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Transferbarometer: Hochschulen und Forschungszentren erarbeiten Indikatoren für Erfolgsmessung im Wissenstransfer

Fünf Hochschulen wurden deutschlandweit ausgewählt, um erstmals Maßstäbe und Kennzahlen zu erarbeiten und zu erproben, mit denen sich der Erfolg von Wissenstransfer messen lässt. Gemeinsam mit dem Stifterverband und der Helmholtz-Gemeinschaft entwickeln sie dafür das Transferbarometer. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Mercator. Die ausgewählten Hochschulen erhalten eine Aufwandsentschädigung von jeweils 40.000 Euro.

Fünf Hochschulen wurden deutschlandweit ausgewählt, um erstmals Maßstäbe und Kennzahlen zu erarbeiten und zu erproben, mit denen sich der Erfolg von Wissenstransfer messen lässt. Gemeinsam mit dem Stifterverband und der Helmholtz-Gemeinschaft entwickeln sie dafür das Transferbarometer. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Mercator. Die ausgewählten Hochschulen erhalten eine Aufwandsentschädigung von jeweils 40.000 Euro.

Wissensaustausch und Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft und Partnern aus Wirtschaft, Politik, Kultur oder Zivilgesellschaft gewinnen für Hochschulen an Bedeutung. Sie sind immer mehr gefordert, darzustellen, wie erfolgreich ihre Transfer-Aktivitäten zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Um die Erfolgsmessung den Hochschulen zu erleichtern, entwickeln Stifterverband, Helmholtz-Gemeinschaft und Stiftung Mercator zusammen mit ausgewählten Forschungseinrichtungen und Hochschulen das Transferbarometer. Aus mehr als 70 Bewerbungen sind folgende fünf Hochschulen dabei: RWTH Aachen, HTW Dresden, Universität Düsseldorf, Universität Kassel, Hochschule München.

Von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren werden folgende Zentren teilnehmen: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Bonn, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg, das Forschungszentrum Jülich sowie das Karlsruher Institut für Technologie, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig und das CISPA-Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, Saarbrücken.

„Die Gesamtauswahl bildet die fachliche Breite der vielfältigen Transfer-Aktivitäten ab“, resümiert Andrea Frank, Leiterin des Aktionsfeldes Wissenschaft im Stifterverband. „Vielfältigkeit war uns auch bei der Auswahl der teilnehmenden Hochschulen wichtig. Denn das Transferbarometer soll quantitative und qualitative Indikatoren für unterschiedliche Transferprofile entwickeln – gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen, von der Community für die Community.“

Katalog mit Kennzahlen für unterschiedliche Transferprofile

Da es bei diesem Thema keine pauschale Lösung für alle geben kann, entwickeln die Partner im Projekt einen Katalog mit Kennzahlen für unterschiedliche Transferprofile. Ziel ist es, dass die Ergebnisse auch für andere Hochschulen mit vergleichbaren Transferprofilen anwendbar sind. „Wir möchten, dass der Beitrag von Hochschulen für die gesellschaftliche Entwicklung stärker sichtbar wird. Das Transferbarometer soll Hochschulen dabei unterstützen, ihren Erfolg und ihre Leistungen im Wissens- und Technologietransfer in der Breite künftig besser zu erfassen und darzustellen“, so Jeannine Hausmann Leiterin des Bereichs Wissenschaft der Stiftung Mercator.

Ausführliche Informationen zum Transferbarometer unter: www.stifterverband.org/transferbarometer

 

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Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

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