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Streaming-Anbieter und Fitnessstudios: Wer das wortreichste Kleingedruckte hat

Wie lang die allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen, kurz AGB, der Top Ten unter den Streaming- und Fitness-Unternehmen in Deutschland sind, hat der Vertragsmanager Volders untersucht.

Wie lang die allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen, kurz AGB, der Top Ten unter den Streaming- und Fitness-Unternehmen in Deutschland sind, hat der Vertragsmanager Volders untersucht.

Wie lang die allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen, kurz AGB, der Top Ten unter den Streaming- und Fitness-Unternehmen in Deutschland sind, hat der Vertragsmanager Volders untersucht.

Wie lang sind die allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen, kurz AGB, der Top Ten unter den Streaming- und Fitness-Unternehmen in Deutschland. Das hat der Vertragsmanager Volders untersucht.

Vor der Nutzung steht der Vertrag: Wer als Neukunde ein Fitnessstudio besuchen oder das Angebot eines Streaming-Anbieters nutzen will, muss zuvor einen Vertrag unterschreiben. Wie überall, ist auch hier dringend anzuraten, das berühmte „Kleingedruckte”, also zum Beispiel die allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen, sorgfältig durchzulesen. So bleibt man weitgehend von unliebsamen Überraschungen verschont.

Disney+ und Easyfitness mit längstem Lesestoff

Der Vertragsmanager Volders mit Sitz in Berlin wollte wissen, wie lang die AGB bzw. die Nutzungsbedingungen der zehn umsatzstärksten deutschen Unternehmen in diesen beiden Branchen sind. Das Ergebnis der Analyse: Der Streaming-Dienstleister Disney+ und die Fitnesskette Easyfitness weisen laut Pressemitteilung jeweils die höchste Anzahl an Wörtern in ihren AGB auf. Im Durchschnitt umfassen die Texte aller analysierten Streaming- und Fitness-Unternehmen 2.500 Wörter – 93 davon sind fett gedruckt.

Spitzenreiter bei der Lesezeit: rund 18 Minuten

Mit rund 4.300 Wörtern landet Disney+ auf Platz 1 des Rankings. Potenzielle Vertragspartner benötigen damit zum Lesen der AGB laut Volders rund 18 Minuten. Den zweitlängsten Text weise Maxdome mit etwa 4.100 Worten auf, was einer durchschnittlichen Lesezeit von 17 Minuten entspreche. Auf dem dritten Platz folgt Sky Ticket mit circa 3.900 Wörtern, die rund 16 Minuten Lesezeit erfordern.

Netflix kommt mit rund 2.200 Wörtern im Kleingedruckten aus. Damit habe der US-amerikanische Streaming-Provider den kürzesten AGB-Text der untersuchten Firmen. Veranschlagte Lesezeit: neun Minuten. Es folgen TVnow Plus mit circa 2.400 Worten und MagentaTV mit 2.700 Wörtern. Die zu investierende Lesezeit beträgt jeweils zehn und elf Minuten.

Physio Aktiv mit dem kürzesten AGB-Text

Schritt für Schritt öffnen jetzt deutschlandweit wieder die Fitnessstudios ihre Türen. Bei Physio Aktiv müssen interessierte Neukunden auch nicht lange Zeit für das Lesen der AGB aufwenden: Mit rund 450 Wörtern ist es der kürzeste Text im Ranking zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Etwas länger sind die Abhandlungen von Bodystreet und Injoy: Sie umfassen 560 Wörter bzw. 720 Wörter. Dazu benötigt der Leser nur zwei bis drei Minuten.

Mit dem höchsten Zeitaufwand bei den Fitnessstudios, um den Vertrag mit AGB zu lesen, müssen potenzielle Kunden bei Easyfitness rechnen. Hier sollten sie rund 2.600 Wörter aufmerksam lesen – der längste Text unter den Fitnessstudios mit einer Entsprechung von elf Minuten Lesezeit. Um nur vier Worte unterscheiden sich die AGB bei High5 Gym mit 2.375 Wörtern und bei McFit 2.371 Wörtern. Lesezeit: jeweils rund zehn Minuten.

DAZN und High5 Gym mit meisten fett gedruckten Hervorhebungen

Den „dicksten” AGB-Text hat bei den Streaming-Anbietern der Sportübertragungsdienst DAZN: Rund 300 Textbestandteile sind gefettet. Knapp dahinter liegt Amazon Prime mit circa 290 gefetteten Worten. Auf dem dritten Platz landet Sky Ticket mit etwa 190 Begriffen.

Bei den Fitnessstudios ist das High5 Gym mit circa 200 gefetteten Wörtern der Gewinner des Vergleichs. McFit folgt mit etwa 190 dick geschriebenen Begriffen auf dem Fuße. Mit 70 in fett gedruckten Termini folgt FitX.

Mathias Rhode, Chief Marketing Officer von Volders, kommentiert die Ergebnisse: „Viele Menschen lesen sich die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht mehr aufmerksam durch. Dadurch können später Schwierigkeiten oder gar Konflikte bei Kündigungen oder nicht vorgeschriebener Nutzung der Dienstleistung oder Geräte entstehen. Vielleicht ist es auch eine Option, die AGBs etwas lesefreundlicher, sprich größer gedruckt, zu gestalten. Diesen Trend konnten wir bei einigen untersuchten Anbietern bereits feststellen.”

 

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