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Immobilienpreise in Ballungsräumen bleiben überteuert

Der Immobilienboom hält noch immer an. Inzwischen warnt auch die Bundesbank, dass die Immobilienpreise in den Großstädten und Ballungszentren unverhältnissmäßig stark ansteigen. Auch wenn bislang eine Blasenbildung noch nicht zu erkennen sei, so ist es nur noch eine Frage der Zeit. Vor allem wenn Preiskorrekturen vorgenommen werden, müssen sich die Immobilienbesitzer auf empfindliche Vermögensverluste einstellen.

Eisenhans / Fotolia.com

Die Preiskorrektur

Die Bundesbank warnt, dass vor allem Wohnungen in attraktiven Ballungsräumen viel zu teuer sind. Denn in den letzten Monaten wurden Preise für Wohnungen bezahlt, welche mit der demografischen Entwicklung und den wirtschaftlichen Faktoren nicht gedeckt seien. Somit müsste man, wenn eine Preiskorrektur stattfindet, mit erheblichen Verlusten rechnen. Eine Blasenbildung sei zwar noch nicht in Aussicht, könnte aber jederzeit vonstattengehen. Wer sich über aktuelle Preise in bestimmten Lagen informieren möchte kann dies z.B. auf einer interaktiven Immobilienpreise-Deutschlandkarte. Fakt ist – vor allem Frankfurt, München und Hamburg sind mit Sicherheit die teuersten Orte Deutschlands. Und mit 20 Prozent sogar zu teuer. Denn die Preissteigerungen werden den Erwartungen nicht gerecht.

Immobilien sind bis zu 20 Prozent zu teuer

Die kleineren Städte hingegen liegen bei einer Überteuerung von 5 Prozent bis 10 Prozent und sind somit deutlich unter den Preisen der Städten und attraktiven Ballungszentren. Aber nicht nur Wohnungen sind betroffen – auch Einfamilienhäuser werden immer teurer. Aber auch wenn die Preise überteuert sind und in den letzten 3 Jahren um rund 25 Prozent gestiegen sind, so ist der Traum vom eigenen Heim noch immer nicht ausgeträumt. Viele Deutsche beißen in den sauren Apfel und kaufen sich überteuerte Eigenheime. Mit dem Gedanken, dass diese später noch mehr wert sein werden. Doch die Preiskorrektur, die kommen muss, wird viele Deutsche aus dem Traum der wertvollen Immobilie holen und zeigen, dass man eindeutig über den Wert gekauft hat. Die einzigen Gewinner, welche bleiben, sind die, die derzeit den Markt ausnutzen und Immobilien überteuert verkaufen.

Billige Kredite sind ein Grund für den Immobilienboom

Natürlich muss man selbst seine Finanzen unter Kontrolle haben und sich auch überlegen, ob eine Mietwohnung besser ist als eine Eigentumswohnung bzw. abschätzen, was für einen besser ist. Denn nicht immer ist Eigentum das Wahre für manche Menschen – denn auch wenn man es sich wünscht, heißt es nicht immer, dass es die einzige Alternative ist. Wer ein Eigenheim besitzt muss auch damit rechnen, dass er keine Spontanität mehr aufweist bzw. nicht so leicht wegziehen kann, wenn es ihm doch nicht gefällt. In Deutschland hingegen sind sich die Menschen sicher, ein eigenes Reich haben zu wollen. Aus diesem Grund wird der Markt auch immer weiter ausgebaut und neue Häuser wie Eigentumswohnungen geschaffen. Das liegt vor allem aber auch an den Niedrigzinsen und den spärlichen monatlichen Kreditraten. Vor allem die günstigen Kredite sind ein Aspekt, weshalb viele nun auf der Suche nach dem richtigen Makler sind der das perfekte Haus finden soll.

 

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