Connect with us

Hi, what are you looking for?

Aktien & Fonds

Trend zu Hebelprodukten bald vorüber?

Spätestens seit der Verbreitung vieler technischer Tools für Heim-Anwender sind die spekulativen Hebelprodukte auch bei Privat-Anlegern angekommen. Das nötige Startkapital vorausgesetzt – Optimisten sprechen hierbei von 5.000 Euro, Realisten eher von 10.000 – können zusätzlich zum klassischen Aktienportfolio auch Hebelpapiere eingestreut werden.

Spätestens seit der Verbreitung vieler technischer Tools für Heim-Anwender sind die spekulativen Hebelprodukte auch bei Privat-Anlegern angekommen. Das nötige Startkapital vorausgesetzt – Optimisten sprechen hierbei von 5.000 Euro, Realisten eher von 10.000 – können zusätzlich zum klassischen Aktienportfolio auch Hebelpapiere eingestreut werden.

Die größten Profiteure davon waren natürlich die Banken selbst, da sie als Emittenten das Unwissen vieler unerfahrener Trader ausnutzen konnten. Ob das nun im selben Ausmaß so weitergehen wird, ist jedoch mehr als fraglich.

Umsatzrückgang vermeldet

Alleine am Umsatz gemessen, waren die ersten Monate 2013 keineswegs positiv. Die Börse vermeldete sowohl beim Handelsvolumen von Zertifikaten und Hebelprodukten als auch bei der Zahl der Orders Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. In absolute Zahlen umgerechnet ergibt das Differenzen in Milliardenhöhe. Das betrifft jedoch nur die Gesamtbilanz. Betrachtet man die Zahlen der Hebelprodukte und der Zertifikate einzeln, zeigen sich zwei verschiedene Pole. Die Hebelprodukte konnten nämlich sogar zulegen, jedoch nicht im selben Maße, wie die Zertifikate zurückgegangen sind. Bleibt also die Frage, welche Lehre der private Investor aus diesen Entwicklungen nun ziehen kann.

Vielleicht nicht der beste Zeitpunkt für Derivate

Zunächst einmal muss bedacht werden, dass der Markt der Derivate anders funktioniert als etwa der Aktienmarkt. Massenpsychologie spielt bei den Derivaten nämlich direkt keine Rolle; die Beurteilung eines Papiers erfolgt ausschließlich durch dessen eigene Kennzahlen. Allerdings: Derivate sind direkt an ein jeweiliges Basis-Produkt gekoppelt. Handelt es sich dabei um einen Aktienindex oder gar einzelne Aktien, spielt die Psychologie des Marktes bei den Derivaten ebenfalls eine Rolle. Durch den Hebeleffekt sogar eine umso stärkere. Angesichts schwankender Indizes, die zwischen Rekordhoch, Stagnation und plötzlichen Stürzen taumeln, ist das Risiko von Hebelprodukten also größer denn je. Erfahrene Trader wissen diese Umstände dennoch in Gewinn umzuwandeln; unschlüssige Anleger können sich dagegen nach Alternativen umsehen.

Devisenhandel: gut für Einsteiger

Auch der Devisenmarkt hat seine Tücken. Dennoch stehen Chancen und Risiken in einem gesünderen Verhältnis zueinander als bei Derivaten. So ist beispielsweise kein plötzlicher Totalverlust möglich, wie er etwa bei Knock-Out-Scheinen zur Natur der Sache gehört. Durch die große Anzahl gehandelter Devisen kann außerdem jede beliebige Strategie verfolgt werden. Dafür ist natürlich ein wenig Marktkenntnis über die einzelnen Währungen nötig; Portale wie Investor-Verlag.de liefern diese Informationen jedoch kostenlos.

 

Anzeige

Recht & Steuern

Fast zwei Jahre lang haben Unternehmen Dienstreisen aufgrund der weltweiten Pandemie auf ein notwendiges Minimum reduziert. Doch bei sinkender Inzidenz fahren immer mehr Betriebe...

Marketing

Wie finden Unternehmen die richtigen Partner für ihre digitalen Marketingaktivitäten? Welche Marketing Software passt am besten zu den eigenen Anforderungen? Wie erhalte ich unkompliziert...

News

Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen entscheiden zu einem wesentlichen Teil über die Qualität des Leistungsangebots. Doch optimale Bedingungen stellen sich nicht quasi von selbst ein...

News

Nicht nur durch die Corona-Pandemie hatte der stationäre Handel mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Innenstädte gelten ohnehin vielerorts als sterbender Raum für den Konsum....

News

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter:innen mit einer mittleren bis hohen Vielfalt an Bildungshintergründen. Das geben 68% der Personalverantwortlichen in der neuesten Randstad-ifo-Personalleiterbefragung...

Unternehmen

Jedes Unternehmen durchläuft in seiner Geschichte Veränderungen, die es voranbringen und dabei helfen, Visionen umzusetzen. Dass aber ein Unternehmen vom Hersteller für Wasserfilter zum...

Threema als sichere Alternative zu Whatsapp & Co.?

Threema Messenger

Viele Menschen nutzen die Kurznachrichtendienste Whatsapp oder Telegram zur Kommunikation. Allerdings gibt es inzwischen sichere und bessere Alternativen wie den Schweizer Messenger Threema auf dem Markt.

ZIM Förderung

ZIM Förderung

ZIM Förderung – Programm für mehr Innovation und Wachstum im Mittelstand

Weitere Beiträge

News

Die Hamburger Jungheinrich AG beteiligt sich am Münchener Robotik-Start-up Magazino. In Dingolfing bei München haben gestern Vertreter beider Unternehmen die entsprechenden Verträge dazu unterzeichnet....

News

Deutschland ist in der Europäischen Union mit rund 221.500 Industrie-Robotern die am stärksten automatisierte Volkswirtschaft - der Bestand stieg um 3 % (2019). Damit...

Life & Balance

Die CBD-Branche ist noch jung, aber bereits jetzt riesig – hier werden CBD-Produkte vom Cannabissamen bis zum Verkauf verarbeitet. Die Branche ist in sich...

News

Die COVID-19-Krise verändert das Zahlungsverhalten: Aufgrund der erhöhten hygienischen Sensibilität boomt das kontaktlose Zahlen mit Giro- oder Kreditkarte. Das ergab eine YouGov-Umfrage im Auftrag...

News

Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit vom Markt verschwinden. Das gilt insbesondere für Geschäftsmodelle, die heute fast immer mit digitalen...

Startups

Märkte erschließen, die noch nicht übersättigt sind. Das war in den letzten Jahren bei Gründungsseminaren, Start-ups und jungen Existenzgründern das Credo. Doch nicht nur...

News

Klinische Studien in China lassen hoffen. Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie könnte ein am Markt befindliches Grippemittel helfen.

News

Customer Empowerment nennen es die Experten. Der Kunde verfügt heutzutage über eine höhere Marktmacht als noch vor ein paar Jahren. Woran liegt das?

Anzeige
Send this to a friend