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Innovatives Norddeutschland – gemeinsam in die Zukunft

Vom 6. Norddeutschen Wirtschaftstag (NWT) des Wirtschaftsrates am 11. Mai 2017 in Hamburg berichtet Dr. Falk Köhler.

Dr. Falk K�hler

Vom 6. Norddeutschen Wirtschaftstag (NWT) des Wirtschaftsrates am 11. Mai 2017 in Hamburg berichtet Dr. Falk Köhler.

Gemeinsame Ziele, gemeinsamer Plan, gemeinsame Umsetzung schaffen mehr Effizienz in den norddeutschen Ländern. Innovationsallianzen bilden. Norddeutschland muss die Wirtschaftskraft seiner verschiedenen Branchen und Regionen besser bündeln und in der globalen Wirtschaft auch in Zukunft ein Drehkreuz sein, fordert der Wirtschaftsrat beim Norddeutschen Wirtschaftstag (NWT) in Hamburg im Grand Elysée Hotel. Wir brauchen eine über die Ländergrenzen hinweg koordinierte Flächenpolitik, mehr Kooperationen in der Clusterförderung, eine gemeinsame, schnellere Infrastrukturplanung und eine übergreifende Strategie zur Fachkräftegewinnung, so Dr. Henneke Lütgerath, Vorsitzender Wirtschaftsrat Landesverband Hamburg. #wrat #nwt2017.

Interessante Keynotes beim Norddeutschen Wirtschaftstag

  • Hans-Georg Frey, Vorstandsvorsitzender Jungheinrich AG: „Bedeutung und Erfolgsfaktoren der Digitalisierung für die deutsche Industrie“ – Sicherer, optimierter, smarter Warentransport. Vernetzung. Fahrerlose Transportsysteme. Logistik 4.0. Jungheinrich 4.0.
  • Peter F. Schmid, CEO wer liefert was? GmbH: „Die Digitale Transformation doppelt nutzen – Zukunftssicher aufstellen und neue Absatzmärkte erschließen“ – Denken Sie groß! Das Erschließen neuer Märkte ist zu geringen Investitionskosten möglich – digital! Eigene Website, Publishing auf anderen Websites, Social Media.
  • Friedrich Merz, Vorsitzender Atlantik-Brücke e. V.: „Europa und Amerika vor einer Phase des Protektionismus?“ – Allein kann Deutschland nichts, mit europäischen Partnern zusammen alles. Gemeinsam mit Frankreich die richtige Strategie entwickeln. Handelsvertrag mit den USA machen.

Norddeutschland muss zur digitalen Vorreiterregion werden

Industrie 4.0, Big Data, Cloud Computing, 3D-Druck: Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam in allen Branchen voran und ist längst zum zentralen Wettbewerbsfaktor geworden. Um Prosperität und Wohlstand in Norddeutschland langfristig zu sichern, muss die Hanseregion zum Vorreiter der Digitalisierung in Deutschland werden. Die Qualität und die Schnelligkeit, mit der die digitale Infrastruktur in den norddeutschen Ländern ausgebaut wird, entscheidet darüber, ob die Hanseregion im nationalen und internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe bestehen und innovative Unternehmen anziehen und halten kann.

Für die norddeutschen Landesverbände des Wirtschaftsrates der CDU e.V. hat die Digitalisierung der Hanseregion daher höchste Priorität. Sie richten folgenden Forderungen an ihre Länderregierungen und -parlamente:

  • Bis spätestens 2025 sollte nahezu flächendeckend eine nachhaltige Gigabitinfrastruktur durch den Ausbau von Glasfaser (FTTH/FTTB), glasfaserbasierten Kabelnetzen und 5G (Super-Mobilfunkstandard, Nachfolger von 4G/LTE) vorhanden sein.
  • Norddeutschland ist durch die Erprobung und das Ausrollen des 5G-Mobilfunkstandards zum Testlabor und Vorreiter der digitalen Infrastruktur der Zukunft zu machen.
  • Parallel ist der Ausbau der Mobilfunktechnologie voranzutreiben, um die Lücken bei der Versorgung mit 4G – endlich – zu schließen.
  • Die norddeutschen Länder sollen Digitalprojekte, etwa für die Erprobung des autonomen Fahrens und smarter Verkehrssteuerungen, fördern.
  • Die norddeutschen Bundesländer sollen darauf hinwirken, die E-Government-Strukturen von Bund, Ländern und Kommunen zu verbinden und nutzerfreundliche Anwendungen im Bereich der digitalen Verwaltung zu entwickeln.Die Schulen in Norddeutschland sind zügig mit digitaler Ausstattung wie Breitbandversorgung, WLAN und Hardware zu versorgen.

Auszüge aus dem Programm

Dr. Henneke Lütgerath, Landesvorsitzender Wirtschaftsrat der CDU e.V. Hamburg und Werner M. Bahlsen, Präsident Wirtschaftsrat der CDU e.V. begrüßten die Gäste.

 Informative Podiumsdiskussionen

Zum Thema „Industrie im Norden – Energiepolitik als Standortvorteil?“ saßen auf dem Podium: Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer, ARGE Netz GmbH & Co. KG, Dr. Herlind Gundelach MdB, Berichterstatterin für Energieeffizienz der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Willem Huisman, Präsident und Vorsitzender des Vorstandes Dow Deutschland Inc., Reinhold von Eben-Worlée, Geschäftsführender Gesellschafter, Worlée-Chemie GmbH und Detlev Wösten , Geschäftsführer H&R GmbH & Co. KGaA. Es modierte PD Dr. habil. Christian Growitsch, Universität Hamburg und Fraunhofer CEM.

Über den „Luftfahrtstandort Deutschland“ diskutierten Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender, Lufthansa Technik AG, Roland Gerhards, Geschäftsführer ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung GmbH, Prof. Rolf Henke, Mitglied des Vorstands Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Dr. Achim Leder, Gründer jetlite, Marco Wagner, Geschäftsführer Personal, Airbus Operations GmbH. Moderation: Michael Schmidt, Chefredakteur Hamburg 1 Fernsehen.

Das Fazit zog Wolfgang Steiger, Generalsekretär Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Leckeres Mittagsbuffet und feines Dinner vom Grand Elysée Hotel erfreuten die Teilnehmenden.

Weitere Bilder von der Veranstaltung gibt es in der Fotogalerie „6. Norddeutscher Wirtschaftstag“.

 

Dr. Falk Köhler

Bildquellen

  • friedrich_merz_wirtschaftsrat_norddeutscher_wirtschaftstag_nwt_2017_innovatives_norddeutschland_dr_falk_koehler_foto_1_1024_pixel: Dr. Falk Köhler
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