostrom ungebrochen.

Angesichts der weiterhin kritischen Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und der aktuellen Atomdebatte in Deutschland bleibt das große Interesse der Verbraucher an Ökostrom ungebrochen.

In diesem Zusammenhang hat das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de die aktuelle Wettbewerbsdichte bei Ökostromprodukten analysiert und bundesweit verglichen. Ergebnis: Durchschnittlich haben Haushaltskunden in Deutschland die Wahl zwischen 70 verschiedenen Unternehmen, die Ökostromtarife anbieten.

„Insgesamt gibt es nicht nur einen anhaltenden Trend zu Ökostrom auf der Verbraucherseite. Auch das Angebot an ‚grünen Tarifen‘ steigt stetig“, erklärt Daniel Dodt von toptarif.de. So waren vor einem Jahr im Mittel 52 verschiedene Anbieter mit Ökostromprodukten verfügbar. Wie die Entwicklung am Strommarkt zeigt, reagieren immer mehr Versorger auf den zunehmenden Kundenwunsch nach Ökostrom und bieten entsprechende Tarife an. Neben reinen Ökostromanbietern werden zunehmend lokale Stadtwerke und überregionale Wettbewerber auf dem Markt aktiv, die zusätzlich zu ihren konventionellen Tarifen auch Ökostromprodukte bereitstellen.

Empfehlenswerte Ökostromprodukte schaffen Mehrwert für die Umwelt

„Bei der Suche nach dem richtigen Ökostromtarif sollte neben dem Preis auch die Qualität des Produkts eine entscheidende Rolle spielen“, macht Dodt deutlich. „Empfehlenswert sind Tarife, mit deren Wahl ein nachhaltiger Nutzen für die Umwelt geschaffen wird.“ Zwischen den einzelnen Angeboten am Markt gibt es jedoch große Qualitätsunterschiede, da in Deutschland bislang kein einheitliches Ökostromsiegel existiert.

Mit Blick auf die Bewertung von Ökostromtarifen sieht beispielsweise die Stiftung Warentest einen nachhaltigen Umweltnutzen dann gegeben, wenn die jeweiligen Angebote einen zusätzlichen Neubau umweltschonender Anlagen fördern. Folglich erhalten Verbraucher mit ihrer Wahl die Möglichkeit, den Strommix zu Gunsten der erneuerbaren Energien zu verändern.

Verschiedene Label am Markt berücksichtigen den zusätzlichen Umweltnutzen in ihren Kriterienkatalogen. Zu den von Verbraucherschützern und Experten am häufigsten empfohlenen Qualitätssiegeln zählen das „Grüner Strom Label“ und das „ok-power“-Label. Während aktuell Produkte von rund 30 Anbietern mit „ok-power“ zertifiziert sind, gibt es beim „Grüner Strom Label“ neun Labelnehmer mit rund 100 Kooperationspartnern (meist lokale Stadtwerke). Auch verschiedene Gesellschaften des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) zertifizieren Ökostromprodukte. „Allerdings erfolgt die Zertifizierung bei den einzelnen Gesellschaften nicht nach einheitlichen Kriterien, so dass Verbraucher genau auf die Inhalte des ausgestellten Zertifikats achten sollten“, so Dodt.

Wesentlich kritischer stehen Verbraucherschützer hingegen dem Renewable Energy Certificate System (RECS) gegenüber. So lautet der Hauptkritikpunkt, dass über den reinen Handel von Zertifikaten „Graustrom“ aus Atomkraft oder Kohle einfach und legal zu Ökostrom umetikettiert werden kann, ohne dass der Umwelt ein nachhaltiger Nutzen entsteht.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 – 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über verfügbare Ökostromprodukte in ihrer Region informieren und kostenlos zu alternativen Anbietern wechseln.

 

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