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Überdosierung von Koffeinpulver kann zu gesundheitlichen Schäden führen

Wer stark koffeinhaltige Lebensmittel in großen Mengen zu sich nimmt, risikiert gesundheitliche Folgen. Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz rät zur erhöhten Vorsicht beim Konsum von Koffeinpulver.

Wer stark koffeinhaltige Lebensmittel in großen Mengen zu sich nimmt, risikiert gesundheitliche Folgen. Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz rät zur erhöhten Vorsicht beim Konsum von Koffeinpulver.

Koffeinpulver wird zur Steigerung der individuellen Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit genutzt und ist vor allem über Internethändler erhältlich. Oft böten diese beim Verkauf einen Dosierlöffel – vereinzelt auch eine Mikrowaage – an, um die genaue Verzehrmenge zu bestimmen. Insbesondere wenn diese Hilfsmittel fehlten, bestehe jedoch die Gefahr der Überdosierung und damit das Risiko schwerwiegender gesundheitlicher Schäden, warnt die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV). Denn Koffeinpulver werde oft in Kilo-Gebinden verkauft, die empfohlene tägliche Höchstmenge für den Verzehr liege dagegen im Milligramm-Bereich.

Gerade im Internet werde Koffeinpulver vielfach mit Slogans wie „100 Prozent reines laborgeprüftes Produkt mit bester pharmazeutischer Qualität und zusätzlichem Analysezertifikat“ beworben. Die Anbieter müssten zwar darauf hinweisen, die empfohlene Menge nicht zu überschreiten und Warnhinweise angeben, unter welchen Voraussetzungen von dem Verzehr dringend abzuraten sei. Allerdings bestehe die Gefahr, dass diese Hinweise nicht genügend beachtet würden, so die Behörde.

Die Überdosierung von Koffeinpulver kann demnach zu erheblichen gesundheitlichen Gefahren führen. Diese unerwünschten Koffeinwirkungen reichten bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz bis hin zu gastrointestinalen Störungen. Im Einzelfall könne es auch zu Vergiftungen mit darüber hinausgehenden Symptomen kommen. Wer zu der vermeintlich schnellen Wachheitshilfe greife, sollte sich daher vorher sehr gut über die Risiken informieren, empfiehlt die Behörde.

Ein nicht übermäßiger Konsum von koffeinhaltigen Lebensmitteln, wie Kaffee, schwarzem oder grünem Tee sowie Cola, stelle für gesunde Menschen hingegen keine Gesundheitsgefahr dar. Vorsicht sei aber auch geboten beim Verzehr von stärker koffeinhaltigen Lebensmitteln, etwa Energie-Shots und Energy-Drinks sowie bei Schlankheitsmitteln und Sportlerprodukten („Fatburner“). Hier sollten die empfohlenen täglichen Verzehrmengen genau beachtet werden, ebenso die Warnhinweise, die bestimmte Verbrauchergruppen betreffen.

Weitere Informationen zu den gesundheitlichen Risiken beim Konsum von Koffein sind auch auf den Seiten des Bundesinstituts für Risikobewertung abrufbar.

 

Bildquellen

  • fotolia_66999684_xs: yodiyim / Fotolia.com
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