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Lokale Wirtschaft

Hamburger Immobilienmarkt lebt auf

Der Immobilienstandort Hamburg hat offenbar die Talsohle der Wirtschaftskrise durchschritten. Die HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH registriert eine deutliche Zunahme bei der Nachfrage nach Gewerbegrundstücken sowohl von institutionellen wie von privaten Investoren.

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Der Immobilienstandort Hamburg hat offenbar die Talsohle der Wirtschaftskrise durchschritten. Die HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH registriert eine deutliche Zunahme bei der Nachfrage nach Gewerbegrundstücken sowohl von institutionellen wie von privaten Investoren.

„Seit einigen Wochen zieht die Nachfrage deutlich an“, sagt Heinrich Lieser, Vorsitzender der Geschäftsführungen der HWF und der Hamburg Marketing GmbH. „Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um einen nachhaltig positiven Trend auf dem Hamburger Immobilienmarkt handelt.“

In der ersten Jahreshälfte sind nur wenige Immobiliengeschäfte abgeschlossen worden

 Auch der Herbst war noch sehr ruhig. Doch seit vier bis sechs Wochen richten sich immer mehr Investoren mit Grundstückanfragen an die HWF. „Wir haben inzwischen pro Woche zwei Anfragen“, sagt Heinrich Lieser. „Dabei geht es nicht nur um kleine Immobilien, sondern auch um Projekte mit Investitionsvolumina im zweistelligen Millionenbereich.“ Auffallend ist, dass es sehr konkrete Anfragen sind. Das bedeutet, dass die Investoren nicht nur den Markt an verschiedenen Standorten prüfen wollen, sondern ernsthaft daran interessiert sind, zügig zu investieren, also zu bauen. „Viele dieser Projekte sind in den ersten drei Quartalen wegen der unsicheren Marktlage auf Eis gelegt worden“, erklärt Lieser. Jetzt stabilisiert sich der Hamburger Immobilienmarkt als einer der ersten bundesweit. Die Investoren wollen ihre längst geplanten Projekte verwirklichen. 

Optimal geeignete Produktions-, Büro- und Lagerflächen sind Voraussetzung sowohl für das Wachstum Hamburger Unternehmen als auch für die Ansiedlung neuer Unternehmen in Hamburg. Um Firmen die Suche nach einer Immobilie für Ansiedlung oder Wachstum zu erleichtern, hat die HWF die HDB – Hamburger Datenbank für private Gewerbeimmobilien – im Internet eingerichtet. Unter www.hdb-hamburg.de können sich Anbieter und Interessenten über Grundstücke und Freiflächen, Büros, Hallen und Lagerflächen, Produktionsräume und Werkstätten oder andere Immobilien privater Anbieter im Stadtgebiet Hamburg informieren.

Datenbank bietet Überblick

„Mit der Hamburger Datenbank für private Gewerbeimmobilien hat die HWF ihren Service für Hamburger Unternehmen optimiert. Das ist gerade unter verschlechterten konjunkturellen Vorzeichen wichtig“, sagt Heinrich Lieser. Anbietern und Interessenten, die eine persönliche Beratung bevorzugen, steht der HWF-Gewerbeimmobilienservice weiterhin kostenlos zur Verfügung.

Zu den Beispielen aus der jüngsten Zeit gehört die Viterra Development, eine Tochter der Orco Germany. Die Viterra Development hat mit der KerVita-Gruppe einen langfristigen Mietvertrag für den Betrieb eines Pflegeheims auf dem ehemaligen Löschplatz Lämmersieth in Barmbek abgeschlossen. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 13 Millionen Euro. 

Die Nordex AG konzentriert ihre Zentrale in einem neuen Verwaltungsgebäude im Nordex-Forum in Hamburg-Langenhorn. Das nach Niedrigenergiestandard geplante Gebäude umfasst 14.600 Quadratmeter Geschossfläche für zunächst rund 600 Mitarbeiter. Der weltweit größte Windkraftanlagenhersteller Vestas steuert das Europa-Geschäft inzwischen von einer Immobilie in Eppendorf aus mit 3.000 Quadratmetern Fläche. Die Hamburger Immobilienfirma Quantum AG hat 54 Millionen Euro investiert für das Grundstück und das Gebäude der Stadtentwicklungsbehörde an der Stadthausbrücke. Nach dem Auszug der Behörde im Jahr 2013 soll ein neues Innenstadt-Quartier mit einem Mix aus Wohnen und Arbeiten, Einzelhandel, Gastronomie und Kultur entstehen. Am früheren Sitz der Gestapo soll zudem eine Gedenkstätte eingerichtet werden.

Neue Projekte

„Die Liste der bereits abgeschlossenen und der in Planung befindlichen Immobilienprojekte wird von Woche zu Woche länger“, freut sich Heinrich Lieser über die wieder anziehende Nachfrage. „Das Interesse der Investoren an Hamburg ist groß“, so Lieser. Das gilt sowohl für Investoren aus dem Inland wie für ausländische Investoren. Grund dafür ist z.B. Hamburgs erwiesener Maßen hohe Innovationskraft. Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Bank Research belegt Hamburg im bundesvergleich Platz drei, direkt hinter Baden-Württemberg und Bayern. Gemessen am eher kleinen Industrieanteil am Bruttoinlandsprodukt Hamburgs von 20 Prozent liegt die Hansestadt relativ gesehen in punkto innovative Kraft sogar vor den beiden Erstplatzierten. Acht ausgewählte Indikatoren belegen die starke Seite der Stadt, die sich unter anderem auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Bildung und Unternehmensgründung, Patentameldungen sowie Existenzgründungen konzentriert.

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Einen regelrechten Boom erlebt Hamburg bei Immobilien der exclusiven Klasse

 An der Alster und an der Elbe werden Objekte mit Quadratmeterpreisen von bis zu 15.000 Euro angeboten. Das Interesse der Investoren hält laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und dem Urban Land Institute an. Demnach steht Hamburg weltweit bei Investoren nach München auf Platz zwei.

 

ots / HWF

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